What's next?
Im Heimatdorf angekommen
Nachdem Max seine Bedürfnisse im engen Zug-WC gestillt hatte, atmete er tief durch und versuchte, seinen Puls zu beruhigen. Er rückte seine Kleidung zurecht, strich sein Hemd glatt und schaute sich kurz im kleinen Spiegel der Klapptür an. Seine Wangen waren noch leicht gerötet, und sein Blick hatte dieses wilde Leuchten, das man sonst nur von jemandem kannte, der gerade ein großes Geheimnis hütet. Er war bereit für den nächsten Schritt.
Der Zug kam mit einem sanften Bremsen im Bahnhof des kleinen Dorfes an, in der Nähe seiner Eltern. Als Max ausstieg und den Bahnsteig hinunterlief, sah er bereits das vertraute Auto seines Vaters am Straßenrand stehen. Walter, ein kräftiger Mann mit wettergegerbter Haut und einem stets aufmerksamen Blick, lehnte am Wagen und wartete.
„Da bist du ja endlich!“, rief Walter mit einem Schmunzeln, als er Max sah. „Der Zug scheint wohl heute etwas gemütlicher unterwegs zu sein.“
Max grinste leicht, während er die Tasche fest umklammerte. Er fühlte sich seltsam energiegeladen. „Es war eine interessante Fahrt, Papa“, antwortete er kurz und stieg auf den Beifahrersitz.
Während Walter den Motor startete und losfuhr, herrschte zunächst das vertraute Gespräch über das Wetter und die Arbeit im Museum. Doch Max konnte nicht anders: Er spürte ein ungeduldiges Kribbeln in seinem Hinterkopf. Die Worte der mysteriösen Verkäuferin aus seinem Traum hallten in ihm nach: „Denk nur an meinen Shop und schon bist du hier.“
Er schloss die Augen für einen Moment, als Walter gerade eine Kurve fuhr, und konzentrierte sich voll auf diesen Gedanken. „Shop“, dachte er kraftvoll.
0 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.