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Chapter 26 by Meister U Meister U

What's next?

Wir treffen uns an der Alster. Tretbootverleih

Ein Tretboot. Die Vorstellung, in diesem engen, wackeligen Gefährt eingesperrt zu sein, mit ihnen, während die Kugeln in ihr jederzeit wieder erwachen konnten, ließ ihr Blut in den Adern gefrieren. Die Idylle der Alster, die Enten, die Segelboote – all das würde nur die Kulisse für ihr nächstes Spiel abgeben.

Sie steckte die Schuhe zu den anderen in die Tüte und machte sich barfuß auf den Weg. Sie wollte nicht riskieren die Aufforderung falsch zu verstehen. Der Asphalt war rau, aber die Freiheit, ohne die Folterinstrumente an den Füßen zu gehen, war ein kleiner, bittersüßer Triumph.

Der Schotter des letzten Stücks zum Bootsverleih brannte schmerzhaft unter ihren nackten Fußsohlen. Die Stille in ihr, das Ausbleiben der Vibration, war beunruhigend. Sie hatte sich an die konstante Stimulation gewöhnt, an die Ablenkung von ihren eigenen Gedanken. Jetzt war sie nur noch mit sich selbst und der Demütigung des barfüßigen Gangs konfrontiert.

Am Bootsverleih war es still. Nur ein alter Mann in einer typischen Hamburger Seemannskluft – Streifenhemd, olivfarbene Jacke – lehnte an einem Pfahl und rauchte eine Pfeife. Sein Gesicht war wettergegerbt, seine Augen blass und wässrig.

„Ihre Freunde sind schon rausgefahren“, sagte er, ohne sie anzusehen. Seine Stimme klang wie das Knarren von altem Holz. „Sie sollen mit dem Schwan nachkommen.“ Er deutete mit dem Pfeifenstiel auf ein weißes Tretboot in Form eines schwimmenden Schwans, das friedlich am Steg schaukelte.

Dann richtete er seinen Blick auf sie. „Ach ja, und Sie müssen Ihr Kleid als Pfand hierlassen.“

Johanna erstarrte. Die Anweisung war so absurd, dass ihr Gehirn einen Moment brauchte, um sie zu verarbeiten. Das Kleid. Ihr einziges Kleidungsstück.

„Mein… Kleid?“, wiederholte sie stumpf.

Der Alte nickte, ein Nicken, das keine Diskussion duldete. „Anweisung von Ihrer Freundin. Der mit den dunklen Haaren. Sie sagte, Sie wüssten schon.“

Saya. Natürlich. Es war eine weitere Stufe der Auslieferung. Nackt in der Öffentlichkeit war eine Sache. Aber nackt und wehrlos in einem albernen Schwanenboot auf die Alster hinausgeschickt zu werden, während sie wusste, dass die Fernsteuerung jederzeit wieder aktiviert werden konnte – das war eine neue Qual.

Ihre Hände zitterten, als sie an dem dünnen Stoff ihres Kleides zog. Sie zog es über den Kopf und stand nun völlig nackt vor dem alten Kapitän. Die kühle Brise vom Wasser ließ ihre Haut sofort mit Gänsehaut überziehen. Sie hielt ihm das Kleid hin.

Er nahm es, ohne mit der Wimper zu zucken, als nähme er ein Ticket entgegen. Seine wässrigen Augen musterten sie nicht gierig, sondern mit einer seltsamen, gleichgültigen Neugier, wie man ein ungewöhnliches Tier betrachten mag.

„Der Schwan ist startklar“, sagte er und wandte sich wieder seiner Pfeife zu.

Scham brannte in ihr, heiß und scharf. Sie stapfte über die rauen Holzplanken des Stegs, jeder Schritt eine Erinnerung an ihre totale Blöße. Das Boot schwankte bedrohlich, als sie einstieg. Der Kunststoffsitz war eiskalt unter ihrem nackten Gesäß.

Sie ergriff die Pedale und begann, sich langsam vom Ufer weg und in die Weite der Alster hinauszutreten. Jede Drehung der Pedale war eine Qual für ihre bereits erschöpften Beine. Der Schwan glitt träge über das Wasser.

Ihr nackter Körper war den Blicken der Menschen am Ufer ausgesetzt. Sie hörte ein unterdrücktes Kichern, spürte die Blicke wie Nadelstiche auf ihrer Haut. Irgendwo da draußen, versteckt zwischen den anderen Booten, warteten die anderen. Und in ihrem Inneren warteten die Kugeln auf ihr nächstes Signal.

