Wie geht es weiter?

Ich treffe Anna in unserem Zimmer an

Chapter 77 by Filiusfiliae

Im Haus zieht sich schon eine nach der anderen zurück. Anna ist nicht zu sehen. Niemand fragt mich, wo Natascha und Maike stecken, offenbar vermisst sie niemand. Oder jemand außer mir hat die beiden auch nackt auf der Decke gesehen und den Rest der Hausgemeinschaft informiert. Ich sehe, wie Katharina sich zu ihrem Zimmer begibt, bin versucht, ihr zu folgen, verwerfe den Plan aber für heute. Ohne dass Anna davon Kenntnis hat, will ich mich nicht zu unserer Großmutter ins Bett legen. Also Anna suchen, bevor die mich sucht und eventuell eine große Sache draus macht.

Ich finde Anna in unserem Zimmer, im Nachthemd in unserem Bett. „Wo hast du die ganze Zeit gesteckt?“, fragt sie mich vorwurfsvoll.

„Natascha und Maike beim Vögeln zugesehen“, antworte ich emotionslos.

„Hättest mich ja holen können“, schmollt nun mein Schwesterherz.

„Hätte ich getan, wenn es ohne aufzufallen gegangen wäre. Und das ging leider nicht“, kontere ich – und erzähle detailliert, wie die beiden Frauen es miteinander getrieben haben, lasse aber erst mal weg, worüber die beiden sich so unterhalten haben. Die steifen Nippel, die sich unter Annas Nachthemd nun abzeichnen, verraten mir, dass meine Erzählung gut bei ihr ankommt.

„Und, wie war es mit Bettina?“, frage ich Anna geradeheraus. Die grinst leicht verlegen und fragt zurück: „Woher weißt du das?“

„Hab zufälligerweise euer Gespräch belauscht“, antworte ich. Warum soll ich meine Schwester anlügen.

Anna schließt die Augen, schwelgt sichtlich in wohligen Erinnerungen, scheint Lust zu haben, sich mit der Hand zwischen ihre Beine zu greifen, verkneift sich das aber, öffnet die Augen, sagt: „Es war unglaublich schön. Zu viel will ich aber nicht verraten. Nur so viel: Ich denke, du wirst auch viel Spaß mit ihr im Bett haben. Natürlich fühlt sie sich noch nicht kräftig genug dafür, aber das wird in wenigen Tagen schon. Sie möchte aber ihrer Cousine Daniela den Vortritt lassen. Die Kleine scheint wohl ultraspitz auf dich zu sein. Und auch auf mich. Und war nicht gerade begeistert, dass zuerst Bettina mit mir intim geworden ist und nicht sie. Daniela ist ja auch ziemlich direkt, hat mir heute Abend unter vier Augen deutlich zu verstehen gegeben, dass sie richtig Bock auf nen flotten Dreier mit dir und mir hätte. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass erst mal alle einzeln miteinander mindestens einmal schlafen, bevor wir an irgendwelche Gruppensexpraktiken denken. Wobei ich gegen Gruppensex per se nichts hätte, auch wenn ich ihn noch nie praktiziert habe. Und du?“

„Ob ich schon mal Gruppensex praktiziert habe?“, stelle ich mich doof.

„Quatscht“, lacht meine Schwester auf, „ob du was dagegen hättest, will ich wissen.“

„Nein“, sage ich. Schließlich waren wir ja schon fast dabei, als ich, Anna, Nancy und Mandy alkoholisiert in der Neubausiedlung Mittagspause machten. „Sorry, blöde Frage“, sagt Anna, der das gerade anscheinend auch einfällt.

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