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Chapter 10
by
castashadowme
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Nutte aus Passion.
Nach rastlosen Tagen der Enthaltsamkeit, die sie allein wegen der Weihnachtsfeiertage und aus Rücksicht zu ihren Eltern akezptiert, erduldet, ja nonnenhaft durchlitten hatte, fand Julia nach der Nacht mit Ulf wieder mehr und mehr zu sich. In ihr entfesselte sich jenes unaufhaltsame Begehren nach Intensität, Unmittelbarkeit, nach hautnahem Kontakt und eindringlicher Klarheit. Sie hatte einen Körper, eine Möse, eine Hitze, die erblühen, genutzt, geteilt werden wollte. Sie bestand nicht lediglich aus Worten, Andeutungen, Oberflächen - sie besaß Tiefe und Gier, leibhaftige Körperlichkeit, die jenseits der Worte Bedeutung in ihre Existenz zu schmieden vermochte, und sie wurde geschmiedet und zwar in der Hitze des Gefechtes, auf stahlhartem Amboss, gehämmert, geformt, magmagleißend zum Vorschein gebracht. Sie erwartete Widerstand, innere Zögerlichkeit, äußeres Missverstehen, aber sie war gewappnet für mehr und sie suchte sich den entsprechenden Beistand. Sie lebte für diesen Augenblick, und es war ihr gleich, ob sie sie verstanden, missverstanden, für ihre irre gehalten wurde. Ihre innere Stimmung folgte einer Schwerkraft, einem Abenteuer, einer Lust, die keinen Widerspruch duldete. Sie hatte keine Lust auf schmerzloses, gefühlloses Mittelmaß, auf ein Dahindämmern, Verträumen, und zaghaftes Vertändeln, wie sie es von ihren Eltern vorgelebt bekam und bekommen hatte.
Sie starrte Michael, die Gedanken wegwischend, wild vor Lust an und knetete, liebkoste willig sein Gemächt, während sie vor ihm auf dem Boden vor dem Sofa kniete, sich nackt und bereit für den nächsten Fick vorbereitete. Sie mochte die vielversprechende Prallheit des Hodensackes, das schwere Atem des Mannes, die Verdorbenheit, ihr Gesicht auf den Schwanz zu pressen, ihn zu lecken, ihn zu spüren, die Hitze, die Potenz aus nächster Nähe zu erfahren. Sie mochte, wie der Schwanz wieder härter und unbändiger zu werden begann, hitzig, puckernd, gierig unter ihren Lippen und liebkosenden Fingern zum Leben erwachte. In ihr eröffnete sich die grenzenlose Gier nach Sex, Nähe, Intimität, Echtheit, Wahrheit, Unmittelbarkeit, die unersättliche Lust nach feuergesättigtem Leben.
Michael schnaufte, schaute sie erstaunt an. Er schluckte, streichelte ihr zärtlich über den Kopf, durchs rotbraune unbändige Haar. Er wirkte zögerlich. Julia leckte mehr. Sie hatte ein feinfühliges Talent dafür ausgebildet, den richtigen Rhythmus, das adäquate Lecken, kneten und massieren zu finden, um einem Schwanz schnell wieder Leben einzuhauchen. Michael druckste herum, tätschelte ihren Kopf verschämt. Julia ließ es sich gefallen. Sein Schwanz war ehrlicher, bereiter. Er wuchs und wuchs. Michael jedoch rutschte unruhig auf dem Sofa umher und war scheinbar von der Situation überfordert.
"Julia, ich hab noch nie," stotterte er.
Sie starrte ihn an. "Was hast du noch nie?"
Michael lief rot an. "Ich hatte noch nie Sex. Ich meine, bis jetzt natürlich."
Julia verzog ihr Gesicht. "Wie, du hattest noch keinen Sex? Wie hast du das denn hinbekommen?"
Sie schaute ihn an. Michael sah gut aus, nicht wie ein Hollywoodstar, aber er war trainiert, sportlich, gepflegt, und zudem besaß er Manieren und Freundlichkeit, gar ein wenig Empathie. Er wurde noch röter. "Ich ... ich dachte ..."
Julia nahm seinen Hodensack zärtlich in die Faust und drückte sanft, die Kronjuwelen wärmend, knetend, massierend. "Was dachtest du?"
Er schaute zur Seite. "Ich wollte, dass das erste Mal etwas ... na ja ... mit ..."
