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Chapter 27 by castashadowme castashadowme

Silvester in Göttingen. Was passiert?

Julia in schlechter Gesellschaft.

Julia genoss Elenas Ausgelassenheit, Unverkrampftheit, Fröhlichkeit. Haut an Haut kuschelten sie, küssten sie, schmiegten sie sich und ihre begehrenden Körper aneinander und leiteten den Tag sinnlich ein. Nachdem sie sich ein paar Mal gegenseitig zum Höhepunkt gestreichelt, sanft in die Ekstase gelockt und ihre bebende Lust befriedigt hatten, duschten sie sich gemeinsam, in aller Ruhe, ohne jede Hektik. Sie seiften sich zärtlich ein, verschmierten die duftende Seife über die weiche Haut, liebkosten ihre Brüste, wuschen sich gegenseitig die Haare und säuberte jede Pore, jeden Winkel, jede Stelle ihrer Körper.

Elenas Badezimmer war eine Wucht, ausgestattet mit Ölen, Parfüms, mit Meerschaumschwämmen, Badezusätzen und weichen, übergroßen Frotteehandtüchern. Bald schon lagen sie auf dem weichen Badewannenvorleger und leckten sich gegenseitig die duftenden Mösen, steckten sich ihre Zunge gegenseitig in den Anus und verloren noch jede Hemmung, jede Zögerlichkeit vor sich und ihren Körper, leckten und küssten sich über die Schenkel, über die Arme, Schultern in gieriger Unersättlichkeit, fingerten, schmeckten sich, knabberten, saugten an ihren Nippeln, melkten ihre Brüste und fieberten den jeweilig nächsten eigenen oder Höhepunkt der anderen entgegen.

Inspiriert von der eigenen Lust begannen sie sich dann gegenseitig zu rasieren, entfernten jedes Härchen unter ihren Achseln, jedes winzige Anzeichen von Schamhaar, bis sie glatt und schön sich eincremen konnten, seufzend, bebend unter den geschmeidigen Händen der anderen stöhnend. Elena war eine Meisterin der Verführung und Julia genoss jede Sekunde, ließ sich im Anschluss von ihr schminken, zurechtmachen, für den Auftrag vorbereiten, und staunte nicht schlecht, als ihr Elena im hingehaltenen Handspiegel das eigene makellose Aussehen präsentierte, wie aus einem Hochglanzmagazin. Rouge, Mascara, Abtönung, bronzener Abdecker, bordeauxroter Lippenabstrich und einen silberverspielten Lidschatten trugen Julias Schönheit an die Grenze des Obszönen, ohne sie zu überschreiten, wie es sich, so Elena, für eine Edelnutte gehörte.

Danach verging der Tag viel schneller als gedacht, zumal er bereits von Anfang an sehr weit fortgeschritten gewesen war. Sie aßen eine Kleinigkeit, tranken Kaffee. Julia rauchte, Elena ging ihre Emails durch, und kaum hatten sie sich gegenseitig die Fuß- und Fingernägel lackiert, klingelte es schon. Zur Julias Überraschung hatte Elena eine sehr ähnliche Schuhgröße und so konnte sie statt ihrer 12cm-Pelz-Stiefeletten anzuziehen, Louboutins mit sehr hohen Pfennigabsätzen von Elena borgen.

Zuletzt bekam sie von Elena über die nackte Haut einen Pelz geworfen, um Joachim die Fleischbeschau zu erleichtern, lachte sie, und so verließen sie die Wohnung stöckelnd und von Kopf bis Fuß aufgetakelt Richtung Fahrstuhl, wo schon ein Chauffeur stand. Dieser nickte gleichmütig gefasst und geleitete sie zu einer Limousine. Die Fahrt dauerte nicht lang. Es schneite sehr stark, aber bald schon erreichten sie den vollgeparkten Parkplatz eines einstöckigen Landguthauses. Sie wurden zu einem efeubehangenen Hintereingang geführt und standen plötzlich vor einer schwarzverhängten Tür, auf der silbergestanzt 'Privat' zu lesen war. Sie gaben ihren Pelzmantel dem Fahrer ab, der sie gierig ansah, als sie schnell aus der Winterkälte nackt in die ihm unzugänglichen Privaträume geleitet wurden.