Kein Summen. Kein Schock. Nur die Stille in ihr und das schmerzhafte Bewusstsein ihrer völligen Nacktheit. Die Sitzposition im engen Schwanenboot war eine grausame Konstruktion. Mit jedem Tritt in die Pedale glitt ihr nacktes Gesäß auf dem kalten Kunststoff hin und her, und der tiefe Ausschnitt der Sitzschale gab den Blick auf ihre Schamlippen frei, für jeden, der nahe genug herankam. Die Scham brannte wie Feuer, schärfer als jeder elektrische Impuls es je könnte.

Sie sah sie. Das andere Boot, ein größeres Tretboot, lag etwa hundert Meter entfernt. Fünf Figuren. Freya, Liv, Saya, Bernd, Tobi. Alle winkten ihr übertrieben aufgeregt zu. Und in jeder Hand blitzte ein Smartphone, die Linsen wie dunkle Augen auf sie gerichtet. Sie filmten sie. Sie dokumentierten ihre nackte, verzweifelte Fahrt.

Ein Funke trotzigen Zorns durchzuckte Johanna. Diese verdammte Hilflosigkeit. Diese zur Schau gestellte Erniedrigung. Nein. Nicht nur das. Sie würde ihnen eine Show bieten.

Sie beugte sich vor, packte die Pedale mit einer Wut, die sie nicht kannte, und trat zu. Richtig zu. Ihre Oberschenkel brannten, ihre nackten Füße schmerzten auf den harten Pedalen, aber sie ignorierte es. Der Schwan schoss plötzlich vorwärts, schneller als das träge Gefährt je gedacht war. Wasser plätscherte über den Bug. Der Fahrtwind peitschte ihr ins Gesicht, kühlte den Schweiß auf ihrer Haut und ließ ihre Haare fliegen.

Ihr Blick war fest auf das andere Boot gerichtet, ihre Augen waren schmale Schlitze. Sie sah, wie die lachenden Gesichter der anderen für einen Moment in Überraschung umschlugen. Sie sah, wie Bernd sein Handy fester umklammerte, wie Saya dasaß und sie mit diesem undurchdringlichen, wissenden Lächeln musterte.

Sie erreichte ihr Boot mit einem letzten, kraftvollen Tritt, sodass die beiden Boote hart aneinanderschlugen. Sie keuchte, ihr ganzer Körper zitterte vor Anstrengung und Adrenalin. Sie war nass vom Spritzwasser, ihre Brüste bewegten sich heftig mit ihrem Atem, ihre nackte Haut glänzte.

Für einen Moment war es still. Nur das Plätschern des Wassers und ihr keuchender Atem.

Dann brach Freya das Schweigen. Sie senkte ihr Handy. „Gut gemacht“, sagte sie, und in ihrer Stimme lag ein unerwarteter Funken von Respekt. „Du hast Feuer gefangen.“

Bernd kletterte schwerfällig zu ihr in den Schwan. Das Boot schwankte bedrohlich unter dem zusätzlichen Gewicht.

Ohne ein Wort öffnete er seine Hose. Sein Schwanz war schon halb steif. Seine Augen waren konzentriert, fast zärtlich.

"Komm rüber", sagte er, seine Stimme war ein tiefes, ruhiges Kommando in der Stille über dem Wasser. "Und nimm meinen Schwanz in deinen Arsch. Ganz langsam. Heute soll es Spaß machen."

Dann beugte er sich vor. Seine Finger fuhren über den kalten, nassen Kunststoffsitz zwischen Johannas Beinen, wo sich die Feuchtigkeit ihrer Erregung gesammelt hatte. Er sammelte sie auf, schmierte sie sich langsam und gründlich über seinen Schwanz, bis er glänzte.

Johanna zögerte einen Herzschlag. Der **** von gestern war eine lebendige Erinnerung. Doch seine Worte – Heute soll es Spaß machen – und die ungewohnte Sanftheit in seiner Berührung verwirrten sie. Es war keine brutale Aufforderung, sondern eine Einladung zu einer anderen Art von Erfahrung.

Sie schwang ein Bein über ihn, positionierte sich über ihm, ihre Hände auf seinen Schultern. Sein Blick hielt ihren gefangen. Langsam, ganz langsam, ließ sie sich sinken. Sie spürte die feuchte Spitze seines Schwanzes, die sich gegen ihren engen, noch wunden Eingang presste.

Sie atmete tief ein und entspannte sich, so gut es ging. Ein brennender Druck, dann ein langsames, unaufhaltsames Vordringen. Es war eng. Es war ungewohnt. Aber es war kein zerreißender ****. Sein Griff an ihren Hüften war fest, aber nicht verletzend, und lenkte sie, hielt sie, während sie sich an die ungewohnte Füllung gewöhnte.

