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Chapter 27
What's next?
Eine Vorlesung und eine Lektion
Sonja Wolter konnte in ihrer erzwungen gebeugten Haltung mein Gesicht nicht sehen. Und mein ironischer Unterton schien an ihr verschwendet zu sein. Sie redete unbeeindruckt weiter.
„Es fühlt sich interessant an. Es ist eine neue und aufschlussreiche Erfahrung. Wobei ich überrascht bin, wie viel Bewegungsfreiheit ich trotz der Fesseln noch habe.“
Sie wackelte mit dem Hinterteil und ging leicht in die Knie, offenbar um zu testen, wie sehr sie durch den Pranger und die Fesseln eingeschränkt war. Hals, Handgelenke und Füße waren fixiert. Was für einen Anblick sie mir mit ihrem Hin und Her und Auf und Ab unbeabsichtigt bot, war ihr nicht bewusst oder eventuell gleichgültig. Ich jedenfalls genoss die Schau und mir kamen ein oder zwei Ideen, wie ich ihr die Missachtung und die abfälligen Bemerkungen über meine Arbeit heimzahlen könnte.
Zunächst machte ich noch einen Versuch, bei ihr ein Verständnis für die Lage zu wecken, in die sie geraten war. „Ist es nicht ein wenig unangenehm, so hilflos den Blicken und Taten anderer ausgeliefert zu sein? Egal, was passiert, sie könnten nichts dagegen machen.“
„Ach, wissen Sie, wir leben ja gottseidank nicht mehr im Mittelalter. Da waren solche Strafen noch an der Tagesordnung. Wobei diese Art von Pranger, die sie nachgebaut haben, eher schon ein spätes und sehr aufwändig herzustellendes Modell ist. Es diente insbesondere dazu, die Verurteilten verächtlich zu machen und dem Spott der Gesellschaft auszuliefern. Die aufwändige Gestaltung und die sehr explizite Körperhaltung, in die man **** wird, bieten aber zahlreiche Möglichkeiten für sehr schöne Bilder, weshalb es vorzugsweise in Filmen eingesetzt wird, wodurch es die visuelle Vorstellung, die wir modernen Menschen uns von einem derartigen Folterwerkzeug machen, stark geprägt hat. In der Realität viel häufiger waren freistehende Säulen oder schlichte Pfähle, an die das Opfer einfach nur gebunden oder gekettet wurde. In der ursprünglichen Form ist ein Pranger nicht mehr als ein in den Boden gerammter Stock. Und so hieß er dann auch: Stock. Im Englischen ist das Wort übrigens als ‚Stockade‘ in dieser Bedeutung erhalten. Wobei in diesem Kontext meist auch eine körperliche Züchtigung einhergeht, der sich die Delinquenten aufgrund der Fixierung nicht entziehen konnten.“
Mir blieb der Mund offenstehen. Anstatt ihre Situation zu reflektieren, hielt sie mir eine Vorlesung, um die ich nicht gebeten hatte. So wie ich sie mittlerweile einschätzte, war ihr vor allem daran gelegen, mir damit zu verdeutlichen, wie unwissend ich im Vergleich zu ihr doch war.
Meine Geduld war definitiv erschöpft. Wenn sie körperliche Züchtigung benötigte, um zu verstehen, was es bedeutete, am Pranger zu stehen, dann könnte ich ihr damit aushelfen.
Ich stellte mich hinter sie, nahm mir eine dünne Leiste aus den bereitliegenden Holzvorräten. Ohne weitere Verzögerung und ohne Vorwarnung holte ich aus, ließ die Latte durch die Luft sausen und mit einem befriedigenden Klatschen auf ihrem Po landen.
„Au! Was tun Sie da?“
Sie verdrehte ihren Kopf, im vergeblichen Versuch, mich zu sehen. Ich hatte mich aber bewusst in ihrem toten Winkel positioniert. Klatsch!
„Aua! Hören Sie sofort auf!“
Ich dachte nicht im Geringsten daran, sie so schnell und einfach davonkommen zu lassen. Für die Art und Weise, wie sie mit mir umgegangen war, verdiente sie unbedingt eine Abreibung.
Unweigerlich musste ich an Sarah und das erste Mal denken, als ich sie hier in der Werkstatt züchtigte. Seither wusste ich, welche Kraft das dünne Holz ausüben konnte und welche Schäden man davontragen konnte. Daher war ich froh, dass meine heutige Partnerin nur ihre Kostümjacke abgelegt hatte, ehe sie den Pranger ausprobierte, und noch ihren Rock und die Strumpfhose trug, wodurch die Hiebe soweit abgemildert werden müssten, dass keine Striemen oder Blutergüsse zurückblieben. Ich wollte ihr zwar eine Lektion erteilen, sie dabei aber nicht verletzen.
