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Chapter 73
by
Frizza
What's next?
Eine riskante Strafe und eine halbe Erkenntnis.
_Sarah_
Sarah liegt noch immer benutzt wie ein Fickobjekt auf dem Boden ihres Wohnzimmers.
Erst nach langer Zeit findet sie die Energie, sich aufzuraffen, und torkelt langsam ins Badezimmer, um sich den Mund auszuspülen, und anschließend ins Schlafzimmer, um sich zumindest aufs Bett zu legen und sich von dem gerade Passierten zu erholen.
Auf ihrem Bett liegt ein Zettel.
~Das hast du gut gemacht, Sarah.
Damit hast du nur gegen zwei Regeln verstoßen und bekommst nur zwei Strafen.
Strafe Nr.1: Du bleibst bis mindestens morgen im Ungewissen, was mit Anna ist.
Strafe Nr.2: Dein Wohnungsschlüssel liegt auf dem Dachboden. Wenn du nicht möchtest, dass ihn jemand anderes findet und du wieder keinen hast, dann solltest du ihn so schnell wie möglich holen.
PS: Ich habe schon deine Hausverwaltung angerufen und gesagt, dass ich dort einen Schlüssel gesehen habe. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis jemand kommt und ihn holt.
PPS: Ich habe die Kleidung, die ich für zu viel empfinde, mitgenommen.~
Sarah blickt auf den Boden.
Die Kleidung, die sie vorhin noch anhatte, ist weg.
Sie öffnet den Schrank - auch diesen hat Justin wieder leer geräumt...
Sie hat zu viel gewollt und hat jetzt wieder nichts!
Und um zumindest ihren Schlüssel zurückzubekommen, muss sie da jetzt raus... nackt! Ins Treppenhaus am helllichten Tag!
_Anna_
Sie liest den Zettel, der eher wie ein offizielles Dokument aussieht, noch einmal und kann nicht glauben, dass da unten ihre eigene Unterschrift steht!
Eine derartige Degradierung ihrer selbst hätte sie niemals zugestimmt!
Aber gleich ist ja Justin da - mit ihm zusammen wird sie das ganze klären.
Sarah ist eindeutig zu weit gegangen! Anna möchte ihr auf keinen Fall etwas Schlechtes, aber scheinbar hat Sarah sie da in etwas hineinmanövriert, was sie so nicht wollte und wobei sie Justins Hilfe wirklich gut gebrauchen kann.
Wieder liest Anna das Dokument.
"Alle Angestellten haben die Befehlsgewalt über Anna.... Anna darf auf dem gesamten Grundstück keine Kleidung tragen, außer ihre Eltern sind daheim, dann entscheiden die Angestellten, was Anna trägt....Anna hat den Besuch zu bedienen, denn auch jeglicher Besuch steht über Anna. Das ich nicht lache!" Liest Anna sich laut vor. ("Und das sind noch lange nicht alle Punkte....") denkt sie sich wütend.
Dann klingelt es endlich, doch scheinbar öffnet niemand die Tür.
Nach dem zweiten Klingeln wickelt Anna sich in ihre Bettdecke ein und geht selbst die Treppen hinunter zur Tür, vor der Justin bereits wartet.
"Ein Glück, komm erstmal rein. Hier läuft was total Komisches!" Sagt sie zu ihm, und Justin folgt ihr.
"Was hast du denn da an?" Fragt dieser, doch anstatt zu antworten, geht Anna nur die Treppe hinauf zu ihrem Zimmer.
Dort angekommen, schließt Anna die Tür, möchte abschließen, doch der Schlüssel ist nicht da.
"So eine Scheiße! Ich werde noch verrückt hier!" Flucht sie.
"Was ist denn los?" Fragt Justin, der mittlerweile Platz genommen hat, amüsiert.
Anna kommt zu ihm hinüber und sagt so ruhig sie kann:
"Ich glaube, ich habe gestern mit Sarah zusammen richtig Mist gebaut." Erklärt sie so sachlich sie kann.
"Wie meinst du das?" Fragt Justin interessiert.
Anna holt den Vertrag hoch und hält ihn Justin hin.
"Hier, bitte lach mich nicht aus! Es ist ernst! Ich glaube, ich war gestern total neben der Spur und habe da irgendwas unterschrieben, was ich nie hätte unterschreiben sollen."
Dann schlägt Anna sich die Hände vor den Mund.
