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Chapter 18 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Traum oder Wirklichkeit?

Ohne Wäsche

Nackt wie sie war, ließ Sarah sich auf eine der Bänke fallen. Sie spürte die Kühle an ihrem nackten Hintern, ließ die Schultern hängen und schüttelte den Kopf. In was war sie da nur hineingeraten? Ihr Cousin Jules, Ben, Martin - und sogar der Hausmeister. Bis letzte Woche hatte sie sexuelle Erregung nur im Ansatz gekannt. Ihr erster Freund war nie in der Lage gewesen, ihre Lust zu wecken. Bei seinen Küssen war sie nicht einmal feucht geworden. Und jetzt? In den vergangenen Tagen hatten vier Männer sie nackt oder fast nackt gesehen, ihren schönen Körper, ihre Lust.

Ihren schönen Körper? Sie schaute an sich herab. Immer noch zu üppig, zu viel, zu rund. Aber ihre Brüste... sie fühlten sich gut an. Schwer und fest lagen sie in ihren Händen, als sie erneut damit begann, sich selber zu streicheln. Die Blicke, die Befehle Martins? Ja, sie hatten sie angemacht! Voller Wut und Lust war sie zurück in die Umkleide gestürmt. Sie hätte den beiden ihre Lust gezeigt - aber nun war sie alleine. Was sie wohl getan hätte? Die Bilder fielen ihr wieder ein. Sie musste Martin vertrauen, wenn sie einigermaßen unbeschadet da herauskommen wollte. Sarah resignierte. Sie stopfte den durchgeschwitzten Hoodie in ihre Sporttasche und zog ein frisches weißes T-Shirt an. Die Jeans auf nackter Haut berührte sie und rieb ihr empfindlich gereiztes Geschlecht. Vor den Spiegel kämmte sie ihre nassen Haare. Dabei fiel ihr auf, wie sich die Spitzen ihrer Brüste durch den dünnen Stoff bohren. Pure Weiblichkeit, ungehalten, üppig.

Mit wogenden Brüsten ging sie die Treppe hinunter und bemerkte den Hausmeister, der ihr unverwandt auf den Busen starrte:

"Na, sind Se' fertig? Hat ja länger gedauert diesmal. Se waren wohl mit den beiden Jungs beschäftigt da oben?! Naja, ich will nix gesagt haben... " Und mit einem eher schmierigen Grinsen ging er einen Schritt zur Seite, um Sarah vorbeizulassen.

Sie wollte so schnell wie möglich raus, doch die Türe der Sporthalle war bereits verschlossen. Entsetzt und wütend zugleich drehte sie sich nach dem Hausmeister um. Ein großer Kerl, nicht hässlich , aber deutlich gezeichnet von Alkoholmissbrauch. Wohl ein ehemaliger Leistungssportler: "Was soll das? Lassen Sie mich bitte raus?"

"Nanana! Warum denn gleich so unfreundlich?" Wieder grinste der Hausmeister anzüglich.
"Ich hatte einen anstrengenden Tag, bitte entschuldigen Sie!" Sarah besann sich gerade auf ihre gute Kinderstube, als der Hausmeister leise sagte, dass er noch etwas für sie hätte, dass sie wohl beim Spielen mit den Jungs vergessen habe, zwinkerte ihr zu und deutete mit dem Kopf in Richtung der Hausmeisterloge:

"Vielleicht holen Sie es sich selber ab?

Sarah zögerte, doch der Hausmeister setzte sofort nach: "Ich würde es nur ungern dem Direktorium erzählen, was Sie hier so treiben. Aber wenn ihnen das lieber ist?!" Ihr Erschrecken quittierte der Hausmeister mit einem schiefen Grinsen. Wortlos ging sie in das Büro, das wegen des Feierabends schon halbdunkel am Eingang der totenstillen Halle lag. Hier roch es nach Nikotin und Schweiß. An den Wänden vergilbte Bilder mehr oder weniger leicht bekleideter Mädchen aus einschlägigen Magazinen. Sie fühlte sich in eine andere Zeit versetzt. Auf der Pritsche lag Ihr Büstenhalter, ihr Höschen sauber gefaltet daneben. Gerade wollte sie danach greifen, als sie die große Hand des Hausmeisters auf ihrer Schulter spürte: "Nun mal langsam mit die jungen Pferde, Frollein!" Empörung stieg in Sarah auf. Sie musste sich schon von zweien ihrer Schüler erpressen lassen. Dass nun der Hausmeister irgendwelche Forderungen stellte, überschritt jedes Maß. "Nehmen Sie Ihre Hände weg! Was fällt Ihnen ein?" Doch der Griff des Hausmeisters lockerte sich nicht. Er stand ganz nah bei der jungen Lehrerin, so dass sie seine Körperwärme spürte. "Die beiden Jungs haben es mir gebracht und gesagt, dass Sie hier ihre Schüler verführen. Sie wissen, dass das strafbar ist."

Sarah schluckte. Sie hatte keine Chance. Es stand drei zu eins, noch dazu die Fotos auf Martins Handy: "Was wollen Sie?" , fragte sie geknickt. Der Hausmeister zog sie zu sich heran. Mit der einen Hand hatte er ihr die Hand auf den Rücken gedreht, die andere schob sich unter das T-Shirt auf ihren nackten Bauch. Sie zuckte zusammen. Mit allergrößter Selbstverständlichkeit legte der Hausmeister seine Pranke unter ihre nackten Brüste und stöhnte in ihr Ohr: "Die Jungs hatten Recht. Das sind wirklich mal ein paar ordentliche Glocken!" Mit schreckensstarr geweiteten Augen ließ Sarah ihn gewähren, auch als er damit begann, ihre Knospen zu zwirbeln. Sie schloss die Augen und dachte an... Jules. Lächelnd biss sie sich auf die Unterlippe. Der Hausmeister deutete dies als Zeichen der Lust. An ihren Po spürte sie eine gewaltige Erektion. Schweiß trat ihr auf die Stirne. Er würde doch nicht... Doch zielstrebig ließ der riesige Mann seine Hand über ihren Bauch hinunter auf ihre Scham und dann direkt zwischen ihre Beine wandern. Ihr entfuhr ein heiserer Schrei. Sarah wandt sich und es gelang ihr, dem Griff zu entkommen. Unsanft stieß sie den Hausmeister vor die Brust, so dass er torkelte und aus dem Gleichgewicht kam. Blitzartig stürmte sie aus dem Büro des Hausmeisters, entriegelte die Feuertüre und floh hinaus ins Freie.

Wohin jetzt?

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