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Chapter 20
Was folgt auf den Sieg?
Fotos begutachten und Optimierungen
Wir klatschen einander ab, umarmen uns und freuen uns einfach über den Sieg. Auch davon knipst Andrés natürlich fleißig Fotos. Während wir uns unterhalten kommt er langsam auf das Display seiner Kamera schauend zu uns hinüber und gratuliert. Dann hält er Bai und mir seine Kamera unter die Nase und zeigt uns einige Fotos. Es sind Wirkliche Meisterwerke. Bei einem Foto einer meiner Sprungangaben, kann man jede einzelne Faser meiner Muskeln am ganzen Körper sehen. Ich bin mehr als nur positiv überrascht. Das sind eben nicht einfache Fotos für die Zeitung. Das sind die Fotos eines Profis.
Bakari und Andrés diskutieren fleißig über die Bilder und über mich. Ich höre jedoch nicht wirklich zu und bin total in die Aufnahmen vor mir vertieft. Ich stelle mir vor wie neidisch einige meiner Freundinnen sein werden, wenn ich ein paar der Fotos auf Instagram poste und ich frage mich auch, welche Jungs aus meiner Heimat auf diese Bilder reagieren werden. In meinem Kopf spielen sich alle möglichen Szenarien ab und so folge ich dem Gespräch gar nicht. Plötzlich fragt Bakari: „Jana, was hältst du davon?“. Ich nicke nur mit dem Kopf. „Perfekt“, ist seine Reaktion darauf. „Dann spielst du im nächsten Spiel in einem Bikini aus Andrés Boutique und er kann Fotos für seine Website und andere Werbezwecke machen. Außerdem kommt sein Kumpel mit einer Kamera vorbei, damit wir direkt mit Video-Aufnahmen für TikToks, Reels und so weiter starten können. Richtig cool, dass du da Lust drauf hast. Davon können wir alle profitieren!“. Erst jetzt verstehe ich worüber sich die zwei die ganze Zeit unterhalten haben: „TikTok, Reels, ein neues Outfit?“, frage ich mich. „Naja, so schlimm kann es schon nicht sein.
Bakari und ich unterhalten uns über den nächsten Gegner. Unterdessen geht Andrés hinüber zu den Kisten und Rucksäcken mit seinem Equipment, holt eine Tüte mit seinem Firmenlogo hervor und kommt zurück zu uns. Dann reicht er mir die Tüte und deutet auf ein paar Umkleidekabinen in einiger Entfernung: „Ich unterbreche euch nur ungern, aber du solltest dich umziehen. So lange ist es nicht mehr bis zum nächsten Spiel.“. Ich greife nach der Tüte und ohne hineinzuschauen gehe ich durch den wundervollen Sand hinüber zur Kabine, die etwas wie eine Litfaßsäule aussieht und sich mit einer großen Tür öffnen lässt.
Ich öffne langsam die Tür und schaue hinein. Was ich sehe gefällt mir. Ein Boden aus Holzplanken, der mit kleinen Lücken verlegt wurde, damit der Sand hindurchrieseln kann; eine Art Bank an der gegenüberliegenden Seite der Tür, die fest mit den Wänden der Kabine in zylindrischer Form verbunden ist und relativ breit ist; 3 Kleiderhaken an jeder Seite der Bank; ein kleiner Spiegel über der Bank; ein offenes Dach aus Plexiglas, das viel Licht in den kleinen Raum lässt. Die Kabine ist einfach, aber für den Ort hier wirklich schön. Ich hänge die Tüte an einen der Kleiderhaken und ziehe langsam den Sport-BH aus. Anschließend Beuge ich mich nach vorne und ziehe auch die Spandex-Shorts samt des schwarzen sportlichen Tangas meine Beine hinunter. Dabei bleiben meine Beine immer gerade. Mein Ex mochte es wenn ich mich so ausgezogen habe und irgendwie habe ich mir das angewöhnt. War auch beim Schulsport ganz lustig, wenn ich mich mit durchgestreckten Beinen vornüber gebeugt habe, um einen Ball aufzuheben und die Blicke der Jungs auf meinem Po klebten.
Nun stehe ich also splitterfasernackt in der Kabine. Ich nehme mir die Tüte vom Kleiderhaken und greife hinein. Ich ziehe den Stoff hinaus und sehe ihn zum ersten Mal. In einer Hand befindet sich in weißer Hauch von nichts. Wenn ich meinen Bikini am gestrigen Tag schon gewagt finde, dann ist dieser eine Erregung öffentlichen Ärgernisses. Zumindest wäre er das in dem Dorf aus dem ich kenne. Unsicher und nervös ziehe ich zunächst den sehr knappen String, der gefühlt nur aus ein paar Schnüren besteht und das ebenso knappe Bikinioberteil an. Das Material ist auch noch wahnsinnig dünn und meine dunklen Nippel sind unter dem Material zwar nicht zu sehen, aber zeichnen sich doch sehr deutlich ab. „Ob das eine gute Idee ist?“, frage ich mich rhetorisch während ich mich im Spiegel betrachte.


Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. "Ziehe ich den Bikini nun aus? Aber was werden Bakari und Andrés dann sagen?", frage ich mich. Nach einiger Überlegung ist mir das jedoch egal: "Ach, mich kennt hier doch sowieso niemand und spätestens in 2 Monaten bin ich wieder in der Heimat.". Ich verlasse die Kabinen und gehe zurück zu den Beachvolleyballfeldern. Bereits auf meinem Weg dorthin macht Andrés Fotos von mir. "Du siehst umwerfend aus! Das perfekte Modell!", ruft er mir auf spanisch entgegen. Meine Mitspieler und besonders Bakari schauen mich unterdessen lüstern an.
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Updated on Dec 19, 2025
Created on Sep 18, 2023
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