Was folgt nach Picknik
Liebesspiel am falschen Ort
Das Picknick zieht sich hin. Die Zeit vergeht in einer seltsamen, gedehnten Blase.
Lukas hat sein Tablet neben sich auf die Bank gestellt und spielt leise Musik – irgendetwas Ruhiges, Sinnliches. Zwischendurch füttert er mich weiter mit der Hand, hält mir das Glas an die Lippen, streicht mir übers Kinn, wenn ein Tropfen Wein herunterläuft. Gleichzeitig werden seine Berührungen fordernder. Seine Finger gleiten über meine gespreizten Schenkel, streichen über den dünnen Stoff meines Höschens, drücken leicht gegen meine Brüste, kneifen in meine Nippel, bis ich leise keuche.
Es ist verrückt.
Ich vergesse die Umgebung immer mehr. Das Feuer knackt, die Sonne wandert langsam tiefer, und ich sitze da – Beine weit offen, Hände hinter dem Rücken, Tablett auf den Schenkeln – und lasse mich von ihm verwöhnen und quälen. Mal ist es zärtlich, fast liebevoll, dann wieder grob und besitzergreifend. Einmal schiebt er zwei Finger unter mein Höschen und spielt mit mir, langsam und tief, während er mir gleichzeitig ein Stück Fleisch an die Lippen hält. Ich esse, stöhne, esse weiter. Die Kombination aus Essen, Trinken und seinen Fingern lässt mich fast den Verstand verlieren.
Irgendwann räumt Lukas das Geschirr zusammen, verstaut alles ordentlich im Rucksack und wendet sich mir ganz zu.
Jetzt wird er intensiver.
Er kniet sich vor mich auf die Decke, spreizt meine Beine noch weiter und beginnt, mich mit Händen und Mund zu verwöhnen. Seine Zunge ist warm und geschickt, seine Finger dringen tief in mich ein, während er gleichzeitig meine Brüste knetet. Wäre ich nicht in diesem verrückten Outfit, wären wir nicht hier draußen auf einer offenen Kuppe, sondern zu Hause in unserem Bett – es wäre ein wunderschönes, leidenschaftliches Liebesspiel, das ich mit voller Hingabe genießen würde.
Aber hier…
Meine Nerven halten das kaum noch aus.
Jedes Geräusch – ein Ast, der knackt, ein Vogel, der auffliegt, das ferne Stimmengewirr von Wanderern unten auf dem Weg – lässt mich zusammenzucken. Die ständige Angst, entdeckt zu werden, mischt sich mit der wachsenden Lust zu einem fast unerträglichen Cocktail. Ich beiße mir auf die Lippe, um nicht laut zu stöhnen, mein Körper zittert, Schweiß läuft mir über den Rücken.
Lukas spürt genau, wie sehr ich kämpfe. Er schaut kurz zu mir hoch, ein dunkles, zufriedenes Lächeln auf den Lippen, und macht dann einfach weiter – noch intensiver.
Ich bin kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. Hier. Vor dieser alten Scheune. Mit Blick auf den Wanderweg.
Und ein Teil von mir will genau das.
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