Wie geht es weiter ?
Nach einem Abschiedsfick fahren die Afrikaner nach Hause
Am nächsten Morgen steigt jeder Afrikaner zum Abschied noch ein- oder zweimal über Marianne drüber, bevor einer nach dem anderen endlich unser Haus verlässt. Nur Mabeli bleibt schließlich noch übrig. „Wann geht der Kerl endlich nach Hause?“ frage ich Marianne irgendwann am späten Nachmittag, als sie frisch geduscht nach Rosen duftend und nur mit einem kurzen blauen Morgenmantel bekleidet aus dem Badezimmer kommt. „Wenn meine kleine Schwester Lisa nachher nach Hause kommt, muss der Kerl aber verschwunden sein“, füge ich drängend hinzu.
Marianne sieht mich mit ihren großen blauen Augen einen Augenblick lang schuldbewusst an, bevor sie mir antwortet. „Der arme Mabeli hat zur Zeit keine Wohnung mehr. Ich habe ihm gesagt, dass unser Haus schließlich groß genug ist und dass er so lange hierbleiben kann, bis er eine neue Wohnung gefunden hat.“ Fassungslos starre ich meine Ehefrau an. Marianne zuckt bedauernd oder vielleicht auch gleichgültig mit den Schultern, bevor sie in die Küche geht, wo der große Schwarzafrikaner bereits ungeduldig auf meine Ehefrau und auf sein Abendessen wartet.
Während unseres gemeinsamen Abendessens kommt meine achtzehnjährige Schwester Lisa nach Hause. Lisa ist irritiert, einen wildfremden Schwarzafrikaner beim Essen zusammen mit ihrer nur mit einem kurzen Morgenmantel bekleideten Schwägerin Marianne anzutreffen, sie sagt aber nichts dazu. Stattdessen erzählt sie von dem, was sie alles mit ihrer besten Freundin Lea erlebt hat. Nach dem Abendessen mache ich den Fehler, aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer auszuziehen, nur um mitansehen zu müssen, wie Mabeli sich an meiner Stelle in Mariannes Bett legt …
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