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Chapter 3 by Reyhani Reyhani

Wie sieht Mellers nächster Schritt aus?

Luisa wird abgeholt

Als Meller Luisa aus dem Gate kommen sah, war er aufgeregt aber seine schlechte Laune war wie weggeblasen. Sie war kleiner als es auf den Fotos gewirkt hatte und auch ein bisschen älter. Ihren wilden Haarschopf hatte sie mit einem breiten, roten Haarband gezähmt. Obwohl sie wegen des langen Fluges weite Schlabberklamotten trug, konnte mal ihren grazilen Körperbau ahnen. Auch Meller selbst hatte sich entschlossen, möglichst leger aufzutreten. Bei allem, was er von Luisa wusste, hätte er in seinem üblichen Business-Anzug vielleicht Vertrauen verspielt. Und das brauchte ganz dringend.

"Frau da Cunha, ich bin hier um sie abzuholen. Hubertus Meller mein Name", rief er ihr zu und half ihr, den mit etlichen Koffern und Reisetaschen hoch beladenen Gepäcktrolley zu schieben. Es war eine gute Idee gewesen, seinen BMW mit dem Kombi aus der Firma zu tauschen.

Luisa sah ihn schief von der Seite an und rang sich ein müdes Lächeln ab: "Hallo Hubert, ich bin Luisa. Weiß schon Bescheid." Sie folgte ihm stumm und blieb auch während der Fahrt vom Flughafen in die Stadt sehr einsilbig. Irgendwann gab Meller den Versuch auf, Konversation zu machen. Er hatte Angst, ihr zu sehr auf die Nerven zu gehen. Na, das fing ja gut an.

"So, da wären wir. Dein neues Heim", sagte Meller, nachdem sie in der Einfahrt des Hauses geparkt hatten. "Es ist eine sehr ruhige Gegend, da kannst du dich total auf dein Studium konzentrieren. Lass uns erst mal hochgehen und ich zeige dir deine Wohnung. Um das Gepäck kümmere ich mich später."

Sie stiegen aus. Luisa sah an der Fassade hoch, die teilweise von einer Straßenlaterne beleuchtet wurde.

"Sieht ja ganz nett aus. Das wird es für's erste tun, bis ich was Eigenes gefunden habe. Da hat meine Mum ja mal ausnahmsweise Geschmack bewiesen. Wenn sie sonst die Kreditkarte zückt, um mich zu beeindrucken, kommt immer was Scheußliches dabei raus. Aber ganz billig ist das hier bestimmt nicht. Du verstehst, dass ich mich nicht davon abhängig machen will, dass sie mir die Miete zahlt."

"Das verstehe ich nur zu gut", seufzte Meller ein wenig übertrieben. Jetzt musste er sich konzentrieren und durfte sich nicht verhaspeln, damit sie seine Geschichte schluckte. "Ich muss gestehen, die ganze Sache ist eigentlich auf meinem Mist gewachsen. Ich dachte, ich hätte endlich einen Weg gefunden, eine alte Schuld bei deiner Mutter zu begleichen, wenn ich dir eine Wohnung besorge. Geld ist da dieses Mal keins geflossen. Keiner der hier wohnt, zahlt Miete. Das regeln wir anders."

"Aha, ist das ein katholisches Wohnheim oder ein antikapitalistisches Hausprojekt?"

"Irgendwas dazwischen", lachte Meller. "Ist so eine Art Stipendium. Erklär ich dir später. Aber erst mal hinein in die gute Stube."

Im Treppenhaus begegnete ihnen zum Glück niemand und sie betraten das Appartement in der vierten Etage, das grade mal wieder frei war. Meller sah es als gutes Zeichen, dass Luisa neugierig durch die Zimmer ging und sich alles genau ansah. Das Appartement war nicht groß, aber er hatte sich Mühe gegeben, es gemütlich einzurichten. Die Möbel hatte er Ivan aus dem ganzen Haus zusammensuchen lassen. Dafür durften die anderen sich etwas Neues kaufen. Die Atmosphäre einer gemütlichen Studentenbude hatten sie gut hinbekommen. Er musste schmunzeln, als ihm auffiel, dass er auf den meisten Möbeln hier schon eines seiner Mädels gefickt hatte. An guten Vibrationen konnte es nicht mangeln. Vielleicht machte das auch die neue Bewohnerin etwas gefügiger.

