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Chapter 27
by
Meister U
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„Ein Rennen“
Freyas Vorschlag hing für einen Moment in der Luft, bevor er von aufgeregtem Gelächter und sofortiger Action aufgenommen wurde. „Ich weiß, dass Männer beim Sex mehr leisten können!“, rief sie. „Unser Boot gegen eures. Wer zuerst zurück am Steg ist.“
Die Regeln wurden schnell geklärt. Bernd und Tobi sollten die Pedale treten. Johanna und Saya sollten die steifen Schwänze reiten. Die Boote wurden nebeneinadergezogen, um einen gleichen Startpunkt zu haben.
Johanna, noch immer auf mit seinem Schwanz im Arsch auf Bernd sitzend, spürte, wie etwas in ihr auflebte. Die Kugeln in ihr erwachten mit einem heftigen, tiefen Summen. Stufe 9. Jemand, wahrscheinlich Saya, hatte sie auf maximale Intensität hochgedreht.
Die Vibration war überwältigend. Sie grub sich in ihren Kern, ein geiler Stoß, der bei jeder Pedalbewegung von Bernd durch ihren Körper raste. Johanna bewegte sich auf ihm, nicht mehr aus Zärtlichkeit, sondern getrieben von der puren, mechanischen Erregung, die in ihr tobte. Sie war so geil. Sie wollte endlich kommen.
Bernd stöhnte unter ihr, seine Tritte wurden schneller hektischer. „Verdammt, Johanna…“, keuchte er. Sie hatten einen kleinen Vorsprung, das Ufer kam näher.
Dann geschah es.
Ein blitzartiger, beißender ****. Nicht von innen, sondern von außen. Ein winziger, aber scharfer elektrischer Schock, der genau in ihre Schamlippen fuhr. Johanna zuckte so heftig zusammen, dass sie beinahe aus dem Boot gefallen wäre.
Es war die geheime Funktion der Klammer. Saya, im anderen Boot, aktivierte sie per App. Und da Johanna und Bernd körperlich verbunden waren, traf der Schock nicht nur sie.
Bernd brüllte auf. Ein Schmerzensschrei, der über das Wasser hallte. Der Stromschlag, winzig, aber an der empfindlichsten Stelle getroffen, jagte durch seinen Hodensack. Seine Beine verkrampften sich, er verlor den Rhythmus, das Boot schwankte gefährlich.
„Was zum Teufel?!“, brüllte er, sein Gesicht eine Maske aus **** und Wut.
Ein weiterer Schock. Johanna zuckte wieder, diesmal presste sie sich instinktiv fester an Bernd, als suchte sie Schutz. Der **** in ihren Schamlippen war scharf und demütigend, aber er vermischte sich sofort mit der heftigen Vibration in ihrer Tiefe zu einer unerträglichen, süchtig machenden Mischung. Sie war feuchter denn je. In beiden Löchern.
Das andere Boot zog lachend und jubelnd an ihnen vorbei. Saya winkte ihnen zu.
Bernd fluchte, versuchte wieder in Tritt zu kommen, aber jeder Stoß von Johanna, jeder Kontakt ihrer Körper, war jetzt von der Angst vor dem nächsten Schock vergiftet.
Johanna hingegen war in einem Zustand ekstatischer Agonie. Die Vibration trieb sie an den Rand, die elektrischen Schocks rissen sie immer wieder zurück, hielten sie in einer grausamen Schwebe. Sie bewegte sich auf ihm, nicht mehr aus Lust oder um zu gewinnen, sondern weil ihr Körper es nicht mehr lassen konnte. Ein willenloses, zuckendes Instrument.
Sie kamen als zweite am Steg an.
Die Stille in ihr war plötzlich und absolut. Das tiefe Summen der Kugeln und der beißende Schock der Klammer verstummten in derselben Sekunde. Johanna zitterte immer noch, ihr Körper war eine einzige, überreizte Saite.
Der alte Kapitän kam den Steg entlanggeschlurft. In seiner Hand hielt er ihr zusammengefaltetes Kleid.
„Interessante Mutproben macht ihre jungen Leute“, sagte er trocken und reichte ihr das Kleid und die Tüte mit den beiden Paar Schuhen.
Sie griff danach, ihre Hände zitterten so sehr, dass sie Mühe hatte, den dünnen Stoff zu greifen. Sie zog es über den Kopf.
Erst dann, als sie sich notdürftig bedeckt hatte, sah sie auf. Der Bootsverleih war umgeben von einer langen Schlange wartender Menschen. Pärchen, Touristen. Sie alle starrten auf die zurückkehrenden Boote. Auf sie. Ihre Blicke waren eine Mischung aus Neugier, Belustigung und blankem Entsetzen. Einige lachten unsicher, andere wandten sich ab. Die meisten Männer starrten sie an. Die Frauen versuchten ihre Männer abzulenken.
Johanna spürte, wie ihr Gesicht glühend heiß wurde.
