Chapter 15
by
Reyhani
Wie wird Meller Mama da Cunha los?
Mellers Opfergang
Es dauerte eine ganze Weile, bis Meller den Schlüssel aus der Hosentasche gefummelt und die Tür zu seinem Büro aufgeschlossen hatte. Nach den vielen Cocktails und Schnäpsen war seine Koordination nicht mehr die Beste. Erschwerend kam hinzu, dass Cristina Halt suchend an seiner Schulter hing und ihre Handtasche in seine Rippen bohrte. Endlich hatte er es geschafft und sie stolperten in den kleinen Raum. Meller lud Cristina auf der Couch ab und ließ sich selbst in seinen Ledersessel sinken.
"Ich hoffe, du bist zufrieden jetzt, wo du alles gesehen hast", seufzte Meller. "Und bitte tu mir einen Gefallen und kreuz nie wieder unangekündigt hier auf. Das bringt doch eine gewisse Unruhe ins Haus." Mit jedem Schritt weg von Luisas Wohnung war er erleichterter gewesen und hatte sich zum Schluss sogar darauf eingelassen, den Drachen zu duzen.
"Du hast dir echt Mühe gegeben, Hubert! Das Haus ist besser, als ich gedacht habe, hat auf jeden Fall Charakter. Und solange sich mein Kleines hier wohl fühlt, sage ich nichts zu deiner Hurerei. Die Mädels sind ja auch gar nicht übel und so vielfältige Talente dabei. Dani hat uns ziemlich abgefüllt mit ihren Köstlichkeiten. Was sagst du, noch einen auf den Weg und dann bin ich verschwunden?"
Meller seufzte. Das würden morgen schreckliche Kopfschmerzen geben, aber wenn er Cristina so endlich loswerden konnte, würde er auch dieses Opfer bringen. Also holte er eine Flasche Sekt aus dem kleinen Kühlschrank neben dem Tresor und kramte im Schrank nach der Flasche mit dem Cognac, der für ihn in der Regel den Vertragsabschluss mit seinen Mieterinnen besiegelte. Wenn er das zweite oder dritte mal daran nippte und sich das Aroma in seinem Mund ausbreitete, befand sich sein Schwanz oft schon im Rachen der jeweiligen Vertragspartnerin. Heute schmeckte er nicht mehr viel – das war ein gutes Zeichen.
Meller erschrak, als es an der Tür rumpelte. Wegen seiner eh schon eingeschränkten Koordination ging ein großer Schluck aus der Cognacflasche neben das Glas und verteilte sich auf ein paar herumliegenden Dokumenten. Schöne Sauerei! Die Tür wurde unsanft aufgerissen, Daniela stolperte herein und ließ sich neben Cristina auf das Sofa plumpsen.
"Ach, hier seid ihr. Ich war nur mal kurz Pissen und da ward ihr auf einmal weg, dabei hatte ich mich doch noch gar nicht von Cristina verabschiedet ... Da komme ich ja genau richtig zum Absacker, ich nehme auch einen Meller. Und dann können wir ja auch gleich das mit dem Mietvertrag klären. 'Ne Unterschrift kriege ich noch hin, die erste Rate sowieso, **** macht mich immer ganz rallig. D.h. wenn du auch noch kannst, Meller."
Dani und Cristina auf dem Sofa kicherten albern, während Meller ein drittes Glas füllte. Auf diese Provokationen würde er jetzt gar nicht eingehen. Er verkündete so ruhig er konnte, dass er heute keine Lust mehr hätte, sich um geschäftliche Dinge zu kümmern. Und außerdem wolle er seinem Teilhaber Scheibner da nicht ins Handwerk pfuschen, Dani sollte das doch mit ihm besprechen. Damit reichte er ihr das Glas. Um es entgegenzunehmen, legte Dani etwas neben sich aufs Sofa, das sie bisher in der Hand gehalten hatte. Cristina hob den kleine Stoffball auf und entfaltete ihn zu einem Tangahöschen aus schwarzer Spitze.