Elena kannte offenkundig die Räumlichkeiten, nahm sie bei der Hand und führte sie an engen Kabinen vorbei zu einer Bar. Die Räume waren in Blaulicht getaucht. Schwarze kubische Sessel standen herum. Männer mit graumelierten Haaren standen herum, rauchten, hielten ein Whiskeyglas in den Händen. Sie setzten sich an die Bar. Schwarze Laken deckten Teile des Raumes ab, erzeugten Winkel, Verborgenheit und Gemütlichkeit nebst der kühlen distanzierten Atmosphäre. Alles wirkte futuristisch, geheimnisvoll auf Julia, bläulich kalt und doch erregend luxuriös. Bald schon erkannte sie viele andere nackte Frauen, die herumstanden, lachten, ihre Haare richteten, oder die auf dem Schoß eines Mannes saßen, sich in eine der abhängten Ecken führen, küssen und streicheln ließen. Elena lächelte sie breit an und bestellte einen Aperol Spritz für sie beide. Sie stießen an.

Elena schaute um sich. "Joachim spart einfach nicht. Schau dir die Menge an Callgirls an."

Julia nickte. "Kennst du welche?"

Elena schaute sich um. "Nein, erstaunlicherweise. Es ist aber auch nicht so, als würde ich besonders auf sie achten." Sie grinste. "Ich bin in keiner Agentur, wie du weißt. Da ist schon Joachim."

Sie zeigte nach vorn, an der Bar vorbei. Joachim grinste und schlenderte zu ihnen herüber mit zwei silbernen Tangas in der einen, und silberne Sterne in der anderen Hand. "Da sind ja die zwei Süßen." Er schaute Julia von oben bis unten an und nickte fröhlich. "Da hat Elena ja an unserer kleinen Bordsteinschwalbe gut Hand angelegt."

Er beugte sich nach vorn und küsste sie links und rechts auf die Wange, lehnte sich zu Elena und küsste sie auf den prallen Mund. "Ich hab eine Überraschung für dich!" Er lächelte ihr zu und gab ihnen beiden die silberglänzenden, Strass geschmückten Tangas und jeweils zwei Silbersterne. "Das sind Aufkleber, klebt sie über eure Nippel und tragt dies, wenn ihr im Vorraum seid und **** serviert."

Elena und Julia zogen sich die Tangas an und klebten sich die Silbersternaufkleber auf die Nippel. Joachim grinste, nahm Elena bei der Hand und sie gingen durch einen Eingang auf einen unscheinbar beleuchteten Flur. Eine Tür mit elektronischen Schloss fiel hinter ihnen zu. Joachim schaute Elena an. "Die Sache läuft wie immer. Die VIP-Gäste haben zwei Chipkarten. Es gibt zwei Eingänge in diesen Hinterraum. Dieser Eingang hier ist für euch, der andere für die VIP-Gäste. Mit der Chipkarte kommt ihr herein." Er kramte eine cremefarbene Chipkarte ohne Aufdruck aus der Tasche, hielt sie gegen das Schloss, bis ein grünes Licht aufblinkte. "Diese Chipkarte gebt ihr dem VIP-Gast zurück, sobald ihr euch im Hinterzimmer wieder getroffen habt. Ihr müsst warten, bis ihr den Gast seht, manchmal dauert es eine Weile. Nicht jeder kann sich sofort loseisen."

Julia und Elena nickten. Joachim zeigte nach vorn auf einen Vorhang. "Dort, hinter dem Vorhang ist die eigentliche Party. Direkt links ist die Bar. Ihr serviert **** und wartet, bis ihr heimlich eine Chipkarte zugesteckt bekommt. Zeigt sie nicht in aller Öffentlichkeit, bleibt diskret, redet nicht mit dem VIP-Gast. Oft ist er mit **** und Freunden da. Meistens jedoch wird der Barmann euch die Chipkarte geben, wartet dann im Hinterraum an der Bar, der entsprechende Gast wird euch schon finden."

Joachim streichelte Elena über die prallen Brüste. "Prächtig siehst du aus, Kleines. Ich hab sehr mit dir geprahlt. Du wirst also viel zu tun haben."

Er lächelte Julia an. "Und du als Frischfleisch ohnehin."

