What's next?
Frankfurter Verhandlung
Der Konferenzraum im 30. Stock eines Frankfurter Wolkenkratzers war stickig und roch nach abgestandenem Kaffee und dem Stress von zwölf Stunden Verhandlungen. Manuel rieb sich die müden Augen. Es war ein zäher Deal gewesen, ein Firmengeflecht, das er für einen Klienten entwirren musste. Doch während die Anwälte und Manager um ihn herum ihre Akten zusammenpackten, war seine Aufmerksamkeit längst woanders.
Sie hieß Katja, war Ende zwanzig und die persönliche Assistentin des gegnerischen CEOs. Den ganzen Tag über hatte sie mit einer kühlen, unaufgeregten Professionalität Notizen gemacht, Dokumente verteilt und mit einem leisen Lächeln die hitzigen Gemüter beruhigt. Doch unter dieser Fassade spürte Manuel eine brodelnde Energie.
Katja war der Inbegriff professioneller Eleganz. Sie trug einen perfekt sitzenden, anthrazitfarbenen Bleistiftrock, der ihre breiten, weiblichen Hüften und ihren runden, straffen Po betonte, und eine seidene, cremefarbene Bluse, die bei jeder Bewegung einen Hauch von dem erahnen ließ, was darunter lag. Ihr dunkelbraunes Haar war zu einem strengen, aber eleganten Knoten im Nacken gebunden, aus dem sich nur wenige, rebellische Strähnen gelöst hatten. Wenn sie sich vorbeugte, um jemandem Wasser einzuschenken, bot sich ein flüchtiger, aber verheerender Blick auf den Ansatz ihrer Brüste. Manuel hatte den ganzen Tag darauf gewettet, dass sie keine langweilige Baumwollunterwäsche trug.
Als die letzten Männer den Raum verließen und sich mit müden Händedrücken verabschiedeten, blieb Manuel unter dem Vorwand, noch ein paar E-Mails checken zu müssen, zurück. Katja sammelte die letzten verstreuten Tassen ein. Die Stille zwischen ihnen war plötzlich nicht mehr professionell, sondern aufgeladen.
„Ein langer Tag“, sagte Manuel und schloss seinen Laptop.
„Die lohnen sich meistens am meisten“, erwiderte sie, ihre Stimme war tiefer und rauer als im offiziellen Rahmen. Sie stellte das Tablett ab und lehnte sich mit dem Rücken an den riesigen Konferenztisch, die Arme verschränkt. Die Haltung drückte ihre Brüste nach oben und spannte den Stoff ihrer Bluse.
„Ich denke, wir haben uns einen Drink verdient“, sagte Manuel und stand auf. „Die Hotelbar hat noch offen.“
Ein kaum merkliches, wissendes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ich kenne eine bessere Bar. Ihre Suite hat doch sicher eine Minibar, oder?“
Das war die Einladung. Klar, direkt und ohne Umschweife. Dieser Frau gefiel er. Und sie hatte keine Angst, es zu zeigen.
„Folgen Sie mir, Frau Schmidt“, sagte Manuel mit einem Grinsen.
„Nennen Sie mich Katja“, flüsterte sie, als sie an ihm vorbeiging und er den dezenten Duft ihres Parfums – eine Mischung aus Sandelholz und etwas Blumigem – einatmete.
In der Suite legte sie sofort den Schalter um. Während Manuel an der Minibar zwei Gläser mit Gin füllte, öffnete sie ihren Haarknoten. Die dunklen Locken fielen ihr in einer weichen Welle über die Schultern und verwandelten sie augenblicklich von der strengen Assistentin in eine sinnliche Verführerin. Sie nahm den Drink, den er ihr reichte, und ihre Finger streiften seine. Ein elektrischer Schlag.
Sie nippte am Glas, ihre Augen über den Rand hinweg fest auf ihn gerichtet. „Sie haben mich den ganzen Tag beobachtet.“
Es war keine Frage, sondern eine Feststellung.
