What's next?
Franziska hörte das Wort. Ja.
Es schwebte in der Luft zwischen ihnen. Ein einfaches Wort. Zwei Buchstaben. Und doch veränderte es alles.
Ihr Gehirn brauchte einen Moment, um zu begreifen. Die Information wanderte langsam durch ihre Synapsen, als würde sie durch Sirup waten. Er hat es erlaubt. Er hat es mir erlaubt.
Dann traf es sie mit voller Wucht.
Das war keine Frage mehr. Das war keine Bitte. Das war eine Aufforderung. Nein, mehr als das. Ein Befehl. Ein Befehl, der von ihm ausging, von seinen Augen, von seiner Stimme, von diesem einen Wort.
Mach es. Jetzt. Vor ihnen. Weil ich es sage.
Franziska spürte, wie ihr Körper darauf reagierte. Ein Schauer lief über ihren Rücken, ihre Nippel wurden hart unter dem dünnen Stoff ihres T-Shirts. Die feuchte Wärme zwischen ihren Beinen war plötzlich unerträglich. Sie presste die Oberschenkel zusammen, aber es half nichts.
Die anderen starrten sie an. Zehn Paar Augen. Alle auf sie gerichtet. Leonies Lächeln, Julias neugieriger Blick, Tobias' gespannte Erwartung. Und Frederick. Frederick, der sie ansah, als würde er sie zum ersten Mal wirklich sehen.
Ihr Herz raste so heftig, dass sie dachte, es würde gleich aus ihrer Brust springen. Ihr Atem ging flach, ihre Hände zitterten.
Ich kann das nicht, dachte sie. Nicht vor ihnen. Nicht hier.
Aber dann spürte sie das Kribbeln. Dieses vertraute, alles verschlingende Kribbeln. Es durchflutete sie, heißer und intensiver als jeder Grappa. Es sagte ihr, dass sie es konnte. Dass sie es wollte. Dass sie es brauchte.
Ihre Gedanken überschlugen sich. Das ist verrückt. Das ist total verrückt. Zehn Leute schauen zu. Was werden sie von mir denken? Was wird Frederick von mir denken?
Und dann kam die andere Stimme. Die leise, verführerische Stimme, die sie in all den Monaten gehört hatte. Er hat es erlaubt. Er hat es dir erlaubt. Du tust es für ihn. Für ihn. Und für dich. Du willst es. Du willst es genauso sehr wie er.
Ihre Finger krallten sich in die Bettdecke. Sie spürte, wie der Stoff unter ihren Händen knitterte. Sie spürte, wie ihr Körper sich spannte, wie sich alles in ihr darauf konzentrierte, was jetzt kommen würde.
Er hat es mir erlaubt.
Die Worte hallten in ihr nach. Es war keine Bitte. Es war eine Erlaubnis. Eine Erlaubnis, die sie sich selbst nie gegeben hätte. Aber er hatte sie ihr gegeben.
Und das machte alles möglich.
Franziska wusste, dass sie keine Wahl hatte. Nicht wirklich. Es gab nur einen Weg, wie diese Nacht enden würde.
Sie stand auf. Langsam. Ihre Beine zitterten, aber sie stand.
Alle Augen folgten ihr.
Sie trat in die Mitte des Raumes. Zwischen die Betten. Zwischen die Blicke. Direkt vor Frederick.
Ihre Hand zitterte, als sie den Saum ihres T-Shirts griff. Sie hielt inne. Ein letzter Moment des Zögerns.
Dann schaute sie ihn an. Direkt in seine Augen.
Und sie zog das T-Shirt über den Kopf.
Ihr T-Shirt fiel auf dem Boden, ihre Haut war nackt bis auf den Slip, der noch ihre Hüften bedeckte. Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem flachen Atemzug, die Nippel hart, unübersehbar.
Und während sie dort stand, während alle Blicke auf ihr lasteten, während Frederick sie ansah mit diesen dunklen Augen, da geschah etwas in ihr.
Die Fantasie kam zurück.
Dieselbe Fantasie, die sie in jeder Abfrage gerettet hatte. In jeder Schulaufgabe. Wenn die Angst sie zu verschlingen drohte und die Lücken sich auftaten wie Abgründe. Sie hatte sich immer eingeredet, sie wäre nackt. Vor der ganzen Klasse. Alle sahen zu. Und dieses Bild, dieses verbotene, schamlos aufregende Bild, hatte sie durch jede Prüfung getragen.
Aber jetzt war es real.
Sie stellte sich vor, dass sie nicht in der Jugendherberge stand, sondern vor der ganzen Klasse. Frau Dr. Weber an der Tafel. Die anderen Schüler in den Bänken. Alle Augen auf sie. Alle sahen ihre nackte Haut, ihre Brüste, das feuchte Dunkel zwischen ihren Beinen. Und statt sich zu schämen, wurde sie davon erregt.
Die Vorstellung durchflutete sie wie eine Welle.