Er seufzte, winkte dann und verschwand zurück im Hinterzimmer. Julia und Elena stöckelten durch den Vorhang. Ein italienisch aussehender Barmann begrüßte sie, gab ihnen ein Tablett mit Champagnergläsern und wies sie an, an die Arbeit zu gehen. Julia nahm sich ein Tablett und balanciertes es langsam durch die Menge, gab diesem und jenem ein Glas, grinste, und holte sich Nachschub, sobald das Tablett leer war. Nach nur wenigen Minuten war Joachim wieder bei Elena und führte sie aufgeregt weg. Julia war nun allein zwischen den Anzugsmännern und Kostümfrauen. Manche Gesichter kamen ihr bekannt vor. Überhebliche Augenpaare musterten sie, wie sie knapp bekleidet die Champagnergläser servierte, sich Komplimente von Männern machen ließ, gehässige Augenpaare von Ehefrauen ertrug, und neugierige Blicke von Teenagern und anderen Serviererinnen.

Julia kam sich lächerlich vor. Der Prunk, das Licht, die Kronleuchter, das Ambiente. Es war steif, unzugänglich, verklemmt und repräsentierte all das, was sie nicht mochte, all das, dem sie zu entfliehen suchte, mit dem sie nichts zu tun haben wollte. Unter diesen Anzügen, unter diesen glatten Gesichtern verbargen sich die wahren Menschen, nicht dieser und jener Status, nicht dieses oder jenes Konto, sondern wilde, begehrende, neugierige Hände, Augen, brennende Herzen, wildfeuernde Gedanken, freiheitsliebende Freibeuter, oder eben doch in Wahrheit Angsthasen, Langweiler, impotente, orientierungslose Wohlstandsgesellschaftstiere. Sie mochte diese Schauspiel nicht, dieses beständige so tun als ob, dieses Herumlavieren, gierige aus dem Augenwinkel Betrachten, heimlich Angeifern, diese Mutlosigkeit, das Leben zu leben, wie es kam, spontan, fröhlich, wagemutig.

Sie stöckelte umher, verteilte den Champagner und fragte sich, wann sie die erste Karte erhalten würde. Sie war neu. Man war sich ihrer nicht sicher. Sie sah plötzlich wieder Joachim, aber ohne Elena, wie er mit einem silbergrauhaarigen Mann sprach und zu ihr herüber starrte. Zögerlich schritt sie auf die beiden Männer zu. Joachim nickte zufrieden. Der Mann schaute sie von oben bis unten an und nickte dann ebenfalls, nahm sich ein Glas Champagner und übergab die Chipkarte Joachim, der sie eilig in der Innentasche seines Jacketts verschwinden ließ. Als Julias Tablett wieder leer war, ging sie zurück zur Bar. Der Barmann kramte unter der Theke, zog unsichtbar für alle außer für Julia die cremefarbene Karte hervor und schob sie unters Tablett. Julia nahm das Tablett und die Karte und verschwand aufatmend hinter dem Vorhang. Sie hasste den Umstand, diese Blöße, diesen Zirkus. Sie legte das Tablett an die Wand, hielt die Chipkarte an das Lesegerät und trat ins Hinterzimmer ein.

Sie benötigte einige Momente, bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Sie fand ihren Weg zur Bar und setzte sich hin. Das Hinterzimmer war leerer als vorhin. Sie hörte Sexgeräusche hinter den abgehängten Winkeln und fühlte sich sofort wohler in dieser viel ehrlicheren Atmosphäre. Es dauerte nicht lange und der silbergrauhaarige Mann erschien, grinste, und schob sie wortlos in eine der leerstehenden Kabine. Er drückte sie an die Wand, zog ihr den Tanga herunter und begann sie maschinell zu vögeln. Sein Schwanz war schlapp und verlor nach ein paar Stößen immer wieder den Halt in ihrer Möse. Julia stöhnte bemüht, gab sich Mühe, den Typen anzufeuern, aber zwecklos. Schließlich sank sie schnell auf die Knie und nahm den halberigierten Stängel in den Mund, saugte, leckte so inniglich, dass er bald seine Ladung abschießen konnte, letztlich doch zufrieden nickte und die Chipkarte von ihr ohne Murren entgegennahm. Julia blieb allein zurück.

