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Chapter 7 by Daemony Daemony

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Ihr treuloser Körper betrügt sie

Der Beichtvater lud sie mit sanfter, beruhigender Stimme ein, ihre Beichte zu beginnen, um Magdalena zu ermutigen und ihr zu zeigen, dass sie sich in einem sicheren Raum befand, wo sie ihre Ängste und Sünden offenbaren konnte.

„Meine Tochter, Gott sieht dein Herz und weiß um deine Kämpfe. Es ist gut, dass du hierhergekommen bist, um diese Last vor ihm abzulegen. Der Herr ist barmherzig und stets bereit, denen zu vergeben, die aufrichtig Reue zeigen. Sprich frei und ohne Furcht. Der Herr ist mit dir, und durch dieses Sakrament möchte er dir seinen Frieden schenken.“

Mit einem Mal war ihr Mund staubtrocken und ihre Kehle wie zugeschnürt. Könnte sie dem Pater wirklich alles anvertrauen, was sie bedrückte? Selbstverständlich wusste sie, dass das Sakrament heilig war und dass er das Schweigegelübde nie brechen würde. Und dennoch war sie voller Angst. Wenn sie ihm ihre Sehnsüchte und neu entdeckten körperlichen Bedürfnisse offenbarte, könnte er zum Schluss kommen, dass sie ungeeignet für den Schleier sei. Und noch gefährlicher wäre es ihre Meinung nach, zu erzählen, dass sie glaubte, einem Dämon begegnet zu sein. Entweder könnte es ihn dazu bringen, an ihrem gesunden Verstand zu zweifeln. Oder - was noch schlimmer wäre - er könnte ihr glauben und sich daraufhin **** sehen, sie einem Exorzismus zu unterziehen.

Aus Sorge und Zweifel beschloss sie - entgegen der Regeln, denen sie als Nonne unterworfen war - die Episode mit der Erscheinung ihres Ebenbilds und der folgenden Entwicklung vorerst zu verschweigen. Sicherlich würde dieser Ungehorsam ihr Gewissen noch mehr belasten, als es ohnehin schon war. Doch sie scheute die letzte und furchtbarste Konsequenz, nämlich dass sie aus dem Orden ausgeschlossen werden könnte, wenn sie ihr düsteres Geheimnis vorschnell offenbarte. Sie wollte es in ihren Herzen einschließen und die Schuld, die sie fortan tragen musste, als gerechte Strafe erdulden, bis sie schlussendlich am Ende ihrer Tage die Wahrheit preisgeben und Gott dafür um Vergebung bitten konnte.

Mit leiser, zunehmend tränenerstickter Stimme berichtete sie von ihrem Traum und den körperlichen Verfehlungen, die er nach sich zog. Sie schämte sich zutiefst und spürte, wie schwerer es ihr Wort für Wort fiel, es auszusprechen. Mit Entsetzen bemerkte sie, dass es nicht nur Befangenheit und sittlicher Anstand waren, die ihr den Atem nahmen. Nein, auch ihr treuloser Körper betrog sie, indem er anfing, die Erinnerungen, die sie aussprach, nachzufühlen, so als erlebte sie alles ein weiteres Mal. Sie schwitzte zusehends und wurde immer unruhiger. Ihre Hände verkrallte sie in ihrem schwarzen Obergewand, um jede unbedachte Bewegung zu verhindern.

Und nicht nur der Geruch von scharfem Schweiß stieg ihr mit jedem Atemzug in die Nase. Auch ein anderer, kräftiger Duft stieg von ihrem Schoß auf und überlagerte alles andere. Das Aroma war derart intensiv, dass sie meinte, der Beichtvater müsse es durch die geflochtene Trennwand hindurch unweigerlich wahrnehmen. Was er dann nur von ihr denken würde?

Als Priester unterlag er dem Zölibat und könnte die Ursache des Hauchs vielleicht gar nicht zuordnen. Inständig hoffte sie, dass sie insofern Glück hatte. Schon die Schilderung ihrer nächtlichen Sünde musste in ihm den Eindruck erwecken, sie sei eine verdorbene Frau. Wenn er zudem erkannte, dass sie sogar im Beichtstuhl ihre Wollust nicht im Zaum halten konnte, müsste sein Urteil über sie hart und endgültig ausfallen.

Atemlos lauschte sie, ob sie irgendeine Reaktion von seiner Seite erkennen konnte, die über ein gelegentliches aufmunterndes Wort, dass sie fortfahren solle, hinausging. Sie hörte sein überraschend lautes Schnaufen und ein rhythmisches Rascheln von Stoff, als bewege er hastig seine Soutane.

Sie wusste nicht, was sie mit diesen Wahrnehmungen anfangen sollte. Doch ihre überreizte Einbildungskraft gaukelte ihr umgehend ein Bild vor, das den ehrwürdigen Mann bei einer überaus unschicklichen und seinem Stand unangemessenen Betätigung zeigte. Noch nie in ihrem Leben hatte sie etwas Derartiges beobachtet. Und dennoch sah sie das Geschehen klar und deutlich. Woher kam diese lebhafte Vorstellung?

Ihre Hände lösten sich aus dem Stoff und rafften ihre Röcke nach oben, als hätten sie ein Eigenleben entwickelt. Intuitiv fanden sie die Stelle an Magdalenas Körper, die am drängendsten nach Berührung gierte. Schnell und fordernd tanzten sie über die köstliche Perle und sanken in das feuchte Tal. Immer wieder bewegten sie sich auch zu den bebenden Lippen der Nonne, um Speichel aufzunehmen und im Gegenzug die Zunge den köstlichen Geschmack ihrer Rose auflecken zu lassen.

Währenddessen mühte sie sich stockend, doch nach bestem Vermögen weiter zu berichten, was ihr unauslöschlich ins Gedächtnis gebrannt war. Jeder Satz verstärkte den Taumel, der sie unweigerlich dem Ende entgegentrug. Mit rauer Stimme und heißem Atem gestand sie:

"Und ... und dann ... ah ... dann überk ... dann überkam mich das ... a-aah ... das größte ... uh-uh-ah ... das größte Glück ... oaaaaAAAA!!!!"

Ein Sturzbach ergoss sich zwischen ihren Beinen und hinterließ an der Wand vor ihr und auf dem Boden unter ihr verräterische und kaum zu löschende Spuren.

Trotz der Sterne vor ihren Augen und dem Rauschen in ihren Ohren meinte sie doch, dass der Pater nur eine Armlänge von ihr entfernt laut stöhnte, sich aufbäumte und dann matt zusammensackte.

Was hatte sie nur getan?

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