Ihre Finger zitterten, als sie den Bund ihres Slips fasste. Sie schob ihn hinunter, langsam, quälend langsam. Der Stoff glitt über ihre Hüften, ihre Oberschenkel, ihre Knie. Sie trat heraus, stand nackt inmitten der Gruppe.
Zehn Paar Augen auf ihrem Körper.
Sie spürte jeden Blick wie eine Berührung. Julias überraschten Blick. Leonies neugieriges Lächeln. Tobias' weit aufgerissene Augen. Max' offenen Mund. Und Frederick. Frederick, der sie ansah, als würde er sie verschlingen wollen.
Und es machte sie geil. So geil.
Die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen war unübersehbar, sie spürte, wie sie an ihren Oberschenkeln herablief. Ihre Hand bewegte sich wie von selbst. Sie fand ihre Brust, ihre Finger kreisten um den harten Nippel, zogen daran. Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen.
Sie war nicht mehr sie selbst. Sie war das Mädchen aus der Fantasie. Das Mädchen, das sich vor der ganzen Klasse auszog. Das sich vor der ganzen Klasse befriedigte. Das keine Scham kannte, nur noch Verlangen.
Ihre Hand wanderte tiefer. Über ihren Bauch, der sich unter ihrer Berührung hob und senkte. Über den Schamhügel. Und dann fand sie sich.
Sie spürte, wie nass sie war. Wie bereit. Ihre Finger fanden den Kitzler, und sie begann zu kreisen. Langsam, dann schneller. Ihr Becken bewegte sich im Rhythmus ihrer Hand.
Die Gruppe war still. Keiner sagte etwas. Keiner atmete laut. Nur das leise, feuchte Geräusch ihrer Finger und ihre keuchenden Atemzüge erfüllten den Raum.
Die Blicke brannten auf ihrer Haut. Jeder einzelne Blick. Alle sahen zu. Alle sahen, wie sie sich berührte. Und es machte sie noch geiler.
Sie stellte sich vor, dass es die ganze Klasse war. Dreißig Augenpaare. Dreißig Blicke, die ihr nacktes Körper sahen. Dreißig Menschen, die zusahen, wie sie sich selbst befriedigte. Die Scham war weg, verschwunden unter einer Welle aus reiner, unkontrollierter Erregung.
Ihre Finger bewegten sich schneller. Ihr Atem ging in Stößen. Sie spürte, wie die Welle kam, wie sie sich aufbaute, größer und größer.
Sie schaute Frederick an. Direkt in seine Augen.
Das ist für dich, dachte sie. Das ist alles für dich.
Und dann brach sie los.
Ihr Körper bäumte sich auf. Ein Schrei entwich ihr, laut, unkontrolliert. Ihre Beine zitterten, ihr Becken hob sich von selbst. Die Welle rollte durch sie hindurch, stärker als je zuvor. Sie spürte nichts mehr. Nur dieses eine Gefühl. Nur diese eine Explosion.
Sterne. Sie sah Sterne.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Boden. Keuchend. Schweißgebadet. Ihr Körper zitterte immer noch. Die Blicke waren immer noch auf ihr.
Ihr Körper zitterte immer noch, die Nachwehen der Explosion rollten in sanften Wellen durch sie hindurch. Der Schweiß kühlte auf ihrer Haut, aber das Feuer in ihr brannte weiter. Ungebändigt. Ungestillt.
Sie hörte sich selbst reden. Es war ihre Stimme, aber sie klang fremd. Sie klang sicher. Sie klang fordernd.
"Willst du mich jetzt und hier ficken?"
Die Worte hingen im Raum wie eine Herausforderung. Sie selbst konnte kaum glauben, dass sie sie gesagt hatte. Aber es war ihr egal. Alles war ihr egal.
Die Gruppe erstarrte. Keiner wagte zu atmen. Die Stille war so dicht, dass man sie schneiden konnte.
Franziska richtete sich langsam auf. Sie kniete auf dem Boden, nackt, schweißglänzend, ihre Brüste hoben und senkten sich. Sie schaute Frederick direkt an.
Sein Gesicht war knallrot. Seine Hände hatten die Bettdecke umklammert. Seine Augen waren dunkel, groß, voller Verlangen und voller Angst.
"Ich...", begann er. Seine Stimme versagte.
Franziska wartete. Sie spürte, wie ihr Herz gegen ihre Rippen schlug. Sie spürte die Blicke der anderen, aber sie blendete sie aus. Es gab nur ihn. Nur Frederick.
"Ich hab noch nie...", flüsterte er. "Ich weiß nicht, wie..."
Franziska lächelte. Es war kein unsicheres Lächeln. Es war das Lächeln einer Frau, die genau wusste, was sie wollte.
"Ich auch nicht", sagte sie. "Aber wir können es lernen. Zusammen."
Sie streckte ihre Hand aus.
Frederick starrte auf ihre Hand. Die Gruppe hielt den Atem an.
Dann bewegte er sich. Langsam. Unsicher. Seine Finger zitterten, als er ihre Hand ergriff.
"Ja", flüsterte er. "Ja, ich will."
Und er zog sie zu sich.
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