"Was ist, wenn ich noch was gemacht habe, was ich nicht mehr weiß? Was, wenn mich die Angestellten nackt gesehen haben?" Fragt sie besorgt.
"Ich meine, darunter steht ja nur meine Unterschrift, die von unserem Butler und von einem Zeugen. Den Namen kann ich allerdings nicht entziffern." Führt sie weiter aus.
"Anna. Ich denke, dein Tattoo war der größere Schock für die Angestellten als deine reine Nacktheit."
Sagt Justin ruhig und deutet auf ihren Schoß.
"Was? Woher weißt du davon?" Fragt Anna und geht einen Schritt von ihm zurück.
"Naja, die dritte Unterschrift in der Mitte... das ist meine." Erklärt Justin ruhig.
"Was? Wieso?"
Fragt Anna verstört.
"Weil du es unbedingt so wolltest!" Sagt Justin.
"So ein Scheiß, sag mir die Wahrheit!" Schreit Anna.
"Wenn du mir nicht glaubst, guck dir doch das Video dazu an. Wobei, eventuell guckst du dir alle Videos in der richtigen Reihenfolge an. Alle auf deinem Handy." Lacht er.
"Was? Das kann nicht sein!" Sagt Anna und geht hinüber zu ihrem Bett und nimmt ihr Handy in die Hand.
_Sarah_
Sarah hat die Klinke ihrer Tür in der Hand. Sie wird es wirklich tun! Sie wird jetzt nackt durch das Treppenhaus nach oben auf den Dachboden gehen und ihren Schlüssel holen.
Sie hört erst, ob sie etwas im Treppenhaus hört, bevor sie die Tür öffnet.
Absolute Stille.
Doch es ist nicht auszuschließen, dass ihre Nachbarin wieder durch den Türspion guckt und sie doch unerkannt beobachtet. Ihre letzte Begegnung mit ihr in einer ähnlichen Situation reicht Sarah schon bis an ihr Lebensende, und sie würde unter normalen Umständen am liebsten wegziehen.
Die Antwort auf die Frage, wieso einige Wohnungstüren im Haus einen Türspion haben und andere, wie auch Sarahs, nicht, ist für sie noch immer ein Rätsel.
Langsam bewegt sie sich hinter ihrer Tür hervor und sieht sich um. Noch immer nichts zu sehen.
Sie setzt ihren ersten Fuß von ihrer Fußmatte auf die kalten Fliesen des Bodens und erinnert sich Sarah an ihre Nacktheit.
Ihre Tür hat sie angelehnt gelassen, um immer einen Rückweg bereit zu haben.
Ein Bein nach dem anderen geht sie höher in das Haus, bis sie eine Etage über ihrer eigenen ist. Ein kurzer Blick um die Ecke verrät ihr, dass keine der beiden Türen auf dieser Etage einen Türspion hat.
Mutig geht sie weiter.
Wieder Stufe für Stufe und so leise sie kann.
Endlich auf der obersten Ebene angekommen, öffnet sie die Tür zum Dachboden und hört einen lauten Knall aus dem Flur.
Es dauert eine Sekunde, da ist ihr klar, dass das gerade ihre Wohnungstür war, die durch den Unterdruck zugeknallt ist.
Kurz darauf hört sie, wie eine andere Tür geöffnet wird und jemand ruft:
"Was soll dieser Krach hier immer?"
Sarah muss sich den Mund zuhalten, um nicht erschrocken zu atmen.
Zum Glück ist sie jetzt hier oben und ihrem Schlüssel so nahe - auf dem Rückweg muss sie noch leiser sein, wenn die Nachbarn jetzt schon aktiviert wurden.
Sarah betritt den Dachboden und schließt leise die Tür hinter sich.
Sofort sieht sie einen Zettel, auf dem steht:
~Oh, da muss ich mich wohl geirrt haben. Ich habe deinen Schlüssel doch im Keller gesehen. Naja, dann gehst du eben runter. Er ist in der Waschküche.~
What's next?
Bully
Sarah wird vom mobber ihres Sohnes und seinen Freunden erpresst
Sarah möchte dass ihr Sohn nicht mehr gemobbt wird und deswegen mit den Eltern vom mobber Justin sprechen. Doch dieser Schuß geht nach hinten los
Updated on Jan 31, 2026
by Charity Karma
Created on Mar 27, 2022
by Frizza
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