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Chapter 14
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Meller kommt kassieren
Als Silvia sah, wie Steff aus Sophies Zimmer kam, schaute sie fragend in deren Richtung. Die Lesbe schüttelte den Kopf und legte ihn dann zur Seite auf ihre gefalteten Hände, um zu signalisieren, dass nichts passiert ist und die Kleine schläft. Mist, dachte Silvia, vielleicht haben wir es mit dem **** und den Tropfen übertrieben. Meller würde nicht erfreut sein.
Sie zückte ihr Smartphone und tippte eine Nachricht an ihn: "Wir sind noch nicht soweit. Warte bis morgen. WICHTIG!" Dann stürzte sie sich ins Getümmel, um sich selbst ein wenig zu amüsieren.
Es war weit nach Mitternacht, als ein massiger dunkler Schatten in die WG im dritten Stock schlich. Schon vom Flur aus roch er den Mief von **** und Schweiß, der dick im Wohnzimmer stand. Darunter lag noch ein weiteres Aroma, das er nur allzu gut kannte: Der Duft von heißem Sex.
Dann schlüpfte er aus den Schuhen, öffnete den Gürtel seiner Hose und ließ sie nach unten rutschen. Jackett und Hemd hing er an die Garderobe. Nur noch mit einer Boxershorts bekleidet drang Meller leise tiefer in die Wohnung vor.
Im Halbdunkel des Wohnzimmers erkannte er auf dem Sofa einen Rotschopf und eine Blondine, die eng ineinander verschlungen schliefen. Durch die Küchentür konnte er einen dunklen Lockenkopf sehen, der müde nach vorne auf den Tisch gesunken war. Im Weitergehen musste er über eine splitternackte Schönheit steigen, die mit gespreizten Beinen auf dem Rücken auf dem Teppichboden lag.
All diesen Sehenswürdigkeiten widmete er kaum einen Blick und noch weniger Gedanken. Sein Ziel war ein anderes: das rechte Schlafzimmer.
Bei dem Gedanken an die zierliche Studentin mit dem Pferdeschwanz schoss ihm das Blut in den Schwanz, der sofort ein riesiges Zelt in den Shorts aufrichtete. Er liebte diese weltfremden, brillentragenden Nerds, die vielleicht kurz davor standen, den Nobelpreis zu gewinnen, aber nicht den geringsten Schimmer hatten, was sie mit einem Mann oder auch nur mit ihrem eigenen Körper anfangen sollten.
Sie hatte einen gültigen Mietvertrag - auch wenn nicht selbst unterschrieben. Also hatte er jedes Recht sich zu holen, was ihm zustand. Silvia konnte soviel sie wollte von Geduld faseln oder davon, dass er noch warten müsse. Der Gedanke, dass sie ihm Vorschriften machen wollte, ließ seinen Blutdruck hochschnellen und ihm die Zornesröte ins Gesicht steigen. Nicht mit ihm! Er war der Herr im Haus!
Leise drückte er die Klinke zu dem Zimmer herunter, in der sein Ziel lag. Aus der Mitte des übergroßen Bettes schallte ihm lautes Schnarchen entgegen. Er hatte es bewusst hier aufstellen lassen, um genügend Platz auf der Spielwiese für einen Dreier, Vierer oder Fünfer mit allen Bewohnerinnen der WG zu haben.
Auf Zehenspitzen näherte er sich dem Lager. Das Licht der Straßenlaternen, das durch die Ritzen der Rollläden sickerte war ausreichend, um ihre elfengleiche Gestalt ansehen zu können. Sie hatte die lästigen Decken weggestrampelt und sich gekrümmt um ein Kopfkissen gekuschelt, das sie zusammengeknüllt an sich drückte.
Er überlegte, ob er sich einfach hinter sie in Stellung bringen und sie seitwärts nehmen wollte. Die Position, in der sie auf dem Bett lag, wäre dafür optimal.
Nein, das wäre diesem besonderen Anlass nicht angemessen. Sie sollte ihm in die Augen sehen, wenn er sie entjungferte und zu seiner Fickschlampe machte.
Knieend arbeitete er sich an sein Opfer heran, sorgsam darauf bedacht, die Matratze nicht zu sehr in Schwingungen zu versetzen, damit das Mädchen nicht vorzeitig aufwachte. Dann fasste er sie an den Schultern, um sie auf den Rücken zu drehen.
Sie riss erschrocken die Augen auf, zu verwirrt, um zu verstehen, was gerade geschah. Er grinste sie hämisch an.
Sie wurde kreidebleich, stöhnte jammernd, ihre Augen wurden noch größer, sie blähte die Backen auf und ...
"Uu - wääärg..."
Mit voller Wucht kotzte sie ihn frontal an.
"Was für eine Scheiße!", donnerte Meller und sprang zurück. Doch es war zu spät. Seine Brust, sein Bauch, seine Shorts waren mit bitterem Erbrochenem überzogen, das zäh an ihm herablief. Sein Ständer war wie ein umgeknickter Fahnenmast zusammengeklappt.
Fluchend stürmte er davon, um zu duschen.
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Das Studentinnen-Haus
oder: Wie man als Vermieter viel Spaß hat
Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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