Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 4 by ThormGravis

Reagiert Monika auf ihn? Geht sie direkt zur Taverne?

Monika geht zur Stallung

Monika überlegte kurz und war sich wohl bewusst, dass das dunkle Tor zur Stallung ein recht brauchbarer Ort für einen Hinterhalt war, aber ihre Neugier siegte. Mit leicht wiegender Hüfte und überkreuz gesetzten Schritten ging sie auf den Halbmenschen zu, blieb dann aber zwei Fuß außerhalb seiner Reichweite stehen.

"Nun, was gibt´s, Hübscher?" fragte sie in einem freundlichen, beinahe schon flirtenden Tonfall, der die Ironie ihres Kompliments übertönte.

"Du bist eine echt schöne Frau und schöne Frauen sollten erlesenen Schmuck tragen", stellte der Halbmensch fest. Seine hässliche Visage erinnerte Monika entfernt an einen Bugbear.

"Ich nehme mal an, du hast mich nicht herübergewinkt, nur um diese philosophische Erkenntnis mit mir zu teilen", stellte die rothaarige Schmugglerin fest. "Und jetzt raus mit der Sprache. Ich bin nicht gerade für meine Geduld bekannt. Also was willst du?"

Der Halbmensch grinste und offenbarte dabei einige spitze Fangzähne, deren Form Monikas Theorie über einen Bugbear in seiner näheren Ahnenlinie untermauerte. "Ich habe hier etwas für dich." Mit einer schnellen Bewegung holte er unter seiner Weste ein Medaillon an einer silbernen Kette hervor. "Ich bin zufällig in den Besitz dieses Schmuckstücks gekommen", erklärte er und musste grinsen, da er seine eigene Lügenstory wohl selbst nicht glaubte. Es war offensichtlich Diebesgut.

"Und nun willst du sie mir schenken?" spöttelte Monika, die zugeben musste, dass das Medaillon durchaus nett anzusehen war, auch wenn sie gewöhnlich nur wenig Interesse an derlei Tand hatte.

"Das nicht. Aber ich mache dir einen sehr guten Preis, weil ich sicher bin, dass es dir stehen würde." Sein Blick war auf Monika gewaltige Oberweite gerichtet. Zweifellos malte er sich aus, wie das Medaillon zwischen ihren großen Titten zur Geltung kommen würde.

"Und was soll es mich kosten?" Sie fragte mehr eher zum Vorantreiben der Konversation als aus echter Wissbegierde. Viel interessanter war für sie die Überlegung, ob dieser Kerl vielleicht zu einer der Diebesgilden der Stadt gehörte. Wenn dem so war, konnte er ihr vielleicht über seine Kontakte eine zeitnahe Überfahrt organisieren.

"Fünf Silberstücke", verlangte der Halbmensch und starrte ihr weiter auf die Titten.

"Das ist ein dummes Angebot." Monika schüttelte den Kopf. "Es ist viel zu viel, damit eine dumme Straßendirne oder heruntergekommene Abenteurerin es sich leisten könnte. Und auf der anderen Seite ist es so billig, dass jemand, der sich auch nur ein wenig mit dem Wert von Schmuck auskennt, sofort stutzig werden muss. Das riecht nach einer Falle oder einem anderen miesen Nachteil. Ist das Ding verflucht?."

Der Halbmensch war so verblüfft, dass er sogar seinen Blick von ihrem Dekolleté hob und ihrem Gesicht zuwandte. Dann grinste er wieder. "Offenbar weißt du, wie das Spiel läuft. Bist du aus einer Gilde? Dann aber aus einer von außerhalb, denn wenn du aus Ordluhn wärst, würde ich dich sicher kennen." Damit wanderte sein Blick wieder südwärts zu ihren gewaltigen Brüsten.

"Ich arbeite selbständig", erklärte sie, "und bin an deinem Tand nicht interessiert, aber vielleicht kannst du mir auf andere Weise helfen, wenn du einer der Gilden angehörst."

Der Halbmensch verzog das hässliche Gesicht, was Monika vermuten ließ, dass er entweder keiner Gilde angehörte oder ein unbedeutendes und völlig einflussloses Rädchen war. "Ja, gehöre ich", sagte er schließlich mit einer viel zu langen Denkpause, in der er sich vermutlich überlegt hatte, ob eine Lüge über die Zugehörigkeit Ärger bereiten konnte, denn die Gilden sahen es nicht gerne und reagierten meist recht brutal, wenn ein Außenstehender ihren Namen für seine Zwecke benutzte. Aber offenbar schien er der Meinung zu sein, dass Monika entsprechende Unannehmlichkeiten wert war.

"Und zu welcher Gilde?" forschte sie nach.

"Zu den Hafenratten", antwortete er zu rasch. Offenbar hatte er sich diese Lüge zurecht gelegt und platzte nun damit heraus, als er sie brauchte. Wahrscheinlich war er sogar stolz auf sich, Monikas offensichtliche Frage vorausgesehen zu haben.

"Dann zeig mir eure Tätowierung", verlangte die rothaarige Schönheit.

"Nicht hier, wo sie jeder sehen kann", zischte der halbe Bugbear, "komm näher." Und damit wisch er tiefer ins Dunkel der Stallung zurecht.

Folgt ihm Monika ins Dunkel?

Comments

      More fun
      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)