Kommt er so mit den Kampfdrohnen zurecht?

Er ist ein ziemlicher Berserker geworden

Chapter 82 by Hentaitales Hentaitales

"Du gehst runter von dem Parkplatz und dann rechts", meldete sich Pandora aus dem Handy, "und dann die zweite links. Am Ende der Straße ist eine Lagerhalle. Da findest du mich und die Fidos."

"Alles klar." Alex nickte Jessie und Asha zu. "Ihr wisst, was ihr zu tun habt."

Jessie seufzte. "Pass auf dich auf, okay?"

Mit einem Grinsen setzte sich Alex in Bewegung. Er fühlte sich nicht nur sprichwörtlich, als könne er Bäume ausreißen - in seinem jetzigen Zustand konnte er seine Kraft bei jedem Schritt förmlich spüren, als hätte er monatelang trainiert und jeden Muskel seines Körpers einzeln kennengelernt. Mit seinen längeren Beinen kam er viel schneller voran als zuvor: als er in einen leichten Joggingspurt wechselte, konnte er deutlich den Luftzug in seinem Gesicht fühlen - das war bestimmt schon Tempo 30, und wenn er erst rannte... Er versuchte es, und der "Gegenwind" wurde so stark, dass er sich wie auf seinem Motorrad ohne Helm vorkam. Mindestens Tempo fünfzig, vielleicht mehr. So würde er in Sekunden ankommen-

Und da sah er auch schon das Lagerhaus am Ende der Straße, und davor den ersten der "Roboterhunde", der einen Eingang zu suchen schien und vor dem Eingangstor auf und ab lief.

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Alex beschleunigte seinen Schritt noch einmal und sprintete mit vollem Tempo auf ihn zu. Die Kampfdrohne musste das Geräusch seiner Füße auf dem Boden wahrgenommen haben, denn sie wandte sich in seine Richtung, aber da war er nur noch etwa hundert Meter und wenige Sekunden entfernt. Ein kurzer Knall ertönte, als die Drohne ihren Taser auf ihn abfeuerte, und die Nadeln bohrten sich in seine Bauchmuskeln, aber der Schmerz, der folgt, war nicht so schlimm, dass er ihn sonderlich aus dem Konzept gebracht hätte - eine Art Brennen, nicht wirklich geeignet, ihn aus der Bahn zu werfen.

Dann war er bei dem Roboter, rannte wie ein Footballspieler in einem Tackle in ihn hinein, riss ihn von den Beinen und hob ihn hoch in die Luft. Er packte die Drohne an einem Hinterbein und knallte sie auf den Beton, einmal zweimal, dreimal, bis beim vierten Mal das Bein abriss, das er festhielt und der Rest des Roboters über den Boden schlitterte. Er versuchte sich wieder aufzurichten, was ihm mit nur noch drei Beinen aber nicht sonderlich gut gelang, und da war auch schon wieder Alex bei ihm, packte ihn an den Vorderbeinen und zog sie so lange auseinander, bis sich das rechte ebenfalls löste und eine Kaskade von Funken aus dem Drohnenkörper schoss. Alex ignorierte den Schmerz an seiner Seite, wo die Funken auf seine nackte Haut trafen, ließ den Roboter erneut auf den Boden krachen, und diesmal rührte sich die Maschine nicht mehr.

Einer hinüber, blieben zwei - aber wo waren die? Alex sah sich um, konnte aber keinen erblicken. Vielleicht auf der anderen Seite der Lagerhalle? Er wollte eben loslaufen, als er plötzlich aus dem Inneren des Gebäudes Geräusche hörte, eine Art metallisches Stampfen, und mit einem Satz war er am Tor und zerrte mit beiden Händen daran. Unter seinem Griff stöhnte das Metall, während es sich verbog, und dann brach das Schloss mit einem Krachen auf, und der Eingang öffnete sich vor ihm.