Sie suchte im Hinterzimmer nach einer Toilette, fand eine, spülte sich dort den Mund aus, richtete sich notdürftig mit den vorausschauend zur Verfügung gestellten Schminkutensilien wieder her und verließ die Toilette, verschwand durch die Tür, nahm das Tablett wieder in die Hand und setzte den Abend fort.

Das Spiel wiederholte sich noch einige Male. Der zeitweilige Höhepunkt war die Überraschung gewesen, statt eines Anzugsmannes, eine Frau im Hosenanzug anzutreffen, die ihr den Arsch leckte und aussaugte, als ginge es um ihr Leben. Julia musste nur mit gespreizten Beinen an der Wand stehen und die Frau ihren Hunger nach Arsch stillen lassen. Geredet wurde nicht. Der Tiefpunkt war Ulf und Johannes und Chrissi zu sehen. Sie standen in einer Ecke und redet fröhlich, als wären sie alle die besten Freunde. Johannes starrte verstohlen zu ihr, und Ulf nutzte die Gelegenheit, sobald sein Sohn nicht hinsah, Chrissi zu berühren, die sich nur halbherzig dagegen wehrte. Julia stieß dies übel auf. Chrissi ignorierte sie komplett, und nach einer Weile kam Johannes zu ihr und versuchte ein Gespräch einzuleiten, aber Julia war im Dienst und konnte nur abwinken. Sie hatte keine Lust zwischen Chrissi und ihre Stecher zu geraten. Es war ihr alles zu abgeschmackt. Diese sogenannte höhere Gesellschaft war in Nichts besser, sogar um Einiges noch schlechter. Auch diesen Menschen ging es nur um Sex, um Rausch, um Genuss, nur ohne den Anstand, dies zuzugeben. Die meisten waren Feiglinge und fickten impotent im Hinterzimmer Nutten wie sie. Sie schaute oft auf die Uhr, ließ den Blick durch den Raum schweifen auf der Suche nach Elena, aber die war nicht mehr aufgetaucht.

-.-

Kurz nach elf Uhr bat sie sich beim Barmann eine Pause aus. Dieser nickte. Sie legte das Tablett zur Seite und verschwand hinter dem Vorhang. Sie wollte dieser Party entfliehen, nichts mit diesen Leuten zu tun haben, einfach wegrennen, aber das konnte sie Dmitry und Elena nicht antun, und so nackt wie sie war, würde sie in der Kälte der Nacht, bei diesem Schneegestöber ohnehin erfrieren, zumindest sich schlimm erkälten, vielleicht sogar eine Lungenentzündung zuziehen. Sie ging den Flur entlang, an der Tür zum Hinterzimmer vorbei, und sah eine weitere Tür, auf der "Heizung" in Grün geschrieben stand. Sie drehte an dem Knauf, der aufging, und ein angenehmer Geruch von Moder und Staub stieg ihr in die Nase. Sie schlüpfte schnell in die Tür, prüfte, dass sie die Tür auch von innen wieder öffnen konnte, und atmete durch, als sie ins Schloss fiel, das Partygeräusch verebbte, sie allein mit sich war. Vor ihr führten Stufe in die Tiefe. Sie stöckelte die Treppe herab, kam auf ein Plateau. Es war warm und angenehm, feucht, schwül in diesen Gängen.

Sie ging weiter, stieß auf eine weitere Treppe, ging an Kesseln vorbei, in denen es wummerte und sah plötzlich zwei Typen auf Bodenmatten vor sich sitzen. Um sie herum Bierflaschen, Tütchen, auch Spritzen und ein Bunsenbrenner. Zwei bedröhnte Augenpaare starrten sie an.

"Was'n das?"

Der andere stammelte. "Hast' dich wohl verlaufen, Kleines."

Julia blieb unschlüssig vor den beiden stehen und sah eine Zigarettenpackung auf dem Boden. "Habt ihr mal'ne Kippe?"

Die beiden starrten sich verblüfft an und zögerten. Nach ein paar Sekunden stieß der eine den anderen an. "Mann, jetzt gib der Kleinen 'ne Kippe, oder haste se nich mehr alle? Wo'sind'n deine Manieren?"

