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Chapter 17 by tease94
Folgen die Türkenjungs den beiden Mädchen?
Na klar.
Zu ihrer Erleichterung erreichen Antje und Sabine den kleinen Einkaufsladen mit dem wahnsinnig originellen Namen 'Superkauf' ohne weitere Zwischenfälle. Allerdings währt ihre Freude nicht allzu lange: Ein Blick zurück genügt um ihnen zu sagen, dass die Meute junger Türken ihnen gemächlich folgt. Hastig schiebt Antje ihre Freundin durch die Eingangstür. Das Geschäft entpuppt sich als alles andere als 'super'. Rechts und links von zwei langen Gängen türmen sich, mehr oder weniger lieblos sortiert, allerlei Lebensmittel - fast die Hälfte davon augenscheinlich für die speziellen Geschmäcker der mehrheitlich ausländischen Anwohnerschaft bereit gestellt. Am unteren Ladenende sind allerlei Obst und Gemüseboxen aufgestapelt; nicht alles davon sieht wirklich einladend aus. Ein kleiner Abschnitt bis zur Kasse beherbergt diverse Sanitärwaren, Waschmittel und ein paar Zeitschriften. Damit hat sich die Auswahl aber schon erledigt. Ratlos sehen Antje und Sabine sich an als sie vor den Gemüsekisten stehen.
"Was machen wir jetzt?" fragt Sabine unruhig.
"Keine Ahnung. Vielleicht trauen sich die Jungs nicht herein?"
"Glaubst du wirklich? Die sind doch hier zuhause. Die können hier doch machen, was sie wollen." Sabine schaut sich um. Außer ihnen ist nur noch eine weitere Kundin im Laden: Eine ältere Frau entleert gerade ihren Einkaufswagen an der Kasse, wo eine beleibte Kassiererin lustlos die Waren über den Registrierlaser zieht. "Ich glaube nicht, dass wir von der da unten viel Hilfe zu erwarten haben."
"Ach, Quatsch. Mach dir keine Sorgen. Hier können jederzeit noch weitere Kunden hereinspazieren..."
Kaum hat Antje dies gesagt, öffnet sich die Eingangstür schon wieder. Das aufkommende Lächeln gefriert dem blonden Mädchen auf der Stelle. Die nächsten 'Kunden' sind niemand anderes als die Türkenjungs.
"Scheiße," brummt Antje bestürzt.
"Was nun?" keucht Sabine.
"Los, da rein!" Antje zeigt auf eine geschlossene Tür neben der Gemüsetheke. Die beiden Mädchen ducken sich rasch hindurch und finden sich im angelagerten Lagerraum wieder. "Hier gibt's bestimmt einen Lieferanteneingang!"
Sabine nickt. Gemeinsam eilen die beiden Mädchen durch das Lager. Hinter ihnen hören sie, wie die Tür zum Verlaufsraum geöffnet wird. Aufgeregte Jungenstimmen hallen durch das Lager.
"Da!" ruft Antje erleichtert. Sie hat den Ausgang gefunden. Auf ihren hohen Absätzen stöckelt sie zur Fluchttür. Sie will gerade die Türklinke drücken, da öffnet sich die Tür vor ihr. Zwei junge Türken stehen breit grinsend im Eingang.
"Hallöchen! Sucht ihr jemanden?"
"Fuck!" schnauzt Antje und dreht sich um. Doch ehe sie flüchten kann, wird sie am Arm gepackt.
"Halt! Hier geblieben!"
"Lass mich los, du Mistkerl!" Das blonde Mädchen schlägt wild um sich, doch der Jüngling weicht ihren Tritten geschickt aus und hält sie mit eisernem Griff fest. Sabine springt hinzu um ihrer Freundin zu helfen. Doch bevor sie einschreiten kann, zwängt sich der zweite Türkenknabe durch die Tür und schnappt sich das arme Mädchen. Wild kämpfen die beiden Freundinnen um ihre Freiheit. Doch die beiden Jungs verbringen wohl viel Zeit im Kraftstudio, so dass alles Zappeln und Zetern nichts hilft.
"Hier, Kemal! Wir haben die beiden Schnecken!"
Nicht mehr als eine Sekunde später tauchen die Köpfe der Restmeute hinter einem Warenstapel auf.
"Aber hallo. Wen haben wir denn da?" feixt der Anführer, dem Antje vorhin eine gescheuert hatte.
Die beiden Freundinnen stöhnen auf und erschlaffen in den Armen ihrer Häscher. Sie erkennen, dass jeder weitere Widerstand zwecklos ist. Ängstlich warten sie auf die näher kommenden Jungs,
Was geschieht als nächstes?
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Die eigene Wohnung
Zwei unschuldige junge Mädchen vom Land ziehen in die sündige Großstadt.
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