Chapter 18
by
leatherslave
Hat sie Gretchen Fischer überzeugen können?
Erste Risse in Frau Fischers Rüstung
Der polierte Boden reflektierte das Licht der Deckenstrahler, und Gretchen hatte das Gefühl, mit jedem Klick von Tamaras Stiefeln einen Stich in die Magengegend zu bekommen. Die Wörter hallten in ihrem Kopf nach: Versagt zu haben. Bequeme, lukrative Tür. Luxusleben.
Tamara hatte einen wunden Punkt getroffen, den Gretchen selbst kaum zu benennen wagte. Es war nicht nur die Bezahlung, die sie frustrierte, es war die absolute, lähmende Ignoranz, gegen die sie jeden Tag ankämpfte. Die Gesichter der Mädchen, die sie unterrichtete – stumpf, abgelenkt, gierig nach der nächsten Instagram-Story oder dem nächsten billigen Kick.
Insbesondere Mandy. Der Gedanke, Mandy und ihresgleichen scheitern zu sehen, ohne dass es ihre Verantwortung als Lehrerin war, war eine Versuchung, die Gretchen überraschte und erschreckte.
Plötzlich spürte sie nicht mehr nur Abscheu vor Tamara, sondern auch eine zynische, kalte Verbundenheit. Tamara sah die Mädchen, als das was sie waren:
Ware!
Und Gretchen? War sie wirklich so anders? Verachtete sie nicht heimlich die Oberflächlichkeit und den mangelnden Ehrgeiz ihrer Schülerinnen?
Die Vorstellung, an der Quelle der Informationen zu sitzen, zu wissen, wer wen hintergeht, wer das nächste leichte Opfer war, und somit eine unsichtbare Macht über das gesamte System der Schule zu gewinnen, ließ eine Hitze in ihr aufsteigen, die nichts mit Scham zu tun hatte. Es war die Hitze neuer, ungekannter Kontrolle.
Sie presste die Lippen zusammen und **** sich, die moralische Haltung wieder einzunehmen, die ihr lang als Rüstung gedient hatte.
„Sie reden von Korruption“,
sagte Frau Fischer, ihre Stimme war überraschend fest, obwohl ein leichter, verräterischer Kloß in ihrem Hals saß. Sie fixierte Tamaras funkelnde Augen.
„Sie reden davon, meine Pflichten zu verraten, meine Schülerinnen zu verkaufen, alles, wofür ich stehe. Und wofür? Damit ich Ihnen helfe, neue Schülernutten für Ihre Geschäft heran zu ziehen?“
Tamara lächelte, ein langsames, zufriedenes Ziehen an den Mundwinkeln, als hätte Gretchen Fischer exakt die erwartete Antwort gegeben.
„Ah, die Pflichten“, säuselte Tamara und machte einen weiteren, langsamen Schritt näher, sodass der Duft ihres teuren Parfüms und des feinen Leders sie umhüllte.
„Wofür stehen Sie denn, Frau Fischer? Für ein Ideal, das niemand mehr teilt? Für ein System, das Sie auslaugt und dem es gleichgültig ist, ob Sie morgen tot umfallen? Ich habe Ihnen Freiheit angeboten. Ich habe Ihnen Macht angeboten. Sie können weiter versuchen, diese dummdreisten Gören vor einer Realität zu schützen, die sie ohnehin schon mit offenen Armen empfängt – oder Sie können es sich gut gehen lassen und dabei zusehen, wie das alles zerfällt, ohne sich die Finger schmutzig zu machen.“
Tamara legte den Kopf schief.
„Oder Moment mal. Sie wollen sich die Finger schmutzig machen, nicht wahr? Sie mögen Kontrolle. Sie haben ein Problem mit den Mädchen, die nicht hören wollen. Stellen Sie sich vor, welchen Einfluss Sie hätten, wenn Sie wüssten. Wenn Sie wüssten, wer die nächste ist, wer die Informantin ist, wer das nächste Gerücht streut. Sie könnten die Fäden ziehen, Frau Fischer. Nicht als die langweilige Mathelehrerin, sondern als "die unsichtbare Königin der Schule.“
Der Name auf Tamaras Lippen – Frau Fischer– klang plötzlich ungewöhnlich intim, fast wie ein Kuss. Die Idee von der „unsichtbaren Königin“ traf sie mit voller Wucht. Kontrolle, ohne Verantwortung. ****, ohne Konsequenzen.
Gretchen spürte, wie die Rüstung ihrer Moral an den Nähten riss. Die Verachtung für ihre Schülerinnen war plötzlich lauter als ihr Kodex.
Sie sah Tamaras Hand in ihrer Vorstellung, die ihr die Tür zu dieser neuen Welt öffnete, und zögerte. Sie hasste diese Frau, ja, aber noch mehr hasste sie die Vorstellung, noch Jahre lang sich von diesen Versagern auf der Nase rumtanzen zu lassen die mit ihrem Körper in ein paar Stunden mehr verdienten als sie im Monat an Bezügen hatte.....
Springt sie über ihren Schatten und nimmt das Angebot nun an?
- No further chapters
- Add a new chapter
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Die Lehrerin
School of Sex
Junge introvertierte Lehrerin lernt neue Seiten an sich selbst kennen
Updated on Mar 21, 2026
by leatherslave
Created on Jan 1, 2019
by leatherslave
You can customize this story. Simply enter the following details about the main characters.
- 2,444 Likes
- 1,083,380 Views
- 175 Favorites
- 144 Bookmarks
- 710 Chapters
- 50 Chapters Deep
- All Comments
- Chapter Comments