Der andere riss sich zusammen, atmete durch, drückte eine Obstkiste in Julias Richtung und schob die Zigarettenschachtel mit dreckigen Händen hin. "Hier, setz dich. Is'ganz heimelig hier, wenn man sich dran gewöhnt."

Julia hockte sich auf die Kiste, zog eine Zigarette aus der Packung und ließ sich die Zigarette von dem einen anzünden. Seine Hände zitterten. Er war ganz offenkundig auf Droge. Der andere atmete schwer. "Was suchst'n du hier?"

Julia zuckte mit den Achseln. "Ein bisschen Abstand von der Scheiße da oben vielleicht."

Die beiden nickten. "Ja, ganz viel Scheiße da oben und krass kalt." Er schaute sie genauer an. "Du willst uns doch nicht verpfeifen, oder? Ich meine, so gastfreundlich wie wir hier waren."

Er zeigte auf die Zigarette und wartete unruhig. Julia verdrehte die Augen. "Auf keinen Fall. Ganz ruhig." Sie schaute auf die Flaschen um sich und sah eine halbvolle Flasche Korn. "Habt ihr auch was zu **** für mich?"

Die beiden zögerten wieder. Julia wusste nicht, ob sie einfach überfordert oder geizig waren. Schließlich riss sich der eine wieder zusammen und schob ihr die Kornflasche hin. "Hier, trink so viel du willst, hab'n ja nicht jeden Abend so'nen feinen Damenbesuch."

Sie grinsten und zeigten ihre verbrauchten Münder. Der eine suchte eilig um sich. "Scheiße, Hans, kein Glas."

Julia zuckte mit den Achseln, nahm die Flasche, öffnete sie und trank einen ordentlichen Schluck, wischte sich den Mund und schaute sie an. "So sehr Dame bin ich nun auch nicht."

Eine dreckige Hand berührte ihr Knie. "Biste du also nicht, oder was?!"

Julia starrte ihn an und sagte nichts, duldete die dreckige Pfote auf ihrem makellosen Knie. Der andere empörte sich. "Hans, lass das, das gehört sich nicht."

Hans aber grinste bloß und starrte sie aus bedröhnten Augen an. "Dieter, beruhig dich. Die hat's faustdick hinter den Ohren, sag ich dir."

Er schob seine Hand auf ihren Schenkel. Julia wehrte sich nicht, nahm noch einen Schluck aus der Flasche und zog dann an ihrer Zigarette, als würde sie der Penner nicht unsittlich berühren. Hans wurde unruhig und schob seine Hand langsam zwischen ihre Schenkel. Dieter starrte Julia an, die Dieter seelenruhig zurück ansah, während Hans gierig Julias Tanga zur Seite schob und ihre Möse entblößte.

Hans schluckte schwer. "Was für'n Möschen! Da gehen meine Augen ja über. Komplett glatt und geil. Dass ich sowas nochmal sehen darf."

Julia ließ sich nichts anmerken. Dieter schaute nervös zu ihr und dann zu ihrer Möse, zu Hans, der anfing sanft mit ihrer Klit zu spielen. Er rutschte an sie heran und drückte mit der anderen Hand ihre Schenkel weiter auseinander. "Dieter, ich glaub, es ist Weihnachten und Oster zusammen, die ist bis über beide Ohren spitz."

Hans zog ihr den Tanga geschickt aus und begann schnaufend an ihren Brüsten zu spielen. Julia genoss die groben Berührungen, den Geruch der Gosse, die unverhohlene Lust in den Augen des Penners. Es war eine wohltuende Abwechslung zu der verlogenen Veranstaltung drei Treppen höher. Hans Gesicht näherte sich ihr. Sie roch seinen alkoholgesäuerten Atem. "Du brauchst es ganz hart, oder? Oder was für eine Nummer ziehst du hier ab?"

Hans wurde nervös und schob einen Finger in ihre Möse. Julia ließ sich nichts anmerken, starrte ihm stumm in die Augen, aber genoss das Gefühl, endlich einem Mann, obgleich einem verwahrlosten, zur Verfügung stehen zu können, und keinem schlappschwänzigen, mitfünfziger Waschlappen. Hans schnaufte. "Die ist klatschnass, die Sau."

