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Chapter 25
by
Meister U
What's next?
Johanna verließ die Jugendherberge
Die Kugeln in ihr summten auf einem niedrigen, konstanten Level, ein permanentes, fremdes Pulsieren, das jeden Schritt begleitete. Sie ging die Treppe zu den Landungsbrücken hinab, der Asphalt fühlte sich hart unter ihren dünnen Sohlen an.
Ihr Ziel war ein kleiner Schuhladen in einer Seitenstraße der Neustadt. Die Aufgabe war präzise. Hochhackig. Und Sayas Spezialauftrag brannte in ihrem Kopf: Sorge dafür, dass der Verkäufer alles sieht. Und lass ihn dann deine Perle küssen.
Die Glocke über der Tür klingelte, als sie eintrat. Der Laden war leer, bis auf einen älteren, eleganten Verkäufer mit akkurat gescheiteltem grauem Haar und einem maßgeschneiderten Anzug.
„Kann ich Ihnen helfen?“
„Ich suche High Heels“, sagte Johanna. „Etwas… Kühnes.“
Während er verschiedene Boxen holte, spürte sie, wie die Vibration in ihr intensiver wurde. Stufe drei. Ein unmissverständlicher Befehl, die Vorstellung zu beginnen.
Sie setzte sich auf den samtbezogenen Hocker. Der Verkäufer kniete sich vor sie hin, um ihr die ersten Schuhe anzuziehen. Sein Blick war auf ihre Füße gerichtet. Johanna atmete tief ein. Dann tat sie, als rutschte sie auf dem Hocker weg. Gleichzeitig schob sie ihr Kleid langsam, unaufhaltsam, die Oberschenkel hinauf.
Sie hielt inne, als der Saum des Kleides ihren Slip freigab – den sie nicht trug.
Der Verkäufer erstarrte. Seine Hände, die gerade einen Schuh halten wollten, verharrten in der Luft. Sein Lächeln gefror. Seine Augen glitten unweigerlich von ihren nackten Füßen hinauf zu der Stelle zwischen ihren Beinen, die nun vollkommen entblöß war. Er sah die Konturen, die Schamlippen, die Feuchtigkeit, die den Stoff bereits dunkel färbte.
Die Vibration in ihr sprang auf Stufe fünf. Ein deutliches, bohrendes Summen. Ein Lob.
„Entschuldigung“, flüsterte Johanna und zog das Kleid nicht herunter. Ihr Gesicht war heiß, aber ihr Blick hielt den seinen. „Der Hocker ist so glatt.“ Er sagte nichts. Sein Adamsapfel hüpfte. Er war verwirrt, schockiert, aber auch fasziniert. Die professionelle Distanz war zerstört.
„Versuch… versuchen wir diesen hier“, stammelte er und griff nach einem schwarzen Lackschuh mit einer Nadelspitze und einem hauchdünnen Stiletto-Absatz.
Während er ihr den Schuh anzog, zitterten seine Hände. Sein Atem ging schneller. Er konnte nicht anders, als immer wieder hinzusehen. Auf die nackte Haut.
Als beide Schuhe anhatten, stand Johanna auf. Sie wankte theatralisch, griff nach seiner Schulter, um Halt zu finden. Seine Hand fuhr reflexartig hoch, um sie zu stützen. Seine Finger berührten ihre nackte Hüfte, wo das Kleid endete.
Ein elektrischer Schlag schien ihn zu durchfahren. Er riss die Hand zurück, als hätte er sich verbrannt.
„Sie sind wunderschön“, hauchte Johanna und drehte sich vor dem Spiegel. Die Absätze machten ihre Beine endlos, ihren Gang unsicher und verführerisch. Doch ihr Blick im Spiegel galt nicht den Schuhen, sondern seinem Gesicht, das sie hinter sich beobachtete. Es war eine Mischung aus Begierde und moralischem Zusammenbruch.
Dann, als sie sich wieder umdrehte, kam der zweite Teil des Auftrags. Sie ging langsam auf ihn zu, bis sie dicht vor ihm stand. Die hohen Absätze machten sie fast so groß wie ihn. Die Vibration in ihr war jetzt ein ununterbrochenes, triumphierendes Dröhnen.
