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Chapter 29
by
Bitbuster
In Sophias Büro
Feedback und mehr
Patrick stand vor Sophias Bürotür.
Beherzt drückte er auf den Türsummer und keine Sekunde später schob sich die Tür mit einem leisen Zischen zur Seite. Sophia saß an ihrem Schreibtisch und war gerade dabei, den Tagesbericht zu schreiben. Auch an Bord gab es noch viele bürokratische Zeitverschwender.
„Hallo, ich sollte mich melden“.
„Ja, setzt Dich, ich schreibe nur noch kurz etwas zu Ende“ meinte Sophia etwas abgelenkt.
Patrick setzte sich auf den Stuhl direkt gegenüber von Sophia und beobachtete sie.
Sie schrieb und beobachtete Patrick immer mal wieder kurz aus dem Augenwinkel.
„Na, gefällt Dir, was Du siehst?“
„Ich...äh....“ meinte Patrick verlegen.
„Schon gut“ Sophia schaltete ihren Computer aus „Wie lief es denn heute aus Deiner Sicht?“
„Ich bin, glaube ich, eine ganz gute Hilfe gewesen“.
„Ok, sonst irgendetwas?“
„Naja, besonders anspruchsvoll ist die Aufgabe nicht“
„Das vielleicht nicht, aber **** wichtig. Es hängt von Euch ab, ob wir wieder in die richtige Zeit kommen, oder nicht.“
Patrick nickte nur.
„Morgen dann wieder um 08:00 hier im Labor. Gut, anderes Thema.“
Sophia machte eine kleine Pause „Ich gehe davon aus, daß Du Dich mit Caith als Spezies nicht oder nicht gut auskennst, oder?“
„Ich habe etwas im Computer nachgelesen, aber ich weiß nicht, worauf Du hinaus möchtest.“
„Hattest Du eine Katze als Haustier?“
„Nein, nur Hunde“
„Geht auch. Also dann weißt Du, wie die sich verhalten, wenn sie paarungsbereit sind“.
Patrick nickte zustimmend.
„Bei den Caith ist das etwa alle 45-50 Tage so. Da verhalten die sich dann am Anfang teilweise etwas, nunja, wilder und zum Ende hin eher anhänglich. Das soll jetzt nur eine Erklärung sein, was passiert ist.“
Patrick nickte wieder.
„Also was ich damit sagen wollte...“ Sophia machte eine kleine Pause „Ich kann es natürlich nicht befehlen, aber ich würde mir sehr wünschen, wenn Du heute Abend in mein Quartier kommen würdest und mir Gesellschaft leistest.“
Und wieder nickte Patrick nur.
„Du sagst ja gar nichts. Bin ich so abstoßend?“
„Was, nein“ antwortete Patrick schnell „das ist es nicht. Ich bin es nicht gewohnt, daß...na, daß man so offen darüber spricht. „
Sophia stand auf, ging um den Tisch herum und öffnete ihre Arme.
Gut, diese Geste verstand Patrick, auch wenn er eher der Gefühlsmuffel war.
Sophia umarmte ihn und rieb ihr Gesicht an Patricks.
„18:30 bei mir? Dann kann ich noch etwas vorbereiten“ flüsterte sie leise in sein Ohr.
„Ich werde pünktlich sein“ antwortete er und drückte sie etwas fester an sich, was sie mit einem langgezogenem „hmmmmrrrrrrrrrr“ quittierte.
Da sich bei Patrick so langsam etwas versteifte, löste er sich von Sophia. „Hatte sie etwas bemerkt?“
„Bis nachher“ schnurrte sie und ging wieder zu ihrem Platz.
Patrick verließ das Büro und versuchte zu verarbeiten, was da gerade wieder passiert war.
„Das wird eine lange Nacht“ meinte er zu sich selbst und stieg mit einem Lächeln in den Turbolift.
In seinem Quartier prüfte er den Kalender für die nächsten Tage. Sophia hatte ihn für den Rest der Woche auf 08:00 geplant.
Irgendwie wurde er nicht so ganz schlau aus der Sache. Hatte Sophia ihn nur zufällig ausgewählt, oder war er ihr auf irgendeine Art sympathisch? Einerseits fühlte er sich geschmeichelt, daß sich jemand, und wenn es auch nur eine Katze war, für ihn interessierte, andererseits war er vielleicht nur ein besseres Spielzeug?
Patrick grübelte noch einige Zeit und traf dann einen Entschluß.
„Sie will Spaß, den soll sie haben und ich werde auch meinen Spaß haben“
„Computer: Kann man ein Parfum aus Katzenminze herstellen?“
„Das ist unter Angabe von Parametern möglich“ bekam er als Antwort.
„Computer: 10 ml Katzenminzeparfum herstellen“
„Bitte spezifizieren“
„Computer: Erklärung“
„Wünschen Sie einen alkoholischen Extrakt aus der Pflanze oder sollen nur die Hauptbestandteile verwendet werden?“
„Computer: nur die Hauptbestandteile herstellen“
Nach dem bekannten summen stand eine kleine Flasche im Replikator.
„Computer: Analyse der Flüssigkeit im Replikator“
„50 % Nepetalacton, 35 % Actinidin, 15 % Ethanol.“
Patrick nahm die Flasche aus dem Replikator und schüttete etwas, wie bei herkömmlichem Rasierwasser, in die Hand.
„Gut den Hals damit befeuchten, vielleicht noch etwas mehr, ja, so ist das gut. Jetzt noch schnell einmal zur Toilette und dann muss ich auch los.“
Zwar hatte sich Patrick nach der Toilette die Hände per Ultraschall „gewaschen“, woran er jedoch nicht gedacht hatte war, sich vielleicht auch vor dem Pinkeln die Hände schon einmal zu reinigen.
So hatte er **** einen großen Teil der Katzenminze von den Händen auf seinen Penis übertragen.
Vergnügt verließ er sein Quartier und machte sich auf den Weg.
Bei Sophia
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Eine Reise durch Zeit und Raum
Eben noch auf der Erde und jetzt schon im All
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