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Chapter 5
by
Daemony
What's next?
Er wird schlimmer
Die Tage bis zum Wochenende schritten voran und Pater Mathias' Leiden wurde schlimmer statt besser. Es verging keine Nacht, in der sein Körper nicht nach Aufmerksamkeit und Erleichterung verlangte. Anfangs versuchte er noch, es zu ignorieren, doch dann gab er dem Verlangen nach, denn von allein wollte der Zustand nicht verschwinden. Dabei wuchsen in ihm Scham und Schuldgefühle, denn jedes Mal stand klar und deutlich das Bild der jungen, unschuldigen Erika vor seinen Augen. Und nicht nur das. Immer häufiger suchten ihn die Visionen nicht nur des Nachts, sondern auch am hellen Tag heim. Wenn er die Augen schloss, sah er sie vor sich, frisch und fröhlich. Manchmal meinte er sogar, wenn er alltäglichen Aufgaben nachging, sie aus den Augenwinkeln zu bemerken. Dann drehte er sich zu der vermeintlichen Besucherin, um verwirrt festzustellen, dass er einer Sinnestäuschung erlegen war.
Im Grunde war er aber froh, dass das Objekt seiner Zwangsvorstellungen nicht wirklich in persona erschien. Er hätte nicht gewusst, wie er ihr gegenübertreten könnte, ohne zu verraten, welche unbotmäßigen Vorstellungen er sich von ihr machte - so unfreiwillig diese auch über ihn kamen.
Dann kam der Freitag. An diesem Tag bot Pater Mathias regelmäßig die Beichte an, denn dieser Wochentag erinnerte an die Passion Christi und galt als Tag der Buße und der Reflexion. Viele fromme Mitglieder seiner Gemeinde nutzten diese Gelegenheit, um sich spirituell auf das Wochenende einzustimmen und mit erleichtertem Gewissen in die Sonntagsmesse gehen zu können. So war es auch diese Woche, dass der Priester im Beichtstuhl saß und auf die leisen Schritte der Gläubigen lauschte, die nacheinander in die Kirche traten und in den Bankreihen Platz nahmen, um still zu beten, bis sie an der Reihe waren. Der Duft von Weihrauch hing schwach in der Luft. Das gedämpfte Licht der späten Nachmittagssonne, das durch die bunten Glasfenster schimmerte, schuf eine Stimmung der Andacht und Besinnung.
Pater Mathias spürte, wie sich der Boden des hölzernen Beichtstuhls leicht bewegte, als jemand eintrat und hinter dem Fenster aus Flechtwerk niederkniete. Er hob das Kinn und schaute ins Leere, während er die Beichte entgegennahm. Eine ihm vertraute Stimme begann zu sprechen oder eher aufgeregt zu flüstern. Es war die Witwe Berger, die regelmäßig kam, um ihre tatsächlichen oder vermeintlichen Sünden vor Gott auszubreiten. Geduldig hörte Pater Mathias zu, sprach Worte der Ermutigung und erteilte die Absolution.
Kaum war die Witwe gegangen, hörte er schon die nächsten Schritte – diesmal langsamer, fast zögerlich, als trüge jemand eine schwere Schuld und ringe mit sich, ob er sie offenbaren solle. Die Tür der Beichtkabine wurde leise geöffnet, und er sah den Schatten einer jüngeren Person. Die Stimme, die zu sprechen begann, war ihm nicht unbekannt.
"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Verzeih mir, Vater, denn ich habe gesündigt. Es ist eine Woche her, dass ich das letzte Mal gebeichtet habe."
Wie immer klang Erika leise und schüchtern, als traue sie sich nicht, ihre Gedanken laut auszusprechen. Doch nun war ihr Klang zudem zittrig, fast brüchig, und es schien, als kämpfe die junge Frau mit sich selbst. Dann verstummte sie.
Pater Mathias lehnte sich nach vorne und sagte sanft, aber eindringlich. "Sprich ruhig, mein Kind. Hier bist du sicher. Nur Gott hört dich."
Das Schweigen hielt einen Moment länger an. Dann begann die Beichte. Doch da war etwas Ungewohntes in Erikas Stimme, eine unterschwellige Dringlichkeit, eine unerhörte Sünde, die wie eine schwarze Wolke über ihren Worten lag. Pater Mathias konnte nicht sagen, was es war, das sie so belastete, aber es ließ sein Herz schneller schlagen – er hatte eine Vorahnung, dass diese Beichte anders sein würde als alle, die er bisher gehört hatte. Gleichzeitig fühlte er ein unangenehmes Ziehen in seinen Lenden.