„Es gibt da noch eine Sache“, flüsterte sie und legte ihre Hände auf seine Schultern.
Seine Augen waren weit aufgerissen. „M-meine Dame?“
Sie lächelte. „Ich mag keine halben Sachen. Meine Perle. Sie ist von ihren Missgeschicken… sehr aufgeregt. Sie möchte geküsst werden. Und sie haben etwas gut zu machen, so wie sie mich gerade begafft haben.“
Für einen Moment herrschte absolute Stille. Dann, fast unmerklich, nickte er. Er war verloren. Johanna hob ihr Kleid. Ganz. Bis über die Hüften. Sie stand nun völlig nackt vor ihm, bis auf die hochhackigen Lackschuhe. Die Kugeln in ihr summten laut.
Der Verkäufer, sein Anzug wirkte plötzlich wie eine lächerliche Verkleidung, sank langsam in die Knie. Sein Atem war ein heiseres Keuchen. Er beugte sich vor. Seine Lippen, trocken und unsicher, berührten sie. Zuerst nur ein zaghafter Druck auf ihre Schamlippen. Dann, als sie nicht wich, sondern sich ihm entgegenstreckte, wurde der Kuss inniger. Seine Zunge taste den Verschluss ab, und auch die Arbeit der Kugeln musste er spüren.
Ein langes, zitterndes Stöhnen entwich Johanna. Sie blickte auf ihn herab, während der fremde Mann in der teuren Kleidung sie mit Inbrunst küsste.
Dann trat sie einen Schritt zurück. Sein Gesicht war gezeichnet von Scham und Erregung.
„Ich nehme die Schuhe und behalte sie gleich an“, sagte sie mit klarer Stimme. Sie ließ das Kleid wieder fallen und drehte sich zum Spiegel, als ob nichts geschehen wäre.
Sie bezahlte mit Bargeld. Seine Hände zitterten so sehr, dass er das Wechselgeld fallen ließ. Als sie den Laden verließ, die Glocke wieder klingelte und die hohen Absätze auf dem Pflaster klackerten, vibrierte ihr Handy.
Eine Nachricht von Saya. „Turnschuhe gekauft? Dann jetzt das Sportprogramm: Ab auf den Turm“
Die 452 Stufen zur Turmspitze des Michel waren eine eigene Form der Hölle. Johanna klammerte sich an das kalte, schmiedeeiserne Geländer, ihr Atem ging in kurzen, heißen Stößen. Die neuen High Heels waren eine ****, die ihre Wadenmuskeln bis zum Zerreißen spannten.
Mit jedem Schritt lösten die Kugeln in ihr ein Feuerwerk aus Sensationen aus. Die App war auf einen zufälligen Modus gestellt. Mal ein tiefes, bohrendes Summen, das genau in ihrem Kern vibrierte und sie zwingen wollte, die Beine zusammenzupressen. Dann wieder ein plötzlicher, scharfer elektrischer Schock, der ihr den Atem raubte und sie aufstöhnen ließ.
Ihr Körper war schweißgebadet. Nicht nur von der Anstrengung. Der Schweiß rann ihr zwischen den Brüsten hinab, klebte das dünne Kleid an ihren Rücken. Ihre Haut war feucht und heiß. Die Erregung, die die Kugeln erzwangen, vermischte sich mit der brennenden Anstrengung der Muskeln, mit dem Schwindel der Höhe, zu einem betäubenden Cocktail.
Sie musste auf halber Höhe anhalten, lehnte sich gegen den kalten Stein und keuchte. Eine **** mit Kindern überholte sie, warf ihr einen besorgten Blick zu. Sie schloss die Augen, versuchte, sich zu sammeln. In dem Moment vibrierte ihr Handy. Ein Blick auf die App: Herzfrequenz zu niedrig. Stimulation erhöht.
Die Vibration in ihr wurde sofort heftiger, ein unerbittliches Beben, das nach Erlösung schrie. Ein leises Stöhnen entwich ihr. Sie biss sich auf die Lippe und stieß sich vom Geländer ab, **** sich, weiterzugehen.