"Echt nett, Hubert. Danke! Ich muss jetzt erst mal duschen und dann ins Bett. War ein anstrengender Tag. Morgen entscheide ich, ob ich bleibe."

"Klar, ich hole schnell wie versprochen dein Gepäck hoch und dann lass ich dich in Ruhe ankommen."

Jetzt bereute Meller, dass er Luisa ganz oben untergebraucht hatte. Er hatte überlegt, dass er sie so vielleicht etwas von den anderen Mädels isolieren könnte. Dann gäbe es vielleicht eine Chance, dass sie nicht merkte, was hier lief. Zumindest so lange, bis er eine bessere Idee hatte, wie er aus der Sache rauskäme. Dafür musste er jetzt drei mal die Treppen hoch und wieder runter. Wo war Ivan eigentlich, wenn man ihn mal brauchte?

Als er die letzten drei Taschen in der Wohnküche abgestellt hatte, war Luisa nirgends zu sehen. Im Badezimmer fand er nur einen Haufen Klamotten auf dem Boden. Sein Fantasiebild, in dem er die Silouhette ihres jungen Körpers hinter der beschlagenen Duschabtrennung begutachten konnte, zerrann wie der Seifenschaum zwischen ihren Brüsten. Es blieb nur das Schlafzimmer, dessen Tür halb offen stand. Er **** sich ganz gegen seine Gewohnheit an die Tür zu klopfen und, nachdem keine Antwort kam, spähte er vorsichtig ins Zimmer.

Sie lag bäuchlings, ein Knie zur Seite angewinkelt auf dem Bett. Es war dunkel und nur das von draußen und vom Flur einfallende Licht zauberte einen bläulichen Schimmer auf ihre dunkle Haut. Luisa war ganz nackt – sie musste von der Dusche direkt ins Bett gewechselt sein. Die Decke war weit nach oben auf ihren Rücken gerutscht, ihre Haare quollen unter dem Kissen hervor, unter das sie ihren Kopf gesteckt hatte. Meller sah direkt auf ihren bloßen Hintern und zwischen ihre geöffneten Beine. Ihr Fötzchen lag im dunkelsten Schatten.

Wie an einem unsichtbaren Faden wurde Meller immer näher zum Bett gezogen. Das war Wahnsinn, wenn sie jetzt aufwachte, war sie weg und ihre Mutter würde das ganze Haus in Trümmer legen. Trotzdem kam er immer näher und ging zum Schluss vor dem Bett in die Hocke. Er nahm einen leichten Geruch von Shampoo wahr und noch etwas anderes. Inzwischen hatten sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt. Er konnte ein Glitzern sehen, da wo Luisas Schlitz sein musste. Auch der Schatten drumherum bekam eine Struktur: Es war ein Teppich aus dunklem, dichten Schamhaar, der ihre Vulvalippen bedeckte und sich über ihren Damm zog, bis er in der Falte zwischen ihren Arschbacken verschwand.

Immer noch auf Autopilot streckte Meller langsam die Hand aus. Er wollte sofort stoppen, denn er war sich der Konsequenzen bewusst. Aber seine Finger wollten Luisas Lippen teilen, seine Nase wollten mehr von ihrem erdigen Geruch, seine Augen das pinke Fleisch sehen. Hinter dieser Verschwörung seiner Sinne steckte sein Schwanz, der sich längst hart in seiner Jeans aufgerichtet hatte. Er musste sich jetzt konzentrieren, er durfte die Kontrolle nicht verlieren ... Da merkte er, dass er **** angefangen hatte, einen kleine Melodie zu summen:

In the jungle, the mighty jungle, the lion sleeps tonight ...

Nach Luft schnappend zog er seine Hand mit einem Ruck zurück. Er sprang auf und verließ leise das Zimmer. Draußen kritzelte er hastig seine Handynummer auf einen Zettel, den er auf dem Küchentisch zurückließ. Dann war er draußen im Treppenhaus und atmete erst einmal tief durch. Das war ja grade noch mal gut gegangen. Er war wieder Herr seiner Sinne aber vollständig überreizt und sein Schwanz stand immer noch.

Wo findet Meller Erleichterung?

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