Sie dankte mir diese Rücksichtnahme allerdings nicht, sondern überschwemmte mich mit einer Tirade an Drohungen und Schimpfworten. Ich hielt inne.
„Du redest eindeutig zu viel, dagegen müssen wir unbedingt etwas unternehmen“, erklärte ich ihr laut genug, um ihren Redeschwall zu übertönen, „es macht dir doch gewiss nichts aus, dass ich dich duze, nachdem wir uns schon so sehr nähergekommen sind. Und ich kann dir versprechen, dass unser Beisammensein noch viel intensiver und intimer wird. Vorher muss ich nur noch ein paar Kleinigkeiten besorgen. Damit dir die Wartezeit nicht unangenehm wird, will ich es dir aber zunächst etwas bequemer machen.“
Mit den letzten Worten ergriff ich ihren Rocksaum und mit einem einzigen Ruck zog ich das Kleidungsstück hoch bis über ihre Hüften. Erfreut entdeckte ich unter der durchscheinenden Strumpfhose einen knappen Slip in leuchtendem Rot. Dies hätte ich unter dem gediegenen Business-Look nicht erwartet. Vielleicht hatte Sonja auch noch weitere Geheimnisse, die es zu erforschen lohnte?
Tatsächlich stoppte die plötzliche teilweise Entblößung ihren Redefluss. Stattdessen holte sie empört tief Luft. Amüsiert registrierte ich, wie eine leichte Röte ihre Wangen überzog. Die Aussichten, dass dieser Tag für mich doch recht befriedigend werden würde, hatten sich deutlich verbessert.
Fröhlich vor mich hin summend schlenderte ich von der Werkstatt zum Haus, um Sarahs Päckchen zu holen. Mit dem Schatzkästchen unterm Arm marschierte ich zurück. Es war unerwartet still und Unruhe überkam mich. Hatte Sonja sich befreien können? Ein Seitenblick zeigte mir, dass ihr Auto jedenfalls noch auf dem Hof stand. Ich beschleunigte meine Schritte.
Erleichtert fand ich sie unverändert und unbeweglich im Pranger vor. Also war sie zumindest schlau genug einzusehen, dass Schreien und Beschimpfungen sie nicht weiterbrachten. Als ich eintrat, reckte sie ihren Hals, um mich ansehen zu können. Sie sprach ruhig und eindringlich, als ob sie einem Kind erklären wollte, dass es ungezogen war. „Hören Sie, Sie hatten ihren Spaß. Wenn Sie mich jetzt befreien und gehen lassen, dann vergessen wir beide diese dumme Sache und Sie müssen keine Konsequenzen fürchten.“ Das unausgesprochene ‚Sonst‘ schwebte im Raum.
Ich ging gar nicht darauf ein. „Wie schon gesagt, du redest zu viel.“
Ich stellte das Päckchen so vor ihr auf den Boden, dass sie hineinsehen konnte, als ich es öffnete. Sie kniff die Augen zusammen, kommentierte den Inhalt jedoch nicht. 'Der Sünderin immer erst die Folterwerkzeuge zeigen', sagte ich mir in Gedanken.
Als erstes nahm ich den Ballknebel aus der Sammlung. Sie wollte sich dagegen wehren, als ich ihn ihr in den Mund schob, doch in ihrer eingeengten Position hatte sie keine Chance gegen mich. Zuvorkommender Weise trug sie ihre Haare hochgesteckt in einem straffen Knoten, so dass ich das Lederband problemlos in ihrem Nacken anbringen und straffziehen konnte. Danach löste ich ihre Frisur und ihre langen schwarzen Haare fielen wie ein lockerer Vorhang herab.
So hergerichtet war sie bereit für den nächsten Schritt. Ich ging in die Hocke, sorgsam darauf achtend, dass ihr trotz des herabhängenden Schleiers nicht entging, welches Werkzeug ich mit Bedacht auswählte.
What's next?
Der Handwerker (Public)
Ich habe plötzlich genügend Geld, um nicht mehr arbeiten zu müssen, und widme mich meinem Hobby.
Das erste Kapitel dient ausschließlich der Einführung und es gibt noch keine "Action". Danach gibt es Zug um Zug mehr Handarbeit.
Updated on Oct 1, 2024
Created on Mar 11, 2023
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