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Chapter 5 by ThormGravis

Folgt ihm Monika ins Dunkel?

Sie wählt die Gefahr

Red Monika zog eine Augenbraue hoch. Glaubte dieser hässliche Halbmensch tatsächlich, dass sie sich an einen Ort locken lassen würde, bei dem es sich so offensichtlich um einen geeigneten Hinterhalt handeln konnte? Für wie dumm hielt er sie? Vom von Lampen erleuchteten Vorplatz kommend würde sie in der Dunkelheit der Stallung für einige entscheidende Augenblicke nicht sehen können und es gab sicher genug Orte, an denen sich Komplizen des halben Bugbears verbergen könnten.

Die schöne Diebin musste zugeben, dass es sie reizte, gerade auf Grund der offensichtlichen Gefahr das Risiko einzugehen. Sie war sich ihrer kämpferischen Fähigkeiten bewusst und die Kombination aus potentieller Gefahr, der Aussicht auf eine gute Prügelei und eine mögliche zwielichtige Bekanntschaft gefiel ihr durchaus. Sie war sich zwar sicher, dass dieser hässliche Kerl keiner Diebesgilde der Stadt angehörte oder zumindest keinen nennenswerten Einfluss darin hatte, denn sonst würde er sich nicht mit solchen erbärmlichen Hinterhalts-Überfällen befassen. Dennoch konnte er ihr vielleicht bei der Suche nach einer Passage helfen oder vielleicht kannte er sogar jemanden, der sie heimlich auf ein bald auslaufenden Schiff schaffen würde.

Red Monika lächelte, als sie dem halben Bugbear in die Dunkelheit der Stallung folgte und ihre langen schlanken Beine mit leicht wiegender Hüfte überkreuz vor sich setzte. Die rothaarige Glücksritterin spürte wie sich eine vorfreudige Anspannung in ihrem heißen Körper ausbreitete und Adrenalin in ihren Venen aufwallte. Diese riskanten Momente voller Abenteuer und Gefahr waren das Salz in der Suppe, die Augenblicke, für die sie lebte. Sie handelte nicht wider besseren Wissens, sondern gerade wegen der Aussicht auf eine mögliche Gefahr.

Für einen Augenblick blieb sie im schmalen Bereich des Eingangs stehen, der noch von draußen beleuchtet wurde. Das flackernde Licht der Öllampen, die auf dem Platz brannten, erhellte den Boden für etwa zwei Meter, bevor alles in Dunkelheit verschwand. Der Bugbear war bereits voran gegangen und verschwunden. Red Monika wartete einen kurzen Moment und genoss das prickelnde Gefühl der Erregung, die Gefahr und Ungewissheit stets in ihr auslösten. Spielerisch strich sie sich mit den fingerlosen Handschuhen durch ihr langes, rotes Haar und band es erneut zu einem lang in den Rücken fallenden Zopf. Ihre prachtvolle Oberweite streckte sich bei dieser Bewegung scheinbar zufällig der Dunkelheit entgegen, doch es war eine bewusste Handlung gewesen. Und wie erwartet blieb sie nicht ohne Resonanz. Sie hörte ein unterdrücktes, gieriges Atmen in der Dunkelheit, das von wenigstens zwei Personen stammte. Wie erwartet hatte der Bugbear Verstärkung in der Dunkelheit postiert.

Die heiße Rothaarige ließ sich ihre Erkenntnis nicht anmerken und schritt weiter in die Dunkelheit. Sie vermutete, dass ein Überfall in dem Moment kommen würde, zu dem sie den Radius des von draußen kommenden Lichtes gerade verlassen haben würde und ihre Augen sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt hätten. Um die Spannung und den einsetzenden Adrenalinkick noch ein wenig herauszuzögern, blieb sie genau am Übergang stehen und tat so als spähe sie angestrengt nach ihrem Gesprächspartner in die Dunkelheit. In Wahrheit gab sie sich keine Mühe und entspannte ihre Augen. Ihr war klar, dass sie gerade hier im Übergangsbereich nichts sehen würde. "Wo bist du?" fragte sie mit sicherer Stimme in die Dunkelheit.

"Hier, komm schon. Ich will nicht, dass man uns von der Straße aus sehen kann", hörte sie seine Stimme einige Meter vor sich.

