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Chapter 11 by Myopia01
Was mache ich jetzt? Mich zu Nami setzen oder nach Robin sehen?
Ich sehe mal nach Nico Robin.
„Ähm“, kommt es von mir leicht zögerlich, als ich so Namis schöne Beine betrachte, „Ich geh’ mal kurz nach Robin sehen. Vielleicht sucht sie uns ja schon.“
Ich kann Namis enttäuschtes Gesicht gut erkennen, als ich mich auf dem Weg zum Badezimmer im ersten Stock mache. So gehe ich dann doch lieber schnell die Treppe hoch und gelange in wenigen Augenblicken zur Bedazimmertür.
Noch einmal kurz durchatmen! Ich möchte schließlich nicht gehetzt klingen. „Robin? Bist du noch da drinnen?“, klopfe ich freundlich an die Tür.
„John?“, ertönt ihre Stimme aus dem Bad, „Könntest du bitte reinkommen.“
Oh...
Ich soll...
...da rein??
Öhm... Ok!!
Schon öffne ich die Tür und bemerke den deutlichen Temperaturunterschied. Die Luft wirkt auch viel feuchter, als die im Flur oder sonst im Haus. Kaum bin ich jedoch vollständig eingetreten und habe die Tür verschlossen, wird der Duschvorhang laut aufgerissen, so dass ich mich fast zu Tode erschrecke. Meine Augen weiten sich automatisch, als sie nun das Kommende sehen.
Nico Robin hatte den Duschvorhang zurückgezogen stand somit immer noch unter der Dusche und immer noch nackt!!!!
Mir fällt der Kiefer fast auf den Boden…

Ich sehe Robins ungeheuerlich langen Beine, ihren schlanken Bauch, sowie ihren zierlichen Bauchnabel, auch kleben ihre schwarzen Haare aufgrund der Feuchte noch an ihrem schlanken Hals und an ihrem wunderschönen Gesicht. Aber mehr kann ich leider nicht sehen, da sie, dank der Teufelskraft, Arme und Hände an ihrem nassen und von Tröpfchen bedeckten Körper hat wachsen lassen, um ihre Intimzonen zu verbergen. Kurz! Ich kann weder ihre Brüste noch ihre untere Region erspähen, da sie von Händen und Armen bedeckt sind. Allgemein wirkt es wie eine Art Bikini, nur halt aus Körperteilen.
„Na?“, erklingt ihre raunende Stimme, „Ich schein’ dir zu gefallen...“
Ich nicke abwesend, „...und wie du mir gefällst...“ Nach weiteren zehn Sekunden des Starrens, schießt mir die Erkenntnis durch den Kopf, was ich da eben gesagt habe und werde purpurrot im Gesicht.
„Wenn du fertig bist mit schauen, könntest du mir bitte ein größeres Handtuch holen?“, bringen Robins Worte mich wieder zurück zum eigentlichen Problem.
So sehe ich skeptisch zum bereits hängenden Handtuch und dann wieder zu Robin. „Aber das Handtuch müsste doch eigentlich reichen oder nicht?“ Mir war nicht wirklich klar, warum dieses nicht ausreichen sollte, schließlich trägt Nami ein genauso großes und … oh! Nun verstand ich! Robin wollte nicht so knapp bekleidet herumrennen, wie es die Orangehaarige tat und noch immer tut.
„Ähm...“, kommt es von mir leicht verlegen und schaue in ein wartendes und leicht ungeduldiges Gesicht einer schwarzhaarigen Schönheit, „...bin schon unterwegs!!“
Schon stürme ich zu meinem Schlafzimmer und hole dort das größte Handtuch heraus, was ich finden kann und stürme wieder zu Robin. Es war ein ziemlich buntes Strandhandtuch. „Hier! Das müsste ausreichen.“, keuche ich leicht, als ich wieder ins Badezimmer trete.
Lächelnd nimmt die Archäologin es mit einer frisch erscheinenden Hand von ihrer Schulter aus an. „Danke! Den Rest schaffe ich schon allein.“
„Oh! Ähm! Klar!“ Mist, ich habe schon wieder gestarrt. Leicht verärgert verlasse ich das Badezimmer.
So allein auf dem Flur fiel mir ein, dass Robin keine Ahnung hat, wo wir überhaupt sind, geschweige wo die Stube ist. Also beschließe ich auf sie zu warten. Kann ja nicht so lange dauern.
Nach geschlagenen fünf Minuten höre ich dann die Badezimmertür und sehe wie eine heiße Frau mit schwarzen Haaren, gebräunter Haut und einem großen, bunten Handtuch umwickelt herauskommt. Das Strandhandtuch bedeckt wirklich eine ganze Menge mehr. Von ihren Busenansätzen bis hin zu den Knien ist alles verborgen.
Robin scheint leicht überrascht mich noch vor dem Bad anzutreffen. „Hast du auf mich gewartet?“
Das Starren mir gerade noch verkneifend, antwortete ich lieber mal schnell: „Ja, denn die anderen sind in der Stube und ich glaube nicht, du weißt wo sie ist.“
„So? Danke!“, kommt es von ihr, „Aber welche anderen meinst du?“
Stimmt! Sie weiß ja noch gar nichts von Nojiko. „Namis große Schwester ist auch hier gelandet und kam erst vor wenigen Minuten hier an.“, erkläre ich kurz, „Komm, ich zeige dir den Weg zur Stube.“
Gemeinsam gehen wir die Treppen herunter. „Die Wäsche ist im Übrigen in etwa einer Stunde sauber.“, sage ich kurz, um das Gespräch irgendwie am Leben zu halten.
„Gut.“, ist leider nur das einzige Wort aus ihrem kusswürdigen Mund kommt.
So traben wir weiter in Richtung Stube und konnten bereits das Gekicher von Nami und Nojiko hören.
Die Schwestern schauen sofort auf, als ich und Robin das Zimmer betreten.
„Hallo, Robin!“, ruft die Navigatorin prompt aus, „Ich möchte dir meine große Schwester Nojiko vorstellen.“
„Hi, ich bin Nojiko! Und du musst Nico Robin sein, die Archäologin an Bord. Wusste gar nicht, das Piraten auch Archäologen brauchen.“, stellt sich Nojiko im Sessel sitzend vor.
Robin lächelt zufrieden und setzt sich auf die Couch für drei Personen. „Freut mich!“, sagt sie und macht es sich bequem und beantwortet dann die ungestellte Frage von der Blauhaarigen: „Auf See erlebt man allerhand Seltsames, da hilft das Wissen einer Archäologin manchmal.“
„Von wegen manchmal.“, mischt sich Nami mit ein, „Ohne dich wären wir schön längst aufgeschmissen.“
Alle lachen oder lächeln.
Nur ich stehe noch dumm in der Gegend rum.
Wo soll ich mich jetzt hinsetzen?
Auf den einsamen Sessel, auf der Dreiercouch zu Robin oder auf die Zweiercouch neben Nami?
Wo soll ich mich hinsetzen?
One Piece klopft an deine Tür!
Klopf! Klopf!
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