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Chapter 22
What's next?
Heike räumt auf
Heike lächelte Bob mit betont unschuldiger Miene an und klimperte mit den Augen.
„Vielleicht könntest du für mich eine Ausnahme machen?“
„Warum sollte ich?“
Er kniff misstrauisch die Augen zusammen. Man konnte deutlich sehen, wie es hinter seiner Stirn arbeitete, als er sich bemühte, den Haken an der Sache zu erkennen.
Heikes Grinsen wurde nur noch breiter.
„Selbstverständlich möchte ich nicht, dass du es umsonst machst. Eine Hand wäscht die andere, wie man so schön sagt. Mal sehen. Was könnte ich für dich tun?“
„Vergiss es! Im System sind vertrauliche Daten. Ich werde nicht daran herumfummeln“, wehrte er ab.
Sie ignorierte seine Weigerung, sah sich betont auffällig in der Wohnküche um und ließ sich auch nicht davon abhalten, durch die halb geöffnete Tür ins angrenzende Schlafzimmer zu spähen. Überall entdeckte sie herumliegende Kleidungsstücke. Ganz offenbar war Bob kein Ordnungsfetischist.
„Was würdest du davon halten, wenn ich zum Ausgleich deine Wohnung aufräume?“
Er blickte unsicher um sich und schaffte es, den Eindruck zu erwecken, als nehme er das Durcheinander eben zum ersten Mal wahr und sei vollkommen überrascht davon. Dann schüttelte er entschieden den Kopf.
„Nein, kommt gar nicht in Frage. Ich bestelle den Putzdienst. Dann ist das in Null-komma-nix erledigt.“
„Na, ich weiß nicht“, setzte sie nach, um ihn umzustimmen, „mir wäre das ja ein ganz klein wenig peinlich, wenn wildfremde Menschen in meiner Wäsche herumwühlen würden. Und es macht mir wirklich überhaupt nichts aus, für dich hier ein wenig sauber zu machen.“
Damit überspielte sie die Tatsache, dass sie ihn auch erst seit wenigen Minuten kannte und kaum weniger fremd war. Ihrer Einschätzung nach wankte er, fiel aber noch nicht um. Sie stand auf, um ihren Trumpf auszuspielen.
„Natürlich möchte ich dabei nicht meine eigene Kleidung schmutzig machen. Darum ziehe ich sie lieber aus, nicht wahr?“
Sie öffnete den Verschluss an ihrem langen Rock, ließ ihn bis zu den Waden herabrutschen und stieg mit beiden Füßen hinaus. Sorgfältig hängte sie das abgelegte Stück über die Lehne ihres Stuhls. Dann folgte das T-Shirt. Bob fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er sie plötzlich nur noch in BH, Höschen, Socken und Schuhen vor sich sah.
Heike tat so, als sei es die normalste Sache auf der Welt, sich vor ihrem Nachbarn halb auszuziehen.
Ohne ihm eine Gelegenheit zu geben, sie doch noch aufzuhalten, drehte sie sich um und bückte sich nach dem ersten Teil, das am Boden lag. Sie war sportlich und flexibel, so dass sie es mit durchgedrückten Beinen aufheben konnte, ohne in die Knie zu gehen. Der Effekt war entsprechend, dass sie ihr rundes, muskulöses Hinterteil schamlos Bob entgegenstreckte.
Sie hörte ihn japsen und feixte still in sich hinein. Eines nach dem anderen sammelte sie auf diese Weise die verstreuten Textilien ein, stets darauf bedacht, ihm ihre Kehrseite zu präsentieren. Vor der Couch ließ sie sich schließlich auf alle Viere nieder und beugte sich tief hinab, um unter das Möbel zu schauen, wo sie ebenfalls fündig wurde.
Ein Bündel Herrenkleidung in den Armen stand sie auf und marschierte ins Schlafzimmer. Aus den Augenwinkeln erhaschte sie einen Blick auf den ihr wehrlos ausgelieferten Bob. Seine Rechte hatte sich vorne in den Bademantel geschoben, der sich auf Hüfthöhe verdächtig nach vorne wölbte. Wie an Schnüren gezogen folgte er ihr in den Nachbarraum.
Hier lud sie zunächst den mitgebrachten Packen Wäsche ab und ging in die Hocke, um krabbelnd alles Herumliegende einzusammeln. Bob beobachtete sie die ganze Zeit über mit hochrotem Kopf. Was sich derweil unter seinem Morgenmantel tat, konnte sie nicht genau erkennen, sich aber lebhaft vorstellen.
Zuletzt hatte sie alles, was auf dem Boden, dem Bett und anderen Flächen gelegen war, zusammengetragen und saß vor einem großen Haufen, den sie getrennt nach Bunt- und Kochwäsche in Säcke stopfte.
Zufrieden mit sich und ihrer Leistung drehte sie sich zu ihrem Opferlamm, kniete sich vor ihn und sah ihn treuherzig von unten an.
„Verdiene ich jetzt nicht eine klitzekleine Belohnung?“
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Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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