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Frederick erhob sich

Chapter 10 by Meister U Meister U

Seine Finger zitterten noch, aber sie ließen ihre Hand nicht los. Er trat hinter sie, langsam, als ob er sich Schritt für Schritt näher an etwas herantastete, das er nicht fassen konnte.

Franziska spürte seinen Atem auf ihrem Nacken, bevor sie seine Berührung spürte.

Dann seine Fingerspitzen. Ganz leicht. Kaum wahrnehmbar. Sie berührten ihre Brust, streiften über die empfindliche Haut, kreisten um den harten Nippel. So zart, so vorsichtig, als ob sie aus Glas wäre. Als ob sie zerbrechen könnte.

Ein Zittern durchlief ihren Körper. Die Erregung schoss durch sie, heiß und unkontrolliert. Sie hatte sich so oft vorgestellt, wie es sein würde, wenn er sie endlich berührte. Aber die Wirklichkeit war tausendmal intensiver. Seine Finger auf ihrer Haut. Seine Nähe. Sein Atem.

Sie schloss die Augen, ließ sich fallen in dieses Gefühl.

Dann der Schlag.

Er kam aus dem Nichts. Plötzlich. Hart. Seine Hand traf ihren nackten Po mit einem scharfen Knall, der in der Stille des Raumes widerhallte.

Franziska keuchte auf. Der Schmerz brannte, eine glühende Hitze, die sich von ihrer Haut aus in ihren ganzen Körper ausbreitete. Es war derselbe Schmerz, den sie kannte, aber anders. Intensiver. Weil er nicht zur Bestrafung war. Weil er etwas anderes bedeutete.

Sie biss die Zähne zusammen, aber ein leises Stöhnen entwich ihr dennoch. Ihre Beine zitterten.

Die Hitze war unerträglich. Der Schmerz war unerträglich. Die Erregung war unerträglich.

Und alle sahen zu.

Franziska spürte die Blicke auf ihrer nackten Haut. Zehn Paar Augen. Mitschülerinnen und Mitschüler, die gesehen hatten, wie er sie schlug. Zehn Menschen, die den Schmerz auf ihrem Gesicht gesehen hatten. Die ihr Stöhnen gehört hatten.

Die Scham war da. Aber sie war nicht mehr das, was sie früher war. Sie war nicht lähmend. Sie war treibend. Sie machte alles noch intensiver. Noch echter.

Sie war nackt. Vor allen. Er hatte sie geschlagen. Vor allen. Und sie wollte mehr.

Ihr Körper brannte. Ihr Herz raste. Die feuchte Wärme zwischen ihren Beinen war nicht mehr zu leugnen.

Fredericks Hand lag noch auf ihrem Po. Sie spürte, wie seine Finger zitterten. Sie spürte, wie sein Atem schneller ging.

"Franziska", flüsterte er. Nur ihr Name. Aber alles lag darin.

Sie drehte den Kopf. Sie sah ihn an. Ihre Augen waren glasig, ihre Lippen leicht geöffnet.

"Noch einmal", flüsterte sie. "Mach es noch einmal. Und dann... dann fick mich."

Franziska löste sich von ihm. Ihre Beine trugen sie kaum, aber sie ging zu dem kleinen Holztisch am Fenster. Das kühle, raue Holz fühlte sich fremd an, als sie ihren Oberkörper darauf ablegte. Ihre nackten Brüste pressten sich gegen die kalte Fläche, die Nippel zogen sich sofort zusammen, hart und empfindlich.

Sie spreizte die Beine. Weit. So weit, dass sie wusste, dass jeder im Raum sehen konnte. Die feuchte Hitze zwischen ihren Schenkeln war unübersehbar, glänzte im schwachen Licht der Lampe.

Der nächste Schlag kam.

Wieder seine Hand, wieder diese scharfe, brennende Wucht. Sie biss die Zähne zusammen, ihre Finger krallten sich in die Tischkante. Der Schmerz war wie ein Blitz, der durch sie zuckte, der in ihr pulsierte, der alles andere für einen Moment verschwinden ließ.

Dann spürte sie seine Hand.

Nicht auf ihrem Po. Zwischen ihren Schenkeln. Seine Finger wanderten langsam, zögernd, fast tastend die Innenseite ihrer Oberschenkel hinauf. Die Berührung war anders als alles, was sie bisher gefühlt hatte. Weicher. Intimer. Elektrisierend.