„Ich bewundere Kompetenz“, antwortete Manuel. „Und Sie sind sehr kompetent.“
„Und was noch?“, fragte sie und trat einen Schritt näher.
„Ich habe mich gefragt, ob meine Vermutung stimmt.“
„Welche Vermutung?“
„Dass unter dieser perfekten, professionellen Hülle eine Frau steckt, die genau weiß, was sie will.“
Sie stellte ihr Glas ab. Langsam, fast quälend langsam, begann sie, die Knöpfe ihrer Seidenbluse zu öffnen. Einer nach dem anderen. Manuel hielt den Atem an. Seine Wette hatte sich gelohnt. Darunter trug sie einen BH aus tiefgrüner, fast smaragdfarbener Spitze, der ihre vollen, runden Brüste perfekt stützte und anhob. Der passende Slip blitzte über dem Bund ihres Rockes hervor.
„Und? Hatte Ihre Vermutung recht?“, hauchte sie.
Anstatt zu antworten, trat er vor, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie. Es war kein brutaler Kuss wie bei Leonie, sondern ein tiefer, fordernder Kuss voller aufgestauter Begierde. Ihre Lippen waren weich, ihr Mund schmeckte nach Gin und dem Versprechen einer langen Nacht. Sie erwiderte den Kuss mit der gleichen Intensität, ihre Zunge tanzte mit seiner, während ihre Hände seinen Nacken umfassten und ihn näher zogen.
Er löste sich von ihr, nur um seinen Mund an ihrem Hals entlang wandern zu lassen, über ihr Schlüsselbein, bis er den oberen Rand ihres Spitzen-BHs erreichte. Er schob die Bluse von ihren Schultern und ließ sie zu Boden gleiten. Dann öffnete er den Reißverschluss ihres Rocks, der mit einem leisen Surren nachgab und ebenfalls auf den Teppich fiel.
Sie stand vor ihm, nur noch in dem smaragdgrünen Spitzenset. Ihr Körper war eine Offenbarung. Eine klassische Sanduhrfigur mit einer schmalen Taille, breiten Hüften und einem Bauch, der weich und weiblich war. Ihre Haut war blass und makellos. Manuel sank vor ihr auf die Knie. Er küsste ihren Bauch, fuhr mit der Zunge um ihren Bauchnabel und wanderte tiefer. Er hakte seine Daumen in den Bund ihres Slips und zog ihn langsam nach unten, enthüllte ihren Intimbereich. Sie war nicht komplett rasiert, sondern hatte einen schmalen, akkurat getrimmten Streifen dunkler Schamhaare, der wie ein Pfeil auf das Zentrum ihrer Lust wies.
Der Duft ihrer Erregung stieg ihm in die Nase, sauber, moschusartig und unglaublich anturnend. Er vergrub sein Gesicht zwischen ihren Schenkeln. Seine Zunge fand sofort ihr Ziel. Er leckte sie langsam, genüsslich, zeichnete die Form ihrer geschwollenen Schamlippen nach, bevor er sich auf ihre Klitoris konzentrierte. Katja keuchte auf und krallte ihre Finger in sein Haar. Sie hatte nicht erwartet, dass er so hingebungsvoll sein würde. Sie hatte einen schnellen, harten Fick erwartet, eine Machtdemonstration. Aber das hier war etwas anderes. Das war Anbetung.
Er spürte, wie sie sich anspannte, kurz bevor sie kam. Er intensivierte den Druck, saugte an ihrer Perle und stieß gleichzeitig zwei Finger tief in ihre nasse, heiße Vagina. Ihr Orgasmus traf sie wie ein Blitz. Ihr Körper zuckte unkontrolliert, ein lauter, heiserer Schrei entkam ihren Lippen, als Welle um Welle der Lust durch sie rollte. Sie fühlte sich völlig entblößt, verletzlich und gleichzeitig so unglaublich mächtig.