Ihre Gedanken waren ein wirrer Brei. Sie hasste sie. Sie hasste Saya, die diese Teile in sie eingeführt hatte. Sie hasste Bernd und Tobi, die sicherlich von irgendwo zusahen und lachten. Sie hasste sich selbst, weil ihr Körper, ihr verdammter Körper, auf diese künstliche Stimulation ansprach, weil die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen nicht nur Schweiß war.
Jede Stufe war eine Qual. Die Stöckelschuhe. Das Pochen in ihrer Muskulatur. Das vibrierende, schockierende Feuer in ihrer Tiefe. Sie klammerte sich an den Gedanken, dass es ein Ziel gab. Die Plattform. Die Aussicht. Etwas Normales.
Oben angekommen, brach sie fast zusammen. Der Wind packte sie, kühlte den Schweiß auf ihrer Haut sofort eiskalt. Sie taumelte zum Geländer und stützte sich darauf, die Hände weiß vor Anstrengung. Die Aussicht über Hamburg war atemberaubend. Die Elbe, die Schiffe, die Hafencity.
Und in ihr summten und schockierten die Kugeln weiter. Stufe 7 jetzt. Die App forderte einen höheren Erregungslevel. Sie presste die Hände gegen den kalten Metallpfeiler, ihr Körper zitterte unter der Doppelbelastung von äußerem Wind und innerem Sturm.
Eine ältere Frau neben ihr lächelte sie an. „Anstrengend, der Aufstieg, was?“
Johanna nickte, unfähig zu sprechen. Ja. Anstrengend. Sie spürte, wie ein elektrischer Impuls durch ihren Unterleib jagte, heftiger als die vorherigen. Ihr Knie gaben nach. Sie rutschte am Geländer entlang, bis sie auf dem kalten Steinboden kauerte, die Arme um den Bauch geschlungen.
Die Frau sah besorgt drein. „Ist Ihnen nicht gut? Soll ich Hilfe holen?“
Johanna schüttelte den Kopf, presste die Augen zusammen. „Nein… danke. Nur… kurz… ausruhen.“
Sie spürte, wie die Vibration abrupt aufhörte. Ein Blick auf das Handy. Eine Nachricht von Bernd: Genug Pause. Runterkommen. Jetzt. Und die Schuhe anbehalten.
Die Stille in ihr war fast schlimmer als die Stimulation. Eine leere, fordernde Stille, die sie daran erinnerte, dass die Pause vorbei war. Dass sie gehorchen musste. Immer.
Sie rappelte sich hoch, ihre Beine zitterten. Sie warf einen letzten Blick über die Stadt, dann wandte sie sich der Treppe zu, dem Abstieg in eine andere Art von Tiefe.
Der Abstieg war eine Qual der anderen Art. Jede der 452 Stufen war ein Balanceakt auf den hauchdünnen Stiletto-Spitzen. Ihr Knöchel knickte mehrmals fast ein, die Schmerzen schossen bis in die Hüfte. Die ganze Anspannung ihres Körpers konzentrierte sich nun auf den Kampf, nicht zu fallen. Die Kugeln in ihr schwiegen, aber die Erinnerung an ihre Gegenwart war ein stummer Druck in ihrem Bauch.
Unten angekommen, taumelte sie zur Seite, weg vom Strom der Touristen, und lehnte sich, völlig erschöpft, gegen das kalte Steinfundament des Michel. Ihr Atem kam in keuchenden Stößen. Sie schloss die Augen, genoss für einen Moment nur die simple, körperliche Erschöpfung.
Dann vibrierte das Handy in ihrer Tasche. Sie zuckte zusammen, ein reflexartiger Schreck. Eine neue Nachricht in der Gruppe.
Du darfst die Schuhe ausziehen.
Eine Welle der Erleichterung durchflutete sie, so intensiv, dass ihr fast schwindlig wurde. Sie bückte sich, die Hände zitterten so sehr, dass sie die komplizierten Riemen kaum öffnen konnte. Endlich, endlich streifte sie die teuflischen High Heels ab. Die kühle Luft auf ihren geschundenen Füßen fühlte sich an wie eine Befreiung. Sie stand barfuß auf dem warmen Pflaster, krümmte und streckte ihre Zehen.
Die Erleichterung währte nur Sekunden. Die nächste Nachricht folgte sofort.
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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