Erika druckste noch ein paar Mal herum, bis sie damit herausrückte, was sie so sehr belastete.
"Vater, mich bedrücken unkeusche Gedanken."
Mathias hielt den Atem an. Er hatte diese Worte schon oft gehört, sie waren nicht ungewöhnlich in einem Beichtstuhl. Doch etwas in Erikas Tonfall ließ ihn aufhorchen – eine seltsame Mischung aus Scham und Hoffnung und noch etwas, das er nicht ganz deuten konnte. Und zugleich wähnte er, dass ihm ein Spiegel vorgehalten wurde, dass eigentlich er es sein müsste, der diese Sünde beichtete und um Vergebung bat. Mit unangemessenem Zucken erwachte sein Piepmatz zum Leben. Er räusperte sich leise, um die plötzliche Anspannung und Peinlichkeit zu überspielen, die ihm die Kehle zuschnüren wollte.
„Unkeusche Gedanken sind eine Herausforderung, die viele Menschen trifft,“ sagte er mit erzwungen fester Stimme. „Aber unser Herr ist barmherzig und versteht die Schwäche des menschlichen Herzens. Möchtest du mir erzählen, was dich quält, mein Kind?“
Wieder trat eine Pause ein, die länger dauerte, als Mathias erwartet hatte. Er lauschte atemlos und voller Erwartung, wie Erika tief einatmete, als sammle sie all ihren Mut, um weiterzusprechen.
„Es... Es geht um jemanden, den ich kenne. Jemanden, der... dem ich nahe bin.“ Ihre Stimme bebte, und Mathias konnte sich nicht entscheiden, ob es Angst oder etwas anderes war, das ihre Worte so schwer machte. „Ich habe Gedanken, die nicht rein sind. Gedanken, die ich nicht haben sollte.“
Mathias schloss kurz die Augen. Es war seine geistliche Pflicht, neutral zu bleiben, die Beichtenden zu leiten, ohne zu urteilen. Doch Erikas Worte ließen ein merkwürdiges Gefühl in ihm aufsteigen, eine Ahnung, dass ihre Beichte nicht nur sie, sondern auch ihn betreffen könnte. Und zu seinem größten Missvergnügen spürte er, wie sich das Ding in seiner Hose begann aufzurichten.
„Es ist gut, dass du deine Gedanken hier vor Gott bringst,“ sagte er ruhiger als er war. „Niemand ist frei von Versuchungen. Wichtig ist, dass du sie erkennst und ihnen widerstehst. Wer ist die Person, von der du sprichst?“
Die Stille, die folgte, dauerte noch länger als zuvor und war beinahe stofflich greifbar. Mathias konnte hören, wie Erika schwer schluckte und schniefte. Anscheinend war sie den Tränen nah. Schließlich antwortete sie, kaum hörbar: „Es ist... jemand, der mir helfen sollte. Jemand, der mir den Weg zu Gott zeigen sollte.“
Ein eisiger Schauer lief Mathias den Rücken hinunter. War das eine Anspielung auf ihn? Oder war es nur ein Zufall, eine unbegründete Furcht, die er sich einbildete, weil ihn seit Tagen ähnliche Visionen und Zweifel plagten? Er **** sich, ruhig zu bleiben, obwohl sein Herz in seiner Brust so sehr pochte, dass es schier seine Rippen sprengte.
„Gott versteht deinen inneren Kampf,“ presste er hervor. „Und ich bin hier, um dir zu helfen, die Last abzuwerfen. Bereust du diese Gedanken, mein Kind?“
„Ja... ich bereue sie. Aber... manchmal weiß ich nicht, ob ich wirklich frei von ihnen sein will.“
Diese Worte trafen Mathias wie ein Schlag. Noch nie hatte eine Beichte ihn so aus der Fassung gebracht. Und noch nie hatte er eine Erektion gehabt, die so groß, hart und beinahe schmerzhaft war, dass er sie kaum aushalten konnte.
What's next?
Kirche der Verderbtheit
Jetzt PUBLIC! Priester und Nonnen zutiefst verdorben.
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