Keine Sekunde zu früh: Die Halle, in die er nun blicken konnte, war leergeräumt und dunkel, aber in der hinteren Ecke sah er im fahlen Licht eines Laptopmonitors eine Gestalt in einer weiten Kapuzenjacke kauern, auf die gerade eine der Kampfdrohnen von vorhin zulief. Im selben Moment sprang von einer erhöhten Balustrade der Halle eine zweite Drohne herab, ebenfalls in Richtung der kauernden Gestalt.

"EY!" brüllte Alex, und tatsächlich wandten sich beide Drohnen einen kurzen Moment lang ihm zu. Die Gestalt im Hintergrund wollte die Gelegenheit sofort nutzen und aufspringen, aber die Aufmerksamkeit des ersten Roboters war sofort wieder bei ihr, und er lief auf sie zu, während die zweite Maschine offenbar Alex ins Visier nahm. Kurzentschlossen lief er auf sie zu, ignorierte den Schmerz der Tasernadeln, die sich in seine Brust bohrten und packte sie, um sie wie die Drohne draußen auf den Boden zu donnern. Die Maschine trat mit einem ihrer Hinterbeine aus und erwischte ihn am Kinn; der Hieb war kräftig genug, um Alex ein schmerzliches Grunzen zu entringen, aber dann hatte er sich wieder gefangen und die Drohne mit beiden Armen umschlungen, so dass ihre Beine nur noch in der Luft zappeln konnten-

"Roadie, hilf mir!" kam es in diesem Moment aus dem hinteren Teil der Halle, wo die Gestalt in der Kapuzenjacke - es musste von der Stimme her Pandora sein - inzwischen von dem anderen Roboter in die Ecke gedrängt wurde. Sie hatte ihren Laptop inzwischen mit beiden Armen an die Brust gedrückt, und die Drohne kam ihr langsamen Schrittes näher und näher. Sie schoss ihre Tasernadeln heraus und traf damit den Computer, den Pandora umklammert hielt, aber nun mit einem erschrockenen Schrei fallen ließ, als er unter der elektrischen Entladung in Flammen aufging. Der Kampfroboter bereitete einen zweiten Schuss aus dem Taser vor-

-als ihn sein metallener Kollege mit voller Wucht von der Seite traf, da Alex ihn mit einem beherzten Wurf auf ihn geschleudert hatte. Die beiden Maschinen polterten ineinander verkeilt durch die Halle, während Alex auf die zustürmte, mit einem Satz auf sie sprang und, noch ehe sie sich entwirren und aufrichten konnte, schon auf ihnen war und ihnen Stück für Stück die Beine ausriss, unter den ungläubigen Blicken Pandoras, die ihn ja gerade zum ersten Mal in so einer Größe sah.

Nach einer Minute war alles vorbei. Die Drohnen lagen in rauchenden Trümmern unter Alex, und er atmete nach der Anstrengung doch etwas schwerer. Die Verletzungen, die er im Kampf erlitten hatte, behinderten ihn zwar nicht besonders, aber er konnte sie durchaus spüren - vor allem dort, wo ihn die Taser getroffen hatten, schmerzte es ihn doch nun erheblich. Wahrscheinlich hatte er Verbrennungen erlitten; es war hier in der Halle ohne Licht nur schwer zu erkennen. Langsam und vorsichtig trat Pandora zu ihm. "Hey, bist du in Ordnung?"

"Alles okay." Alex nickte zu ihr herunter. "Kannst die anderen rufen, damit sie uns abholen. Ich hoffe, dein Handy geht noch - deinen Computer hat es ja gerade geschrottet."

"Mein Handy geht, keine Panik", gab Pandora zurück. "Aber haben wir vorher nicht noch ein anderes Problem?"

Alex sah sie verwirrt an. "Welches Problem?"

Mit einem Kopfschütteln seufzte Pandora. "Ach Roadie, jetzt denk doch mal eine Minute nach! Wie willst du denn in deinem Zustand ins Auto passen?"

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Stimmt - vorher muss er ja noch schrumpfen...

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