Julia konnte nicht fassen, was sie da hörte. "Willst du mir sagen, du wolltest dich aufheben ... bist du verrückt? Wir leben doch nicht mehr im 19. Jahrhundert?"
Michael traute sich nicht Julia anzusehen. "Es hat halt nie wirklich gepasst, und ich hatte total viel zu tun, und ich bin auch erst 24, und ..."
Julia massierte seine Hoden weiter. Michaels Schwanz aber drohte wieder einzuknicken. Schnell nahm sie ihn in den Mund, saugte und leckte. Sie war noch nicht fertig mit ihm. Michael zauderte, versuchte sich zu wehren, rückte auf dem Sofa nach hinten und entzog Julia seinen Schwanz, bevor dieser sich widerborstig erneut erhärten konnte. "Ich habe mir das irgendwie anders vorgestellt."
Julia gab auf, stand auf und setzte sich, nackt wie sie war, neben ihn. "Was ist los?"
Michael schaute bedröppelt. Sein Schwanz erschlaffte zu Julias Leidwesen mehr und mehr. Er blickte sie an. "Sollten wir nicht wenigstens ein wenig sprechen, uns kennenlernen. Ich meine, ich mag dich wirklich, weißt du. Das ist nicht einfach nur so ein Spruch."
Julia lächelte, legte ihre Hand auf seine nackte, männliche Brust, die aber viel weniger Haare als Dmitrys hatte und auch viel weniger durchtrainiert war. Sie lehnte sich dennoch zärtlich zu ihm. "Beim Sex lernt man sich am besten kennen, Michael. Worte lügen. Gesten sind missverständlich, aber eine Latte ist eine Latte, und ein Stöhnen ein Stöhnen. Da ist nichts misszuverstehen. Willst du dir wirklich die Gelegenheit entgehen lassen, mich zu ficken? Wie willst du die wahre Julia denn je kennenlernen?"
Sie positionierte sich provokant auf dem Sofa, spreizte die angezogenenen Beine und zeigte ihre glattrasierte, enge Möse und schmunzelte. Er schaute sie zwiegespalten an. "Du bist so ordinär geworden, Julia. Ich habe nicht das Gefühl, dass du noch die alte Julia bist, die ich kannte und in die ich mich verliebt hatte. Ich erkenne dich irgendwie fast gar nicht wirklich wieder ... "
Julia schob ihr Becken nach vorn. Sie war geil und mochte Michaels sinnlosen Versuch, sich ihr zu entziehen. Er war zum Scheitern verurteilt, das wusste sie und hauchte. "Die gibt es auch nicht mehr, Michael. Die alte Julia war nur eine Maskerade, ein Täuschungsmanöver, die wahre Julia ist viel fröhlicher, lebenslustiger und spontaner. Sie hatte keine Angst mehr, ihr wahres Selbst zu akzeptieren." Sie leckte sich die Lippen und massierte sanft ihre Klit. Michael gingen die Augen über. Julia masturbierte heftiger und ließ ihn nicht aus den Augen. "Bist du dir sicher," stöhnte sie, "dass du die alte Julia zurückwillst? Mit der wahren Julia hättest du viel mehr Spaß!"
Michael schluckte schwer, beugte sich nach vorn und berührte sanft ihre Möse. Julia bebte. Sie sah die Lust in seinen Augen brennen. Sein Gesicht war knapp vor ihrer Grotte. Sie hielt es nicht mehr aus, packte mit der rechten Hand seinen Hinterkopf und presste ihn auf ihre Möse. Wie auf Kommando begann Michael unwillkürlich, instinktiv zu lecken. Hitzewallungen, Schwerelosigkeiten durcheilten Julias bebenden, bereiten Körper. Sie hauchte. "So ist es brav, leck, leck mein Hündchen!"
Michael gehorchte und steckte seine Zunge tief in ihre Möse. Sie spürte seine Emsigkeit, seinen Hunger, sah wie langsam sein Instinkt die Überhand bekam und genoss es, sein Gesicht zwischen ihren Beinen zu haben. Sie nahm seinen Kopf in beide Hände und drückten ihn fester auf ihre Pussy. "Los, halt dich nicht zurück, zeig mir, was für ein notgeiler Köter du bist!"
