Fahren Sie weiter ?

Ja, aber Randy will noch etwas wissen!

Randy lehnt sich weiter aus dem Fenster, sein fettiger Pferdeschwanz schwingt leicht, während er die Augen bei Mara zusammenkneift. Das spielerische Gaffen wird zu etwas Härterem, Berechnenderem.

„Warte mal“, sagt er, Stimme senkt sich so weit, dass das Zischen des Grills hinter ihm sie fast übertönt. „Du bist echt scharf darauf, deine Freundin auf dem Silbertablett zu servieren. Wo ist der Haken? Denkst du, ich bin so dumm? Hübsche Mädchen wie sie fallen nicht einfach in Schoße wie meinen, außer jemand will was. Also was kriegst du davon? Geld? Erpressung? Irgendein Prank?“

Mara spürt, wie der Haken rutscht. Randy ist nicht der sabbernde Weichei, den sie gehofft hat – er ist misstrauisch, und wenn er jetzt abhaut, bricht der ganze Plan zusammen, bevor er anfängt. Sie muss ihn schnell wieder reinholen.

Sie lässt ihr Lächeln zu etwas Kleinerem, fast schüchternem werden und schaut zu Elena – die gerade mit traumhafter Langsamkeit Vanille-Shake von ihrem Daumen leckt, komplett ausgecheckt – bevor sie wieder zu Randy schaut.

„Okay… du hast recht“, gibt sie zu, Stimme leiser, verschwörerisch. „Ich mach das nicht aus Nächstenliebe. Elena… sie war früher so ’ne Schlampe zu mir. In der Schule. Hat immer ihre Noten, ihr Aussehen, ihr perfektes Leben mir ins Gesicht gerieben. Typen haben über sie gesabbert, Profs haben ihr Extra-Aufmerksamkeit gegeben, und sie hat getan, als wäre sie besser als alle. Ich bin’s leid geworden.“

Sie pausiert und lässt die Bitterkeit gerade genug in ihre Worte färben, damit’s echt wirkt.

„Also ja… ich will sie ein paar Stufen runterholen. Nichts Gewalttätiges, nichts Verrücktes. Einfach… demütigen. Von ihrem Podest stoßen. Und als ich gesehen hab, wie du sie gerade angeschaut hast? Dachte ich… vielleicht würdest du’s genießen, der Typ zu sein, der’s tut. Keine Verpflichtungen, keine Konsequenzen für dich. Einfach eine Nacht, wo sie endlich kriegt, was sie verdient.“

Randys Ausdruck verschiebt sich. Der Verdacht verschwindet nicht ganz, aber irgendwas Dunkleres flackert hinter seinen Augen – Interesse, vielleicht sogar Aufregung.

„Du sagst, du willst, dass ich… sie ruiniere?“ fragt er langsam und testet die Worte. „Wie… sie wirklich schwängern?“

Mara nickt einmal, vorsichtig.

„Ich sag es Dir ehrlich! SSie nimmt gerade keine Pille. Fruchtbar wie Sau. Und dank was auch immer sie heute gemacht hat, ist sie plötzlich sehr… offen für die Idee, einen Typen drin abspritzen zu lassen. So richtig betteln. Sie wird dich nicht bekämpfen. Sie wird dich wahrscheinlich danken. Und wenn’s passiert… wenn sie schwanger wird von jemandem wie dir?“ Mara lässt ein kleines, grausames Lächeln ihre Lippen berühren. „Ihre perfekte Zukunft fällt auseinander. Law School? Weg. Ruf? Weg. Und ich kann zuschauen, wie alles passiert, während sie denkt, ich bin ihre beste Freundin, die ihr hilft, sich zu ‚entspannen‘.“

Randy atmet durch die Nase aus, ein raues Geräusch, das ein Lachen oder ein Knurren sein könnte.

„Das ist abgefuckt“, sagt er, aber da ist keine echte Missbilligung drin – nur hungrige Neugier. „Und heiß wie Hölle. Du bist ’ne gemeine kleine Votze, oder?“

Mara zuckt zart die Schultern.

„Vielleicht. Aber ich bin auch praktisch. Meine Schicht endet in einer Stunde. Ich wohn fünf Minuten von hier – kleine Wohnung, niemand in der Nähe. wir drei. Heute Nacht. Du kommst nach der Arbeit rüber, wir trinken ein paar Drinks, und du kannst mit ihr machen, was du willst, während ich sicherstell, dass sie… enthusiastisch bleibt. Keine Kameras, kein Beweis, einfach eine Nacht. Danach musst du uns nie wieder sehen.“

Sie lehnt sich näher, Stimme kaum über einem Flüstern jetzt.

„Denk drüber nach, Randy. Ein Mädchen wie sie – Titten wie die, Arsch wie der, Gesicht wie das – bettelt einen Typen wie dich an, sie zu bumsen.... Kein Kondom. Nicht rausziehen. Einfach sie vollpumpen, während sie deinen Namen stöhnt. Willst du wirklich Nein dazu sagen?“

Elena, immer noch in ihrer eigenen Welt verloren, schaut plötzlich zu ihnen beiden rüber und gibt ein kleines, benommenes Lächeln.

„Ihr redet über mich?“ fragt sie leise, fast süß und rückt ihren Rock unter dem prallen Arsch zurecht... "man soll doch nicht NEIN sagen..." kichert sie, ohne den Zusammenhang verstanden zu haben.

Randy starrt sie eine lange Weile an. Dann krümmt sich sein Mund zu einem langsamen, hässlichen Grinsen.

„Eine Stunde“, sagt er. „Schreib mir die Adresse. Und sag ihr, sie soll was anziehen, das leicht auszuziehen ist.“

Maras Puls schnellt mit Sieg hoch.

„Erledigt“, antwortet sie und tippt schon seine Nummer in ihr Handy. „Bis gleich, Randy.“

Sie fährt vom Fenster weg, das Auto rollt vorwärts.

Elena neigt den Kopf. „Er kommt rüber?“

Mara tätschelt wieder ihren Oberschenkel, Stimme warm und beruhigend.

„Ja, Süße. Er wird dir heute Nacht helfen, dich viel besser zu fühlen. Vertrau mir.“

Innen plant Mara schon den nächsten Schritt: eine Flasche billigen Wodkas, gedimmtes Licht und gerade genug Ermutigung, damit Elena die Falle nie sieht, bis es viel zu spät ist.

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Wie wird Elena darauf reagieren?

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