Sie stieg aus dem Boot, ihre Beine gaben fast nach. Sie **** sich, aufrecht zu gehen, den Blick gesenkt, während sie sich durch die Menge schob. Sie hörte geflüsterte Kommentare, ein unterdrücktes Kichern.
Liv hielt Johanna eine Wasserflasche hin. „Hier“, sagte sie leise. Johanna griff danach und trank gierig, das kühle Wasser spülte den Staub der Demütigung wenigstens für einen Moment aus ihrer Kehle.
Dann gingen in ein nahes Lokal. Johanna ließ sich auf einen Stuhl fallen, ihre Energiereserven waren aufgebraucht.
Die Speisekarte war voller bunter Bilder und verlockender Beschreibungen. Johanna versuchte, sich zu konzentrieren. Ein Burger. Pommes. Etwas Solides, das sie wieder zu sich selbst bringen würde. Doch ihre Gedanken kreisten unweigerlich zurück. Zur Alster. Zum nackten, schockierenden Rennen. Zur unerfüllten, künstlich aufrechterhaltenen Erregung, die noch immer wie ein Echo in ihren Muskeln zitterte.
Sie spürte, wie die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen zurückkehrte, nicht mehr von den Kugeln erzwungen, sondern von der bloßen Erinnerung. Die Scham darüber, vermischt mit dem Nachhall der Lust, ließ sie vollkommen auslaufen.
Die Kellnerin kam, freundlich und unbefangen. „Haben Sie schon eine Entscheidung getroffen?“
Johanna blickte von der Karte auf. Ihr Blick war verschwommen, ihr Gehirn vermischte die Worte auf der Speisekarte mit den Bildern in ihrem Kopf. Die Worte von Saya hallten in ihr: …bevor du dich heute Abend deiner Lust hingeben darfst.
Die Kellnerin wartete. Ein leises, erwartungsvolles Schweigen breitete sich an ihrem Tisch aus. Alle sahen sie an.
„Ich hätte gerne…“, begann Johanna, ihre Stimme war heiser. Sie suchte nach den richtigen Worten, nach dem Namen des Burgers, aber ihr Unterbewusstsein, getrieben von der einzigen Sache, die in diesem Moment wirklich in ihr brannte, übernahm die Kontrolle.
„…einen Orgasmus.“
Das Wort hing plötzlich in der Luft, laut genug, dass die Gäste am Nebentisch verstummten und sich umdrehten.
Die Kellnerin erstarrte. Ihr freundliches Lächeln gefror zu einer Maske der Verblüffung. Sie blinzelte mehrmals. „Entschuldigung?“
Die Reaktion an Johannas Tisch war explosiv. Tobi prustete los, ein lautes, unkontrolliertes Gelächter. Bernd schüttelte den Kopf, ein fassungsloses Grinsen auf den Lippen. Saya lächelte ihr stilles, tiefenentspanntes Lächeln, als habe Johanna gerade die erwartete Parole genannt. Freya musterte sie mit kühlem Interesse.
Johannas Gesicht verwandelte sich in eine Maske aus glühender Scham. Sie hätte sich in den Boden sinken können. „Ich… ich meinte den… den Club-Mate-Burger“, stammelte sie, ihre Hände umklammerten die Speisekarte so fest, dass sie jederzeit zerreißen konnte.
Die Kellnerin, sichtlich erleichtert, nickte hastig. „Ah, ja. Der ist sehr beliebt. Mit Pommes?“
Johanna nickte, unfähig, weitere Worte hervorzubringen. Sie wagte nicht, jemanden anzusehen. Die Blicke der anderen Gäste brannten auf ihr. Die Lacher von Tobi hallten in ihren Ohren.
Doch unter der lähmenden Peinlichkeit, tief in ihrem erschöpften Körper, kribbelte es verdammt noch mal. Die bloße Tatsache, diesen Wunsch, der sie verzehrte, ausgesprochen zu haben – und sei es aus Versehen –, hatte eine seltsame, befreiende Wirkung. Es war die nackte Wahrheit, herausgerutscht in eine Welt, die sie nicht verstand.
Liv, die die ganze Szene schweigend beobachtet hatte, nahm einen Schluck von ihrem Wasser. „Die Versprecher verraten oft mehr als die sorgfältig gewählten Worte“, murmelte sie, mehr zu sich selbst. „Der Wunsch nach Entspannung ist ein starkes physiologisches Bedürfnis.“
Johanna starrte auf die Tischdecke. Die Bestellung war aufgegeben, die peinliche Situation überstanden. Aber die Worte waren gesagt. Und jeder am Tisch wusste, dass es kein Versehen, sondern eine Offenbarung gewesen war. Sie war hungrig. Sie war durstig. Und sie war unerträglich geil. Zum Glück lief der Rest des Essens ohne weitere Zwischenfälle. Pläne für den Nachmittag wurden geschmiedet.
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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