Als sie vollständig auf ihm saß, bewegte sie sich nicht. Sie atmete nur, spürte die Intimität dieser Verbindung. Der **** vermischte sich mit einem seltsamen Gefühl der Vollständigkeit. Seine Hände glitten von ihren Hüften hinauf zu ihrem Rücken, zogen sie sanft näher an sich.

"So ist es gut", murmelte er gegen ihre Schläfe, sein Atem war heiß auf ihrer Haut. "Jetzt bestimmst du das Tempo."

Und sie begann, sich zu bewegen. Langsam, anfangs unsicher und mit einem Nachbeben des anfänglichen Schmerzes, der sich jedoch schnell in etwas völlig Neues verwandelte. Die Bewegung war anders als alles zuvor. Kein gnadenloses Hämmern, sondern ein tiefes, rhythmisches Gleiten, das sie mit jeder Faser ihres Seins spürte. Der anfängliche Widerstand wich einer intensiven, fast betäubenden Fülle. Sie spürte jeden Zentimeter von ihm in sich, eine Präsenz, die forderte, aber nicht zerstörte – im Gegenteil.

Dann geschah es. Ein Funke, winzig und unerwartet, zuckte tief in ihrem Inneren auf, genau dort, wo seine Länge sie am intensivsten ausfüllte. Ein zarter, fast schmerzhafter Strom der Lust, der sie zusammenzucken ließ. Ihre Hüften fanden plötzlich von selbst einen neuen, dringenderen Rhythmus, als würde ihr Körper etwas suchen, was ihr Verstand noch nicht begreifen konnte. Die anfängliche Vorsicht war einer gierigen, fast bestürzenden Neugier gewichen. Eine feuchte Hitze, die nichts mit dem Schweiß auf ihrer Haut zu tun hatte, breitete sich in ihrem Unterleib aus, ein Kribbeln, das sich mit jedem Vor- und Zurückgleiten verstärkte und ihre Schenkel zittern ließ.

Ihr Blick glitt über die glatte Wasseroberfläche, die weißen Segel in der Ferne, doch die Idylle draußen existierte nicht mehr für sie. Die ganze Welt hatte sich auf diese eine, ungeheuerliche Verbindung reduziert. Sie hörte ihr eigenes keuchendes Atmen, vermischt mit seinem Stöhnen, das direkt in ihr Ohr drang, ein Kontrapunkt zu ihrem eigenen Hochgeschwindigkeitsherzschlag. Sie spürte den Schweiß, der sich zwischen ihren nackten Körpern sammelte, eine schmierige, animalische Tinte, die sie miteinander verband.

"Mehr", flüsterte sie, und die Bitte war ihr selbst fremd. Es war kein ekstatischer Orgasmus, der sich in ihr aufbaute, sondern etwas Urtümlicheres: eine tiefe, wellenartige Zufriedenheit, die mit jeder Bewegung in ihr wuchs und sie von innen heraus aufzuheizen schien. Jeder Nerv in ihr schien nach vorne, auf diesen einen Punkt in ihr gerichtet, an dem sich alles Bündelte – der ****, die Scham, die Erniedrigung und jetzt diese unerklärliche, süchtig machende Lust. Es war eine seltsame, verdrehte Art von Zärtlichkeit in der Mitte ihrer fortwährenden Erniedrigung.

Sie bewegte sich schneller, getrieben von dieser neuen, überwältigenden Empfindung, die sie immer geiler, immer fordernder machte. Seine Hände hielten sie an ihren Hüften, führten sie nicht mehr, sondern konnten kaum mithalten. Sie kam nicht – zumindest nicht in einem konventionellen Sinne. Aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war die Kontrolle, die er ihr in diesem kleinen, perversen Moment gab. Die Erlaubnis, die Penetration zu genießen, ja, in ihr zu schwelgen. Die atemberaubende Erkenntnis, dass selbst in dieser Hölle ein Funke von etwas anderem existieren konnte – etwas, das fast wie Zuneigung aussah, wenn man es im falschen, schweißgebadeten Licht betrachtete. In diesem Moment war sie nicht sein Opfer, sondern seine Reiterin, und die verbotene Woge, die sich in ihr auftürmte, war ihr Triumph.

Als er in ihr kam, war es kein gewaltsamer Schwall, sondern ein tiefes, zitterndes Beben, das sie beide erfasste. Sie blieb auf ihm sitzen, ihr Kopf an seiner Schulter, und spürte, wie sein Atem langsam ruhiger wurde. Seine Hand strich über ihr nasses Haar.

"Siehst du?", flüsterte er. "Ganz anders, oder?"

Sie nickte, unfähig zu sprechen.

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