Hällt Sonja die Demütigung noch lange aus?
Kurioses Sonntagspicknik
„Sklavin. Setz dich auf die Holzbank. Beine schön gespreizt. Hände auf den Rücken, wenn ich sie nicht brauche.“
Seine Stimme duldet keinen Widerspruch. Ich gehorche, drehe mich um und setze mich auf die raue, wettergegerbte Holzbank. Die Oberfläche ist uneben, stellenweise splittrig – ein raues, unangenehmes Gefühl an meinen nackten Oberschenkeln und Pobacken. Ich spreize die Beine, wie befohlen, und lege die Hände hinter dem Rücken zusammen. Die Manschetten drücken leicht gegeneinander. Das massive Halsband liegt schwer um meinen Hals. Ich fühle mich ausgeliefert, verletzlich und gleichzeitig seltsam erregt. Jeder Windhauch streicht über meine kaum bedeckte Haut. Das Feuer knistert nur zwei Meter entfernt und wärmt meine Vorderseite, während mein Rücken der kühlen Luft ausgesetzt bleibt.
Lukas hantiert weiter ruhig am Feuer. Nach ein paar Minuten steht er auf, holt ein kleines Tablett aus dem Rucksack und richtet es liebevoll her. Feine Häppchen, gegrilltes Gemüse, ein paar Stücke Fleisch, etwas Obst und ein Glas kühler Weißwein. Er kommt zu mir und platziert das Tablett vorsichtig auf meinen gespreizten Oberschenkeln.
Dann setzt er sich neben mich, mit seinen eigenen Leckereien auf einem Oberschenkel, und sagt nur zwei Worte:
„Sklavin. Iss.“
Es ist ziemlich kurios.
Hier sitzen wir auf einer Bank vor einer alten Scheune, mit Blick über die Hügel, bei einem kleinen Feuer, essen und trinken – fast wie ein normales, romantisches Sonntagspicknick an einem wunderschönen Ort. Die Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht, Vögel zwitschern, alles wirkt friedlich.
Nur dass ich fast nackt in meinem schwarzen Straps-Set dasitze, mit Manschetten an Hand- und Fußgelenken, dem breiten Halsband und gespreizten Beinen, während ein Tablett auf meinen Schenkeln balanciert. Jeder, der zufällig den Weg entlangkommt und hochschaut, kann mich so sehen – klar als Sklavin markiert.
Die Gefühle in mir widersprechen sich heftig.
Ein Teil von mir schämt sich zutiefst. Die Erniedrigung, so öffentlich präsentiert zu werden, brennt in meinen Wangen. Gleichzeitig spüre ich eine tiefe, warme Erregung. Das Gefühl, ihm zu gehören, ihm zu dienen, sogar beim Essen, löst etwas in mir aus, das ich nicht mehr leugnen kann. Dazu kommt eine seltsame Zärtlichkeit: Lukas hat alles so liebevoll vorbereitet. Er kümmert sich um mich, auch in dieser Rolle. Und genau dieser Kontrast – die harte Dominanz und die fürsorgliche Liebe – macht mich fast schwindelig.
Ich esse langsam, vorsichtig, damit nichts vom Tablett rutscht. Lukas füttert mich ab und zu mit der Hand, lässt mich aus dem Glas trinken. Zwischendurch streichelt er über meine gespreizten Schenkel, ganz nah an meiner Mitte, ohne mich richtig zu berühren.
Es fühlt sich verrückt an. Schön. Demütigend. Intim. Gefährlich.
Und ich will mehr.
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