Dieters Stimme zitterte. "Hans, das kannst du doch nicht. So kannst du doch nicht mit einer Lady ..."

Hans grinste. "Das hier ist keine Lady. Schau dem verdorbenem Luder doch in die Augen. Los, komm, schau ihr in die Augen."

Dieter stand schwankend auf und stellte sich vor sie. Julia schaute ihn provozierend an, während Hans begann, sie wild mit drei Finger zu ficken. Dieter schaute sie intensiv an. "Mann, du hast recht. Die hat ja echt Feuer unter der Haube."

Julia nahm noch einen Schluck Korn, zog noch einmal an ihrer Zigarette, bevor sie sie ausdrückte. Hans leckte ihr über die Titten. "Dieter, hol ihn raus. Lass unser Fohlen nicht verhungern."

Ungeschlacht öffnete Dieter seinen Hosenstall und zog einen prächtig, harten Schwanz heraus und ging, ihn wichsend, ein Schritt auf sie zu. Nach kurzem Zögern drückte er Julias Kopf zu sich heran und schob seinen Schwanz zwischen ihre Lippen. Sie begann instinktiv zu saugen. Nach nur wenigen Augenblicken kam Dieter schnaufend, grunzend. Julia liebte diesen Moment, Schwanz, Gosse, Dreck in geiler Reinform, den zuckenden, rasenden, bebenden Schwanz spürend, wie er kam, pumpte, sich in ihren Hals ergoss. Kaum hatte sie alles geschluckt, drückte Hans Dieter weg und Julia auf den Boden. "Die fick ich jetzt und wenn's das Letzte ist, was ich tue!"

Ohne zu zögern, rammte er sich in sie. Julia stöhnte auf vor Erleichterung. Hans begrapschte sie gierig. "Das haste gebraucht, du Nutte! Sag's!"

Aber statt zu antworten, zog sie Hans zu sich und küsste ihn auf den dreckigen, verbrauchten Mund, roch die Gosse, die Straße, das wilde Leben und presste sich an ihn. Hans fickte immer schneller. "Sag's, du Fotze, sag' wie nötig du es hast!"

Julia wollte ihn wütend und unbeherrscht und antwortete nicht, stöhnte nur, während Hans sie wild rammelte, sich in sie stieß, seine ganze Härte und männliche Brachialität in sie drückte, presste, stieß, mit allem, was er hatte in die Verzweiflung zu ficken versuchte. "Ich will's hören, du Nutte. Ich will hören, dass du es ganz hart brauchst," stöhnte er, "dass du wie ein dreckiger notgeiler, läufiger Straßenköter gefickt werden willst. Sag's!"

Julia stöhnte und nickte. "Ja, ich brauch's, ich brauch's so krass. Hör' nicht auf, fick immer weiter, ich flehe dich an."

Kaum hatte sie das gesagt, drehte er sie um und begann sie von hinten zu ficken. "Ich fick dich jetzt, wie es sich für'n Köter gehört. Du Sau!"

Sie jaulte. Er grunzte. Dieter hockte sich vor sie, streichelte ihr Haar und steckte ihr seinen wieder erhärteten Schwanz in den Mund. Kaum begann sie zu saugen, drückte Hans seinen Daumen in ihren Arsch und sie kam auf Kommando. Ein herrlicher Orgasmus wallte durch sie, erfüllt, benutzt, in alle drei Löcher gefickt fühlte sie sich verstanden und frei. Hans kam auch. Dieter ergoss sich wieder in ihren Hals. Nach ein paar Stößen sanken sie alle drei zu Boden.

Erst in diesem Moment stieg Julia der miasmenhafte Gestank in die Nase, aber es kümmerte sie wenig. Sie rappelte sich auf, zog ihren Tanga an und nickte ihnen beiden zu. "Danke, das habe ich wirklich gebraucht."

Hans und Dieter starrten sie ungläubig an. Endlich fand Hans seine Stimme. "Verpfeif uns bloß nicht. Hörst'e! Wir waren doch ganz nett zu dir."

Julia grinste und nickte, als sie sich umdrehte und langsam wieder die Heizungskellertreppen hinauf stieg.

Wie läutet Julia das neue Jahr ein?

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