Zumindest in diesem Punkt sagte er offensichtlich die Wahrheit, dachte Monika lächelnd. Es war nicht ausgeschlossen, dass er als halber Bugbear Augen besaß, die in der Dunkelheit deutlich besser sahen als ihre. Was bei einer Paarung zwischen Menschen und halbmenschlichen Spezies am Ende herauskam, war ohnehin schwer vorauszusagen und die rothaarige Schönheit konnte sich ja nicht einmal genau sicher sein, ob wirklich ein Bugbear zu den unmittelbaren Vorfahren des Kerls gehörte oder ob seine Mutter oder Großmutter ein mehr oder weniger (un)erfreuliches Erlebnis mit einem anderen humanoiden Monster gehabt hatte. Solche Dinge geschahen, wie Monika aus eigener Erfahrung berichten konnte.

Sie gab ihrem Körper noch einige Augenblicke, das pochende Trommeln des bevorstehenden Adrenalinrausches zu genießen, dann verließ sie den Eingangsbereich und trat in die Dunkelheit. Sie würde sich überraschen lassen, was als nächstes...

Red Monika keuchte auf, als etwas gegen sie prallte. Sie wurde im Rücken getroffen und hatte Mühe ihr Gleichgewicht zu behalten, obgleich sie mit einem solchen **** gerechnet hatte. Offenbar hatte jemand auf den Dachbalken über ihr gelauert und war herabgesprungen und gegen sie gestoßen. Die rothaarige Schönheit taumelte einige Schritte vorwärts und landete genau in den Armen des hässlichen Kerls, mit dem sie eben gesprochen hatte. So dicht vor ihm, erkannte sie seinen Geruch und seine Stimme wieder als er vor Erregung grunzte und ihr die Faust in den Bauch rammte. Die heiße Glücksritterin krümmte sich vor ****, genoss aber den einsetzenden Rausch des Kampfes und riss instinktiv sofort das Bein hoch. Auch in der Dunkelheit der Stallung fand ihr Knie zielsicher den Schritt des Angreifers und verursachte einen durchdringenden Schmerzenslaut, gefolgt vom Geräusch des Aufpralls auf den Boden, als der halbe Bugbear stürzte.

Sofort wurde Red Monika von hinten gepackt. Arme wie Schraubstöcke schlangen sich um ihren zierlichen Körper, pressten ihre eigenen Arme seitlich gegen ihre Flanke und hoben die Abenteurerin vom Boden hoch. Augenblicklich wurde der Druck verstärkt und die Luft wurde Monika aus den Lungen getrieben. Sie keuchte - halb vor ****, halb vor aus Adrenalin geborener Erregung. Ihr Angreifer war offensichtlich ein gutes Stück größer als sie, denn er hob Monika mühelos mehr als einen halben Meter vom Boden hoch, wobei sein Kopf immer noch über ihrem zu sein schien, wenn sie seinem Atmen glauben konnte, dass aus entweder von der Anstrengung des Angriffs stammte oder von einer anderen Art der körperlichen Erregung, die sich in Gestalt einer eindeutigen Form manifestierte, die sich gegen Monikas runden Po presste.

"Schön, dass es dich freut mich zu sehen", hauchte Monika nach hinten und versetzte dem Angreifer dann einen Stoß mit ihrem Hinterkopf, der krachend gegen das Kinn des größeren Angreifers prallte. Sofort wurde der Griff etwas lockerer, jedoch kam sie erst gänzlich frei, als sie einen zweiten rückwärtigen Kopfstoß ins Ziel brachte. Der Angreifer taumelte nach hinten und sie landete mit katzengleicher Geschmeidigkeit sicher auf den Absätzen ihrer hochhakigen Stiefeletten.

Ihre Augen hatten sich mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt und so erkannte sie rechtzeitig, dass der halbe Bugbear es wieder auf die Beine geschafft hatte und auf sie zu stürmte. Mit einer eleganten Drehung ließ sie ihn an ihr vorüber ins Leere laufen und versetzte ihm einen Tritt in den Hintern. Hart prallte er gegen seinen Komplizen.

"Wie überraschend... ein Hinterhalt. Damit hätte ja niemand rechnen können", spottete Monika höhnisch. "Vielleicht wollt ihr lieber gleich aufgeben und euch lieber unterhalten, als eine peinliche Tracht Prügel zu kassieren."

Wie reagieren die beiden Angreifer?

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