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Chapter 4 by derFotograph derFotograph

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Kapitel 4: Mund Propaganda

Das Wochenende vergeht in einem Nebel aus Schuldgefühlen und Ablenkung. Ich versuche, das alles aus meinem Kopf zu verbannen – Clara, der Blowjob im Auto, die Art, wie sie geschluckt hat, ohne mit der Wimper zu zucken. Stattdessen gehe ich laufen, im Englischen Garten, die kalte Dezemberluft peitscht mir ins Gesicht, und abends helfe ich Anna bei Mathe. Sie sitzt da, kaugummikauend, ihre langen braunen Haare über den Block geworfen, und murmelt Formeln vor sich hin. "Papa, du bist heute so abwesend", sagt sie irgendwann, und ich lüge: "Nur der Stress im Studio, Schatz." Manuela kommt am Sonntagabend zurück aus Nürnberg, erzählt von der Messe, den Kontakten, die sie geknüpft hat. Wir essen zusammen, Pasta wieder mal, und ich küsse sie auf die Stirn – flüchtig, wie immer. Im Bett dreht sie sich weg, und ich liege wach, starre an die Decke. Der Sex mit Clara war wie ein Stromstoß, hat die Flaute nur noch tiefer gemacht. Aber hey, unser Leben läuft: Die Wohnung in Schwabing ist bezahlt, Tobias ruft mal wieder an, fragt nach Geld für seine Uni-Partys in Berlin. Manuela's Provisionen halten uns über Wasser, während mein Studio trudelt.

Montag startet ruhig, wie geplant. Ein Fashion-Shooting für einen kleinen Laden um die Ecke – Models in Winterjacken, nichts Aufregendes. Dann PR-Fotos für eine Software-Firma: Mitarbeiter vor Whiteboards, lachend, professionell. Langweilig, aber bezahlt. Gegen Mittag klingelt das Telefon wieder. Eine Frauenstimme, fröhlich, direkt: "Hallo, ich bin eine Freundin von Clara. Sie hat mir von deinen Fotos vorgeschwärmt – die sind der Wahnsinn! Ich brauche auch welche. Machst du Nacktaufnahmen?" Ich stocke, mein Herz schlägt höher. Clara hat mich empfohlen? Nach unserem "Deal"? Ich zögere kurz, denke an Manuela, an die Risiken, aber die Neugier siegt. "Klar, warum nicht. Wann passt's?" Zwei Tage später, Mittwoch, steht sie da: Elisabeth, oder Lissi, wie sie sich selbst nennt. Um die 25, schulterlange rote Haare, die im Studiolicht leuchten wie Feuer. Sie ist kleiner als Clara, vielleicht 165 cm, aber kurvig – B-Brüste, schätze ich, und ein Arsch, der in ihrer engen Jeans perfekt rund wirkt. Grüne Augen, Sommersprossen übers Gesicht, und ein Piercing in der Unterlippe, das sie frech wirken lässt.

"Kein Casual-Zeug, Thomas", sagt sie gleich zur Begrüßung, zieht ihren Mantel aus und wirft ihn über den Stuhl. "Ich bin Web-Girl, mach Cam-Shows und so. Brauch geile Pics für mein Profil – OnlyFans, du weißt schon." Web-Girl? Hatte ich noch nie gehört, aber ich nicke, als wär's normal. Sie strippt ohne Umschweife, zieht Top und Jeans aus, steht da in String und BH, rot wie ihre Haare. "Lass uns loslegen." Ich richte die Lichter, die Kamera, und sie posiert – selbstbewusst, wie Clara, aber wilder. Sie lehnt sich vor, drückt ihre Brüste zusammen, der BH rutscht runter. Nackt jetzt, komplett. Ihre Haut ist blass, Sommersprossen auch auf den Schultern, und ihr Bauch – flach, mit einem Bauchnabel-Piercing, das im Licht funkelt, ein kleiner Diamant. Unten? Rote Schamhaare, getrimmt zu einem frechen Streifen, der ihre Schamlippen rahmt. Nicht glatt wie bei Clara, sondern natürlich, wild – das macht mich an, mehr als erwartet. Ihre Schenkel sind weich, berühren sich leicht, und als sie sich dreht, sehe ich ihren Arsch: Fest, mit einem kleinen Tattoo einer Rose auf der rechten Backe.

Das Shooting läuft heiß. Sie flirtet frech, zwinkert in die Kamera, beißt sich auf die Lippe. "Gefällt dir, was du siehst?", fragt sie lachend, und ich murmele: "Professionell bleiben." Aber mein Schwanz ist hart in der Hose, pocht bei jedem Klick. Ich zoome ran: Ihre Nippel, rosa und hart von der Kälte im Studio, die Sommersprossen auf ihren Brüsten, der rote Busch, der im Licht schimmert. Sie spreizt die Beine leicht, posiert auf dem Stuhl, ihre Finger streichen über die Innenschenkel – nah dran, aber nicht zu explizit. "Für meine Fans", sagt sie. Mir wird schwindelig, die Hitze von den Lampen mischt sich mit meiner Erregung. Nach einer Stunde sind wir durch, sie zieht sich an, zahlt bar – kein "Deal" wie bei Clara, aber mit einem Augenzwinkern: "Falls du mal zuschauen willst, schick ich dir meinen Link." Sie geht, und ich bleibe zurück, atemlos.

Abends zu Hause, Manuela kocht, Anna lernt, alles normal. Aber nach dem Essen ziehe ich mich ins Arbeitszimmer zurück, lade die RAW-Files hoch. Die Bilder sind der Hammer: Lissis rote Haare fallen über ihre nackten Schultern, ihre grünen Augen starren direkt in die Linse, herausfordernd. Ich zoome auf ihren Busch, die frechen roten Härchen, stelle mir vor, wie sie sich anfühlen – weich, kratzig? Ihr Bauchnabel-Piercing glänzt, und ich sehe die leichte Wölbung ihrer Schamlippen. Meine Hand wandert runter, öffnet die Hose. Ich reibe langsam, stelle mir vor, Lissi kniet vor mir, ihre roten Lippen um meinen Schaft, saugt wie Clara, aber wilder, beißt leicht. Ihre Sommersprossen auf den Wangen, während sie hochschaut, gierig. Ihre Hände auf meinen Oberschenkeln, und ich greife in ihre roten Haare, ziehe sie tiefer. Der Orgasmus kommt schnell, hart – ich spritze ab, wische auf, fühle die Schuld, aber auch die Sucht. Manuela schläft nebenan, ahnungslos. Ist das jetzt mein neues Leben? Escort-Freundinnen, Nackt-Shootings, heimliche Wichsen? Clara hat eine Tür geöffnet, und Lissi hat sie aufgestoßen. Was kommt als Nächstes? Ich weiß es nicht, aber die Flaute... die fühlt sich plötzlich erträglich an.

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