"Ist das deiner?", wunderte Cristina sich.
Begleitet von einem Hustenanfall, der in ein grunzendes Gelächter überging, ließ Dani ihren Cognac durch die Nase auf dem Teppich fließen.
"Meiner? Guck doch mal genau hin. Glaubst du, da würde ich meinen fetten Arsch reinkriegen? Nein, den hab ich auf der Treppe gefunden. Da musste sich wohl jemand ganz schnell unten frei machen für eine dringende Mietzahlung. Hast du nicht die vielen Mädels in ihren kurzen Röckchen gesehen, da kann man schnell mal blank ziehen – voll praktisch."
Auch Cristina brach in ein gackerndes Gelächter aus. Sie warf den Slip Richtung Meller mit den Worten, er könne ihn sicher zuordnen, er hätte doch bestimmt die Größen aller seiner kleinen Huren im Kopf. Als sie sich ein bisschen eingekriegt hatte fügte sie hinzu:
"Na los, Hubert, gib Dani schon den Mietvertrag, dann kommst du heute noch zu einem 'Geschäftsabschluss'. Wegen mir musst du dich nicht ****, ich weiß doch, wie das hier läuft. Und dieser Scheibner, ist das etwa der Clown von der Finanzierungsgesellschaft? Von dem musst du dich schon lange nicht rumkommandieren lassen, das hast du doch nicht nötig."
"Ich glaube, das hat damit nichts zu tun, Cristina", merkte Dani an und blinzelte Meller mit einem ihrer Schweinsäuglein frech zu. "Hast du dich denn oben gar nicht umgesehen? All diese langbeinigen, sportlichen Models mit den flachen Bäuchen und den kleinen, festen Titten. Ich glaube, Meller fickt lieber ihre akkurat rasierten Fötzchen als sich dazu herabzulassen, unseren Speckröllchen zu nahe zu kommen. Er macht immer einen auf harter Geschäftsmann, aber in Wirklichkeit ist er ein Ästhet."
Dani kletterte behände aufs Sofa, so dass sie umgekehrt auf der Sitzfläche kniete. Dann blickte sie über ihre Schulter und klopfte sich selbst ein paar mal spielerisch auf ihren herausgestreckten Hintern in der prallen Jeans.
"Bei Frauen wie uns kriegt er wahrscheinlich gar keinen hoch", fügte sie provokant hinzu.
Wenn es nicht vor ihm auf dem Schreibtisch gestanden hätte, wäre Meller das Cognacglas aus der Hand gefallen. Er fühlte sich gleichzeitig verstanden und verarscht. Diese Dani war wirklich ein durchtriebenes Miststück, der mal der Hintern versohlt gehörte. Sollte er mit Scheibner reden? Doch hier war es wahrscheinlich wie überall im Leben: Wenn man sich nicht um alles selbst kümmerte ... Er musste jetzt handeln, grade auch um Cristina zu signalisieren, dass er nicht alles mit sich machen ließ.
Meller leerte sein Glas in einem Zug und mühte sich mit Cristinas hysterischem Lachanfall als Hintergrundmusik, aus seinem tiefen Sessel herauszukommen. Völlig entgeistert registrierte er, wie Cristina auf dem Sofa in dieselbe Haltung wie ihre Freundin ging.
"Lust, heute mal bei den dicken Mädchen die Miete einzutreiben? Aber verdirb dir bloß nicht den Magen dran, Hubert", höhnte sie nach Atem ringend und schwenkte ihren Hintern provokant hin und her. Dabei rutschte der Rock ihres Kostüms hoch und über den halterlosen Strümpfen wurden die Rückseiten ihrer dicken mit Dellen übersäten Oberschenkel und der Ansatz ihres ausladenden Hinterns sichtbar.
Ist Meller dieser Herausforderung noch gewachsen?
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Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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