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Chapter 8
by
Daemony
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Ins Dämmerlicht
Magdalena saß, das Gesicht in ihren Händen vergraben, im Beichtstuhl. Der Duft ihrer übergeschäumten Lust hüllte sie in der engen Kabine ein wie ein dichtes, weiches Tuch. Trotz des Tumults, der in ihr tobte, entging ihr nicht, dass auch der Priester nicht fortgegangen war. Dies war ungewöhnlich, da er ansonsten immer einer der Ersten beim Essen war.
Ja, die Beichte war im Grunde auch noch nicht beendet. Sie hatte mitten in der Schilderung ihrer Sünden einhalten müssen. Entsprechend hatte er auch noch nicht die abschließenden Worte gesprochen, um ihr die Schuld zu vergeben. Wartete er vielleicht darauf, dass sie weiterredete? Sie lauschte, ob sie ein Anzeichen dafür wahrnehmen könnte, und hörte hinter der dünnen Wand nur langsames, schweres Atmen.
"Vater, soll ich fortfahren?", fragte sie leise. Doch es kam keine Antwort.
Sie schielte durch die kleinen Lücken in der Trennwand und entdeckte, dass er tatsächlich nur still da saß, nach vorne gebeugt und, soweit sie sah, mit geschlossen Augen.
Noch einmal versuchte sie, ihn anzusprechen. Vergeblich.
Das Warten ging über ihre Kraft, so stand sie aus ihrer knienden Haltung auf und trat hinaus ins weite Kirchenschiff. Üblicherweise waren um diese Zeit alle Nonnen im Refektorium. Deshalb überraschte es sie, dass eine Schwester im hinteren Teil der Kirche im Schatten stand und zu ihr herübersah. Im Dämmerlicht konnte sie nicht erkennen, welche ihrer Mitschwestern es war. Anscheinend wartete die Person auf sie. Magdalena erbleichte. Hatte jemand mitbekommen, was im Beichtstuhl geschehen war, und wollte sie nun maßregeln? Oder noch schlimmer, sollte sie zur Oberin geführt werden?
Sie nahm allen Mut zusammen, den sie aufbringen konnte und ging auf die dunkle Gestalt zu. Je näher sie kam, desto deutlicher wurden deren Züge. Als Magdalena schließlich erkannte, wer sie dort erwartete, blieb sie abrupt stehen und stieß einen unterdrückten Schrei aus. Ihre Stimme hallte in dem hohen Raum erschreckend laut nach.
Gewandet in ein Nonnenhabit lauerte dort die Schreckensfigur aus ihrem nächtlichen Albtraum. Ihr lief ein eiskalter Schauer den Rücken herunter.
"Nun, willst du nicht beenden, was du beginnen hast?", fragte die Succubus mit der sinnlichen Stimme, an die sich Magdalena nur zu gut erinnerte.

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Kirche der Verderbtheit
Jetzt PUBLIC! Priester und Nonnen zutiefst verdorben.
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