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Chapter 33 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Lea möchte, dass ich sie nach Hause bringe

Ich sitze bereits eine halbe Stunde am Krankenbett meiner Frau, als Lea plötzlich ihre Finger in meiner Hand bewegt und schließlich ihre Augen aufschlägt. „Martin?“ fragt sie noch ganz verwirrt. „Was ist passiert? Wo bin ich?“ „Du bist im Krankenhaus auf der Intensivstation“, erkläre ich ihr. „Du warst bewusstlos. Jemand hat dir **** und GHB verabreicht.“ Es dauert einen Moment, bis Lea begreift, was ich ihr gesagt habe. „Habe ich etwas getan?“ fragt sie mich entsetzt. „Wirst du mich jetzt verlassen?“ fügt sie leise hinzu. „Nein, mein Schatz. Du hast nichts getan“, beruhige ich sie und drücke ihre Hand. „Und ich werde dich auch nicht verlassen. Die Polizei war rechtzeitig zur Stelle, bevor sie dir etwas antun konnten.“

Lea ist einen Moment ganz still. „Bring mich bitte nach Hause“, sagt sie schließlich. „Ich möchte zu Alisa.“ „Ich habe Alisa mitgebracht. Sie ist draußen bei Antje.“ Lea nickt und versucht mühsam sich aufzurichten. „Hilfst du mir beim Anziehen?“ Ich hole ihre Kleider aus einer Plastiktüte und reiche sie ihr, dass sie sie anziehen kann. Die Nachtschwester kommt ins Zimmer und sieht uns fragend an. „Ich möchte meine Frau jetzt mit nach Hause nehmen.“ Die Schwester entfernt die EKG-Kabel und die Infusions-Leitungen. Beim Aufstehen ist Lea noch etwas wackelig auf den Beinen. Ich stütze sie, als wir die Intensivstation verlassen. Vor der Tür sitzt Antje und wiegt unsere Tochter Alisa mit den Armen. „Sie ist ein Engel“, meint sie verlegen.

Lea ist in ihrem momentanen Zustand nicht in der Lage, sich um Alisa zu kümmern. Ich bringe Lea zum Auto und Antje folgt mir mit Alisa in der Babyschale. Wieder zurück in der Wohnung zieht Antje der schlafenden Alisa eine neue Windel an und legt sie wieder in ihr Babybettchen, während ich der immer noch sehr schläfrigen Lea im Schlafzimmer die Kleider ausziehe und sie zum Schlafen in unser Ehebett lege. Antje fragt, ob sie bei Alisa im Kinderzimmer schlafen dürfe und entschuldigt sich vor dem Schlafengehen, dass sie nicht besser auf Lea aufgepasst habe. Als ich mich zu Lea ins Bett lege und ihre schmale Hand ergreife, drückt sie meine Hand fest und murmelt bereits wieder im Halbschlaf: „Bitte, Martin, verlass´ mich nicht …!“

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