Franziska hielt den Atem an. Ihr Körper reagierte ohne ihr Zutun – sie spürte, wie sie sich ihm entgegenpresste, wie ihr Becken sich hob, wie sie seine Finger suchte, bevor sie sie überhaupt berührt hatten.

Die Blicke der anderen brannten auf ihr. Sie wusste, dass alle sahen, was geschah. Dass alle sahen, wie seine Hand zwischen ihre Schenkel glitt. Dass alle sahen, wie nass sie war.

Aber es war ihr egal.

Alles, was zählte, war seine Hand. Seine Finger. Diese eine Berührung, auf die sie so lange gewartet hatte.

Es war nicht sein Finger, der zwischen ihre Schenkel glitt. Es war etwas anderes. Größer. Härter. Er drückte gegen ihre feuchte Öffnung, zögerte einen Herzschlag lang, und dann stieß er zu.

Ein scharfer, reißender Schmerz durchfuhr sie. Franziska krümmte sich, ihre Finger krallten sich in die Tischkante, ein keuchender Laut entwich ihren Lippen. Es tat weh. Es tat wirklich weh. Das Gefühl, das sie sich so oft vorgestellt hatte, war völlig anders in der Wirklichkeit.

Oh Gott, dachte sie. Das ist zu viel. Das ist zu viel.

Aber dann spürte sie ihn. Tief in sich. Das Gefühl der Fülle, der Ausdehnung. Er füllte sie aus, ganz und gar. Der Schmerz war noch da, aber er vermischte sich mit etwas anderem. Etwas, das sie nicht benennen konnte.

Frederick hielt inne. Sein Atem ging flach, sein Körper zitterte hinter ihr. Seine Hände legten sich auf ihre Hüften, hielten sie fest.

"Franziska", flüsterte er heiser. "Bist du...?"

Sie nickte. Sie konnte nicht sprechen. Die Tränen brannten in ihren Augen. Es waren die Tränen der Erleichterung. Der Erfüllung.

Er bewegte sich. Langsam. Vorsichtig. Jeder Stoß war eine neue Welle, die durch sie hindurchrollte. Der Schmerz wich allmählich, wurde überlagert von einem Gefühl, das sie nicht kannte. Ein Gefühl der Fülle, der Nähe, der unfassbaren Intimität.

Sie spürte die Blicke der anderen. Neun Paar Augen. Neun Menschen, die zusahen, wie er sie nahm. Wie er tief in sie eindrang. Wie ihr Körper sich unter ihm bewegte, wie ihre Brust auf dem kalten Holz hin und her glitt.

Sie sehen alles, dachte sie. Sie sehen, wie er mich fickt. Sie sehen, wie ich mich winde. Sie sehen meine feuchte Haut, meine geöffneten Lippen, meine geschlossenen Augen.

Die Scham war da. Aber sie war nicht lähmend. Sie war treibend. Sie machte alles intensiver, heißer.

Und dann kam die Welle.

Sie kam aus dem Nichts. Der Schmerz, die Fülle, seine Bewegung, die Blicke der anderen – alles verschmolz zu einem einzigen Gefühl. Es baute sich in ihr auf, tiefer als beim letzten Mal, intensiver, überwältigender.

"Ich... ich komme gleich", keuchte sie. Ihre Stimme war fremd, heiser.

Frederick stieß fester zu. Ein letztes Mal. Ein letzter Stoß.

Und sie brach zusammen.

Die Welle rollte durch sie. Der Orgasmus war so heftig, dass sie das Gefühl hatte zu zerbrechen. Ihr Körper bäumte sich auf, ihr Becken presste sich gegen ihn, ihre Finger verkrampften sich auf dem Holz. Sie hörte sich selbst schreien – ein lauter, unkontrollierter Laut, der in dem stillen Raum widerhallte.

Sie spürte, wie er in ihr kam. Wie er pulsierte. Wie er sich in ihr ergoss.

Und dann lag sie da. Keuchend. Zitternd. Ihr Körper war taub vor Erschöpfung und gleichzeitig elektrisiert.

Langsam öffnete sie die Augen.

Die Blicke der anderen. Alle auf ihr. Sie hatte vergessen, dass sie noch da waren. Sie starrten sie an. Manche mit offenem Mund. Manche mit weit aufgerissenen Augen. Leonie lächelte, ein sanftes, warmes Lächeln.

Franziska spürte, wie Frederick sich aus ihr zurückzog. Sie spürte die Kälte, die zurückblieb. Sie spürte, wie sein Samen an ihrem Oberschenkel herabrann.

Aber sie fühlte auch etwas anderes. Etwas, das sie nie zuvor gefühlt hatte.

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