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Chapter 13

What's next?

Höhepunkt

Ihr Atem kam schnell und rau. Maria Josephas Hand hatte die Tiefen ihrer empfindlichen, vor Nässe überquellenden Spalte erkundet und hatte das natürliche Gleitmittel großzügig in ihrem Schambereich verteilt. Nun widmeten sich ihre Finger glänzend und rutschig einem ganz besonderen Punkt. Ihrem Mund entfuhren unzählige Seufzer und immer lauter werdende Juchzer.

Wild wirbelte ihre Hand über ihren Kitzler. Verdrängte Erinnerungen kehrten zurück. Erinnerungen an einsame Nächte, in denen Sie ihren unschuldigen Körper erkundete, seine Bedürfnisse und seine Geheimnisse entdeckte. Und in denen Sie lernte, wieviel Vergnügen und Befriedigung es ihr bringen konnte, Dinge zu tun, die nach ihrer Erziehung als braves Mädchen als unanständig und verboten galten.

Ihre Hände hatten nichts vergessen. Während die eine die Klitoris verwöhnte, griff die andere nach ihrer fülligen Brust, erfühlte die harten, unebenen Spitzen, zwirbelte sie und kniff hinein, was ihrem Mund einen spitzen Schrei entlockte.

Bald konnte sie spüren, dass das Ziel nahe war. Nur noch ein bisschen. Der Vorgeschmack dessen, was unweigerlich ihre Belohnung sein würde, ließ ihre Knie weich werden.


Herr Trapp verfolgte die Vorführung begeistert. Längst hatte sich eine im Vergleich zu seiner geringen Körperlänge riesige Beule in seiner Hose gebildet. Doch obwohl er ziemlich abgeschieden und unbeobachtet in seiner exklusiven Kabine des Riesenrades saß, gönnte er sich keine Freiheiten. Nein, dafür wäre später noch genügend Zeit und Gelegenheit.

Das Video war schon auf dem kleinen Handy-Display außergewöhnlich. Da alles zuverlässig gespeichert wurde, könnte er es später auf dem Super-HD-Breitbild-Fernseher nochmals ausführlich und in aller Gründlichkeit ansehen. Und auch einer öffentlichen Vorführung in dem geräumigen Kinozelt auf dem Rummelplatz stand nichts entgegen.

Allerdings fehlte noch das große Finale. Er konnte sehen, wie weit das unwissende Opfer schon war, wie nahe sie ihrem Höhepunkt kam. Die Zeichen waren eindeutig. Nun galt es, den exakt richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Sein Zeigefinger schwebte über dem blinkenden grünen Knopf mit dem Schlüssel-Symbol, neben dem in kleiner weißer Schrift das Wort Vorhang stand. Ein kurzer Tipp darauf und Maria Josepha würde ein hübsches kleines Wunder erleben, eine wahre Offenbarung.

Er grinste diabolisch.


Maria Josepha schloss die Augen und riss den Mund auf. Schweiß lief ihr über die Stirn und die erhitzten, geröteten Wangen. Fast war sie da. Sie konnte die Woge schon spüren, die über ihr zusammenschlagen wollte. Ihr ganzer Körper zitterte vor Anspannung. Sie stürmte der Erlösung entgegen. Und dann …

… dann stürzten die Wände ein. Die ringsum aufgehängten Zeltbahnen rauschten flatternd nach unten, häuften sich am Boden zu flachen Knäueln. Dahinter tauchten senkrechte, graue Gitterstäbe auf.

Doch Maria Josepha nahm dies nur wie durch dichten Nebel wahr. Längst hatte sie den Punkt überschritten, an dem sie noch bewusste Kontrolle darüber hatte, was geschah.

Die Schleusen brachen. Jahrelang aufgestaute, unterdrückte Lust explodierte mit der **** eines Vulkans. Heiser schrie sie lautstark ihren Orgasmus in die Welt.

„Jaaaaa!“

Freiheit! Liebe! Glück!

Und Entsetzen.

Eiligst versuchte sie, den Schleier vor ihren Augen wegzublinzelnd. Fassungslos nahm sie ihre Umgebung auf. Sie stand, ein Bein auf dem Hocker, eine Hand im weit geöffneten Schoß, die andere in ihren Busen verkrallt, völlig nackt in einem Käfig.

Und sie war nicht allein. Andere Käfige bildeten zusammen mit ihrem eine Ausstellung fantastischer Wesen, wie sie draußen auf der Zeltwand aufgemalt waren. Sie erkannte eine Elfe mit Libellenflügeln, eine Meerjungfrau mit Fischschwanz, eine Dryade, deren Haut Farbe und Textur der Rinde des Baumes zeigte, an dem sie lehnte, und weitere, durchweg weibliche Fabelgestalten.

Viel schlimmer aber als diese schier unglaubliche Ansammlung exotischer Kreaturen waren die Leute. Unmengen an Besuchern, die zwischen den Käfigen herumgingen und die Ausstellung bestaunten.

Und aller Augen waren auf die unbekleidete Nonne gerichtet.

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