Kaum hatte sie das gesagt, begann Michael wie irre zu lecken, an ihrer Klitoris zu saugen, tief und hart mit seiner Zunge in ihre Grotte zu stoßen, sie zu verwöhnen, mit der ganzen Schlagkraft seiner Zunge über ihre Schamlippen zu schlabbern, zu lutschen. Julia zog ihn an den Ohren vom Sofa, positionierte sich selbst an der Kante und forderte ihn auf, weiter zu lecken.
Willig und demütig leckte ihr sie auf allen Vieren stehend weiter. Sie sah, wie seine Erektion mehr und mehr ausfuhr. Sie griff ihn in die Haare, presste ihre Möse fest in sein Gesicht. Lust züngelte sich in ihr empor. Julia hielt es nicht mehr aus, griff über seinen Rücken, zwischen seine Beine, seinen Kopf auf ihre Möse gepresst, und begann Michaels Schwanz zu wichsen. Michael leckte gierig, instinkthafter, gedankenverlorener. Sie spürte die Hitze, den Hunger in seinem Atem, sein Pulsieren, die Kraft, die Lust in ihm aufsteigen.
Sie glitt geil und bereit vom Sofa und stellte sich vor ihn, ebenfalls auf allen Vieren, drehte ihr Hinterteil zu Michael, der sofort weiterleckte, über ihren Anus, über ihre Möse, zwischen ihren Arschbacken sein Gesicht vergrub. Noch nie hatte sie sich so begehrt gefühlt. Julia überkam eine seltene Intensität an Gier und Not. Sie wackelte provozierend, einladend mit ihrem Arsch, drückte sich nach hinten, wartete, bis er sie endlich von hinten nehmen würde, aber stattdessen leckte er immer weiter.
Julia jauchzte, griff nach hinten, ergriff ihn beim Schopf und riss ihn nach vorn. "Los, fick deine Hündin, besorg es deiner Bitch, du räudiger Köter!"
Michael raunte und rammte seinen harten Schwanz in sie. Julia stöhnte gierig. Stahlhart und schön erfüllte sie Michaels Gier. Er beugte sich über sie. Sie spürte seinen Bauch an ihrem Rücken, seine Atem in ihrem Nacken. Er begann wie wild zu pumpen. Kräftig und wild drang er in sie, rammelte unbeherrscht, feurig, grunzend auf sie ein. Julia hob brav ihren Arsch und erleichterte ihm das Stoßen. Sein Hodensack schlug geil an ihre Klitoris. Er leckte ihr über den Nacken, donnerte mit aller Kraft seinen Kolben in ihr schmatzendes, überlaufendes Loch. Sie war im Himmel, befand sich dort, wo sie sein wollte, wo sie bleiben wollte, gefickt, benutzt, erkannt. Er presste sich fest an sie, stemmte sich links und rechts mit den Händen ab und fickte sie knurrend, beschleunigt, maschinell weiter. Sein Stammhirn hatte die Kontrolle übernommen. Er fickte wie ein Besessener. Er schnaufte, grunzte, leckte. Sie kam. Er fickte weiter, achtete nicht auf sie. Er rammte sich von hinten in sie, pumpte sich unaufhörlich, stampfend auf sie herab, bis er schließlich wölfisch heulend kam, bis er pumpend, wild sich in sie ergoss, nicht aufhörte, sich in sie zu stoßen, laut stöhnend, ächzend sie besamte und schließlich mit beiden Armen umklammerte, und sie mit sich zur Seite zog, sie noch von der Seite ein wenig fickte und dann durchatmete, aufhörte, schweißgebadet wieder zu Sinnen kam.
-.-
Er schaute sie an, atemlos, gierig. Sie lagen vor dem Sofa auf dem dreckigen Teppichboden, nackt voreinander. Julia gab ihm einen Kuss und zeigte lächelnd, mädchenhaft auf ihr Tattoo. "Weißt du, was das heißt?"
Er schüttelte den Kopf. Sie berührte es zärtlich, ein wenig an Damian, sehr viel an Dmitry denkend. Mit dem Tattoo hatte es wirklich angefangen, und mit diesem Tattoo auf ihrer Haut würde es auch weitergehen. "Das ist eine altslawische Schrift und heißt 'Kuja' auf Glagoliza. Kannst du dir denken, was 'Kuja' auf Deutsch heißt?"
Michael schaute sie nervös, befriedigt, interessiert an. "Heißt es etwa 'Nutte'?"
