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Chapter 11
What's next?
Maria Andrea flieht
Aus den Augenwinkeln bemerkte Maria Andrea, dass jemand neben ihr auftauchte. Wo war diese Person so plötzlich und unbemerkt hergekommen? Ihre beginnende Panik wurde in neue Höhen katapultiert. Erschrocken schlug sie die Hände vor ihren Mund, um einen Schrei zu ersticken.
Als sie sich eingeschüchtert umschaute, erkannte sie den jungen Mann von zuvor. Allerdings war er vervielfacht wie in einem Kaleidoskop und blickte sie unheilschwanger aus sechs verschiedenen Richtungen an. Und das war noch nicht das Schlimmste an der Erscheinung.
Sie erkannte ihn an seinen Gesichtszügen, die noch immer spöttisch lächelten, und an seinem Haarschnitt. Doch zu Maria Andreas maßlosen Entsetzen hatte er keine Kleidung mehr an. Mit äußerster Willenskraft mühte sie sich, ihm geradeaus in die Augen zu schauen, trotzdem rutschte ihr Blick ständig nach unten.
Sie schluckte und machte dabei glucksende Geräusche. Nein, das wollte sie eigentlich gar nicht sehen. Und dennoch übte sein nackter Körper eine unwiderstehliche Faszination auf sie aus.
Sie musste hier weg!
Fieberhaft suchte sie weiterhin nach einem Ausgang, tastete jede Ecke und Kante ihres gläsernen Gefängnisses ab. Da! Ein Spalt zwischen den Spiegeln. Mit bloßem Auge konnte sie wegen der allgegenwärtigen Reflexionen und verwirrenden Lichtspiele nichts erkennen, doch ihre Finger meldeten unzweifelhaft eine Lücke. Sie schien nicht besonders breit zu sein, aber weit genug, um ihr eine Flucht zu ermöglichen.
Seitlich drückte sich die junge Nonne gegen die schmale Öffnung. Dass sie sich dadurch quasi zwischen zwei Exemplare des hüllenlosen Kerls begeben musste, machte die Sache nicht einfacher. Gepeinigt kniff sie ihre Augen zu und quetschte sich durch den Spalt. Es war mühsam und sie musste sich mehrmals winden wie eine Schlange, um nicht stecken zu bleiben.
Endlich hatte sie die Engstelle passiert, da zog etwas an ihrem Rock. Ah! Was war das? Was hielt sie fest? Sie wagte nicht, die Augen zu öffnen, um nachzusehen. Von einer Heidenangst ergriffen, riss sie sich los.
Ratsch! Ein lautes, reißendes Geräusch begleitete ihre kopflose Flucht.
Mit schützend ausgestreckten Armen rannte sie blindlings fort von der schrecklichen Falle, bis sie abermals gegen eine Wand stieß und wimmernd in die Knie ging.
Schon beim schnellen Rennen hatte sie das fiese Gefühl gehabt, dass die Zugluft deutlich kälter wäre als gewöhnlich. Allerdings schob sie diesen Eindruck darauf, dass sie sich so hastig bewegte. Nun freilich, während sie am Boden hockte, wurde es von hinten eindeutig kalt. Argwöhnisch fühlte sie mit den Händen hinter sich.
Oh. Da fehlte etwas. Beziehungsweise da erfühlte sie etwas, das eigentlich nicht fühlbar sein sollte. Nämlich ihren blanken Po.
Wie konnte das sein? Die einzige Erklärung war, dass sich ihr Rock in dem Engpass vorhin verhakt hatte und sie ihn durch ihre unbeholfene Befreiungsaktion entzweigerissen hatte.
Ojemine. Das war nicht gut.
Beim Aufstehen raffte sie den Stoff hinten zusammen, um das Loch so gut wie möglich zu schließen, doch merkte sie gleich, dass sie damit keinen Erfolg hatte. Sinnlos drehte sie sich im Kreis im Bemühen, hinter sich sehen zu können.
Sie schlug sich mit der flachen Hand an die Stirn, als ihr die Erkenntnis kam.
„Du Dummerchen“, schalt sie sich selbst, „hier sind jede Menge Spiegel, in denen du dich betrachten kannst.“
Sie suchte sich eine Ecke, in der die Wände so im Winkel standen, dass sie ihr eigenes Spiegelbild von hinten sah.
„Uff.“
Konsterniert blies sie ihre Backen auf und stieß die Luft lautstark wieder aus. Von der Taille abwärts war ihr Kleid verschwunden. Ihr knackiger Hintern und die schlanken Beine standen sozusagen im Freien. Für jedermann sichtbar. Was sollte sie tun? So konnte sie nicht unter Menschen gehen.
Zu allem Überfluss tauchte nun auch wieder das Spiegelbild des unbekleideten Mannes auf, das scheinbar neben sie trat und gehässig grinste. Dieses Mal wollte sie sich von der Illusion aber nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen. Sie stählte ihre Entschlossenheit, biss die Zähne zusammen und blickte ihn trotzig an. Er holte mit einer Hand aus.
Klatsch!
„Aua!“
Der Schlag auf ihr Hinterteil saß. Vor Schreck und **** kreischte sie durchdringend auf und floh.
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Das Nackte kommt auf leisen Sohlen
ENF-Unfug auf einem bösen Rummelplatz
Eine Fortsetzung der fantastischen Geschichte von dr_wankenstein
Updated on Mar 28, 2024
Created on Mar 1, 2024
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