Noch während sie zitterte, stand Manuel auf, zog sie hoch und trug sie zum Bett. Er entledigte sich seiner eigenen Kleidung in Rekordzeit. Sein Schwanz war steinhart und pulsierte vor Erwartung. Er drückte sie ins Bett, spreizte ihre Beine und positionierte sich zwischen ihnen.
„Bist du bereit für die Verhandlungen, Runde zwei?“, knurrte er.
Sie lachte heiser, ihre Augen funkelten ihn lüstern an. „Zeig mir die Vertragsdetails.“
Mit einem einzigen, kraftvollen Stoß drang er in sie ein. Sie war so nass und offen von ihrem Orgasmus, dass er mühelos in sie glitt, aber ihre Enge raubte ihm dennoch den Atem. Er füllte sie komplett aus. Er begann sich zu bewegen, in einem langsamen, tiefen Rhythmus. Jeder Stoß war bewusst, jeder Zentimeter ein Genuss. Er wollte, dass sie ihn spürte, dass sie sich an das Gefühl erinnerte. Katja stöhnte bei jeder Bewegung, ihr Becken hob sich ihm entgegen, gierig nach mehr. Die anfängliche Zärtlichkeit wich einer animalischen Gier. Ihre Nägel gruben sich in seinen Rücken, als er das Tempo erhöhte. Seine Stöße wurden härter, schneller, primitiver. Das Bett schlug gegen die Wand, ihre gemeinsamen Stöhner füllten die Suite. Er zog ihre Beine über seine Schultern, um noch tiefer in sie eindringen zu können, und hämmerte in sie hinein, bis sie beide an der Grenze des Wahnsinns waren.
Er spürte, wie sein Orgasmus kam, eine unaufhaltsame Flut. Er stieß ein letztes Mal tief in sie, sein Körper spannte sich an, und mit einem lauten, befriedigten Brüllen ergoss er seine heiße Saat in die Tiefen ihres Körpers. Er pumpte und pumpte, bis er völlig leer war, entschlossen, diesen Punkt für sich zu verbuchen. Katja schrie mit ihm auf, ihr Körper krampfte sich in einem zweiten, überwältigenden Orgasmus um seinen Schwanz.
Erschöpft ließ er sich neben sie fallen. Sie lagen eine Weile schweigend da, ihre Körper schweißgebadet, ihre Atemzüge wurden langsam wieder ruhiger.
Manuel dachte an Leonie, an den Wettkampf. Dies hier fühlte sich anders an. Es war kein wütender Triumph, sondern eine souveräne Eroberung.
Er stand auf und holte eine Mappe aus seiner Aktentasche. Er legte sie neben sie aufs Bett.
Katja richtete sich auf, zog das Laken über ihre Brüste und blickte ihn fragend an.
„Die Vertragsdetails“, sagte Manuel mit einem leichten Lächeln. Er erklärte ihr die Challenge, die Million Euro, den Unterhalt.
Sie hörte ihm aufmerksam zu, ohne eine Miene zu verziehen. Als er fertig war, herrschte einen Moment Stille. Dann lachte sie. Es war ein klares, amüsiertes Lachen.
„Eine Million Euro, um das zu tun, was ich sowieso vorhatte?“, sagte sie und nahm den Stift, den er ihr reichte. „Wo muss ich unterschreiben?“
Sie unterschrieb den Vertrag mit einem eleganten Schwung, als würde sie ein Geschäftsprotokoll abzeichnen.
Sie reichte ihm den Vertrag zurück. „Ich nehme an, eine zweite Rate zur Absicherung des Geschäfts wäre jetzt angebracht?“
Manuel grinste breit. Diese Frau war Gold wert. „Absolut. Die Due Diligence muss gründlich sein.“
Er nahm sie erneut, diesmal langsamer, sinnlicher, ein Akt, der sowohl Geschäft als auch reines Vergnügen war. Als er ein zweites Mal tief in sie kam, wusste er, dass er nicht nur einen Punkt gemacht, sondern eine unerwartete und sehr fähige Verbündete gefunden hatte.
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