Sie schüttelte den Kopf und grinste. "Nein, aber gut, dass du es einfach sagen kannst. Nutte heißt 'Kurva'. Das hier heißt 'Hündin'. Das ist mein Nuttenname. Das bin ich. Ich bin 'Kuja'."
Michael streichelte sie. "Und diese Nummer auf deinem Nacken?"
Julia drückte sich an ihn heran. "Das ist mein offizielles Nuttenaktenzeichen. Ich bin seit knapp einer Woche eine staatlich gemeldete Hure."
Michael starrte sie an. "Hat dich dein Zuhälter dazu ****?"
Julia schüttelte den Kopf. "Nein, oder höchstens indirekt. Er dachte, ich würde abspringen, es mir anders überlegen, also habe ich ein Zeichen gesetzt."
"Du bist dir also sicher?" fragte Michael zögerlich.
Julia nickte. "Hundertprozentig. Sobald ich wieder in Berlin bin, werde ich mein bisheriges Leben aufgeben. Ich will mich und meine Lust nicht länger verleugnen. Das Leben ist zu kurz dafür. Es ist ja nicht so, als würde man am Ende eine Zeugnis bekommen, nicht wahr?"
Michael schaute sie nachdenklich an. "Das nicht, aber ... "
Julia schüttelte den Kopf. "Nichts 'aber'. Das Leben läuft nicht immer so, wie man es plant. Vielleicht werde ich auch wieder irgendwann schreiben, vielleicht auch nicht, ich weiß nur, dass das jetzt das Richtige für mich ist, dass ich mich noch nie lebendiger und freier gefühlt habe als auf dem Strich und dass ich nich aufhören will. Egal, was die Leute sagen, ich bin jetzt eine Nutte."
Michael schaute sie ernst an. "Heißt das, dass ich jetzt zahlen muss?"
Julia grinste sanft. "Typischerweise zahlt man vorher. Nachher sind die wenigsten Freier bereit, Geld abzudrücken." Sie schaute ihn interessiert an. "Es steht dir also frei. Wieviel war ich dir denn wert?"
Er streichelte ihr über den Oberschenkel, verliebt, verträumt. "Muss ich das jetzt in Zahlen ausdrücken?"
Julia presste sich an ihn. "Ja, das muss du. Wieviel würdest du mir für diesen Fick geben? Ich bin mit jeder Summe einverstanden."
Er rückte etwas von ihr ab, schaute dennoch gierig über ihren Körper. "Tausend, vielleicht? Ich weiß nicht. Aber Tausend bestimmt?"
Julia wurde feucht und küsste ihn. "Für Tausend würde ich beneinahe alles machen, Michael. Da gibt es kaum noch ein Tabu." Sie streichelte ihn über die Schulter. Ihr wurde klar, dass Michael tatsächlich keine Ahnung von Straßenhuren hatte, und fühlte sich verantwortlich, ihn aufzuklären. "Der Fick war Zweihundert wert, oder Dreihundert. Lass dich nicht übers Ohr hauen, okay. Auf der Straße ficke ich für Hundert, mit Blasen und Anal Hundertfünfzig."
Michael nickte stumm. "Und wenn ich dir dennoch Tausend geben will?"
Julia küsste ihn. "Dann würde ich die liebend gern nehmen."
Er stand auf, nahm einen Umschlag. "Der ist von Dr. Hirschler. Da sind Tausend drin."
Er zog eine Schublade auf und nahm zwei 500-Euro-Scheine in die Hand, steckte sie in den Umschlag, verschloss den Umschlag und reichte ihn der nackten Julia, die grinste. "Danke, Michael. Sehr großzügig."
Er schüttelte den Kopf. "Das glaubt mir doch kein Mensch." Er schüttelte wieder den Kopf. "Julia Hofer, eine Nutte aus Passion."
Sie stand auf, legte sich den Bademantel um und küsste ihn auf die Wange. "Warte es nur ab!"
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Eine Germanistikstudentin geht weiter auf den Strich.
Fortsetzung von "Eine Germanistikstudentin auf dem Strich".
Teil 3/3: Julia Hofer, eine Germanistikstudentin in Berlin, lebt ein Doppelleben als Hure und Studentin.
Updated on May 15, 2023
by Germangeorge
Created on Apr 23, 2020
by castashadowme
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