Wie geht es weiter?

Magdalenas Freizügigkeit im Garten

Chapter 105 by Filiusfiliae

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machen sich einige wenige auf den Weg zur Neubausiedlung, die meisten sind aber draußen zugange. Maike hat hinter einem Erdwall einen völlig verwilderten Obst- und Gemüsegarten entdeckt und verteilt Aufträge, um den wieder in Betrieb nehmen zu können. Wir freuen uns schon, mal Frisches zu essen. Ist doch was anderes als das ganze Zeug aus Dosen und Gläsern, Obwohl wir natürlich froh sind, überhaupt was zu beißen zu haben.

Celina schaut sich um und macht erste konkrete Pläne, wo sich am besten eine Photovoltaikanlage aufbauen ließe, um eine vernünftige Stromversorgung zu schaffen. Daniela studiert unsere notdürftige Wasserversorgung, die wir einem vorbeifließenden Bach verdanken, und lässt einige von uns erste Optimierungen vornehmen. Bettina nimmt alles genau unter die Lupe, wo es eventuell was zu tischlern geben könnte, insbesondere Türen, Fenster, Bodenbelag, Möbel, Wandverkleidungen und was sich draußen an Holzkonstruktionen befindet.

Angelika guckt sich im Schuppen die vorhandenen Fahrzeuge an, repariert, was sich reparieren lässt, macht Notizen, welche Ersatzteile benötigt werden – vielleicht gibt es welche in der Neubausiedlung. Sagt, dass sie keine Hilfe brauche, ist wohl lieber Einzelkämpferin. Ich überlege, da sie allein in dem Schuppen ist, hinzugehen und zu versuchen, sie auf der Rückbank eines Autos flachzulegen. Doch lenkt mich und die anderen nun Magdalena ab, die mit einer Sense, die sie in einem der Nebengebäude gefunden hat, dabei ist, eine Rasenfläche in das zurückzuverwandeln, was sie war – und soeben in einen recht breiten Tümpel reingefallen ist. Bevor wir ihr zu Hilfe eilen können, hat sie sich jedoch schon aufgerichtet, Wasser ausgespuckt und schaut sich jetzt fasziniert das Gewässer an, in das sie hineingeplumpst ist, ignoriert, dass sie vollkommen durchnässt ist – und dadurch zu sehen ist, dass sie einen schwarzen Slip, aber keinen BH anhat – und marschiert den Tümpel konsequent ab, offenbar um seine Tiefenverhältnisse festzustellen, geht hin und wieder auch in die Knie – und ruft Bettina zu sich, als die gerade bei uns erscheint. Die beiden unterhalten sich angeregt und sind guter Stimmung. Bettina holt einen Zollstock, und beide messen was am Tümpel aus. Bettina macht sich Notizen und steuert dann das Nebengebäude an, in dem so einiges an Pfählen, Brettern und anderen Holzteilen lagert.

Magdalena steigt nun pitschnass aus dem Tümpel und überrascht uns. Denn sie zieht sich aus. Komplett. Auch den Slip. Und steigt dann splitterfasernackt in den Tümpel und schwimmt darin fröhlich ein paar Runden. Jetzt sind wir doch derart abgelenkt, dass wir unsere Arbeit unterbrechen und zum Tümpel gehen. Wo wir sehen, wie Magdalena gerade gemütlich Rückenschwimmen macht und uns dabei einladend anlächelt. Brüste, Scham – alles zu sehen, schließlich ist sie ja komplett nackt. Und es scheint sie nicht im Geringsten zu stören. Fröhlich und locker ist sie, nicht so griesgrämig und verklemmt, wie sie sonst rüberkommt. Wie ausgewechselt.

Anscheinend ist auch Angelika auf den Menschenauflauf hier aufmerksam geworden. Zumindest gesellt sie sich zu uns, macht große Augen, als sie die lustige, nackte Magdalena im Tümpel entdeckt, die nun wieder steht, und zwar an einer Stelle, wo das Wasser ihr exakt bis zur Spalte reicht, und dann gibt Angelika ehrfurchtsvoll von sich: „Boah, hat die große Titten!“ Offenbar wollte sie das nicht laut sagen, denn sie läuft nun puterrot an, als kurz allgemeines Kichern und Schmunzeln die Runde macht. Angelika murmelt eine Entschuldigung. Magdalena zeigt keine Reaktion, hat das entweder nicht gehört, den Kommentar über ihre Brüste nicht registriert oder ignoriert einfach den Vorgang.

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