Chapter 34
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Ich finde keinen Schlaf
Während Lea tief und fest schläft, finde ich keinen Schlaf. Als die Morgendämmerung zu grauen beginnt, lasse ich Leas Hand los und stehe auf. Aus dem Kinderzimmer dringt kein Geräusch, Alisa schläft ruhig in ihrem Kinderbettchen. Ich gehe in die Küche, mache mir einen starken Kaffee und setze mich an den Küchentisch um nachzudenken. Hajo hasst mich zweifellos, obwohl ich ihm nichts getan habe. Erst hat er mir meine Freundin Antje gestohlen und jetzt hat er versucht mir auch noch meine Frau Lea wegzunehmen. Die Tatsache, dass ich am gestrigen Abend die Polizei gerufen und dadurch ihn mitsamt seinen sauberen Freunden sicherlich in beträchtliche Schwierigkeiten gebracht habe, dürfte seinen Hass auf mich nur noch vergrößern.
So sitze ich tief in meinen Gedanken versunken am Küchentisch, als Antje in die Küche kommt. Sie ist mit Leas Morgenmantel bekleidet und nimmt mir gegenüber auf einem Stuhl Platz. „Martin, es tut mir so leid. Ich schäme mich so sehr“, flüstert sie und ergreift meine Hand. „Erst habe ich dich, meinen besten Freund, im Stich gelassen und verloren, und jetzt habe ich auch noch deine Frau Lea nicht beschützen können.“ Antje reibt sich eine Träne aus dem Auge. „Du darfst nicht denken, dass ich Lea in Hajos Falle gelockt habe. Ich würde dir und der Mutter deines Kindes niemals so etwas antun. Ich liebe dich immer noch, und die bloße Vorstellung, dass du mich jetzt nicht einmal mehr als Freundin der **** in deiner Nähe haben möchtest, wäre entsetzlich.“
Ich drücke Antjes schmale Hand, an der sie anstelle ihres Eheringes meinen Freundschaftsring trägt. „Mach dir keine Sorgen, Antje. Ich vertraue dir, und du wirst immer meine beste Freundin bleiben. Heute liebe ich Lea so, wie ich dich damals geliebt habe, aber du wirst trotzdem immer einen Platz in meinem und auch in Leas Herzen haben.“ Plötzlich steht Lea in der Küche, barfuß und nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet, und umarmt erst Antje und dann mich, wobei sie sich auf meinen Schoß setzt. „Seit gestern habe ich keine **** mehr, Martin und Alisa sind jetzt alles was ich habe, aber ich würde mich sehr freuen, Antje, wenn auch du nicht nur zu meiner Verwandtschaft sondern richtig zu meiner … unserer **** gehören würdest …“
Wie geht es weiter ?
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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