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Chapter 6 by Planlos Planlos

Wie verläuft der Tag weiter?

Ein belustigendes Elterngespräch

Das Telefonat mit Andreas Eltern.

Heiko war zurück auf dem Weg zur Firma, als ihn kurz vor Fristablauf der Anruf von Andreas Vater erreichte.

Ohne Umschweife begann er „Meissner hier, der Vater von Andrea Meissner, einer Ihrer Auszubildenden. Sie haben meiner Tochter eine Frist gesetzt, die ja wohl eine absolute Frechheit ist. Glauben Sie, weil Sie ein Unternehmen führen, können Sie Menschen unter Druck setzen? Was hat das denn mit Menschlichkeit zu tun? Sie können doch meine Tochter nicht einfach aus Ihrer gewohnten Umgebung reißen, wer glauben Sie, wer Sie sind? Meine Tochter hat einen ausgezeichneten Abschluss gemacht und nun glauben Sie, nur weil sie nicht studiert ist, Sie herabwürdigen zu dürfen?“.

Heiko vernahm im Hintergrund eine flehende Frauenstimme an den Vater gerichtet, vermutlich von Andrea und musste innerlich lachen. Man hatte ihn schon oft beschimpft, ohne ihn jedoch wirklich zu treffen. Aber der Vater hatte in einem Punkt Recht, er wollte die Kleine herabwürdigen und zu einem Spielzeug seines Sextriebs zu machen. Und so, wie sich der Vater am Telefon gab, hatte Andrea zuhause nichts zu lachen.

Heiko blieb still, bis der Vater seine Hasstirade abgeschlossen hatte. Dann setzte er zum vernichtenden Gegenschlag an.

„Herr Meissner, zunächst einmal guten Tag, so viel Zeit muss sein. Ich habe Ihrer Tochter ein durchaus außergewöhnlich gutes Angebot gemacht, weil ich Ihren Abschluss durchaus würdige. Dass sie nicht in dieser Region beschäftigt werden kann, würden Sie dem aktuellen Geschäftsbericht entnehmen können, den Sie im Internet abrufen können. Da ich zeitlich etwas unter Druck stehe und auch externe Bewerber auf diese Funktion habe, habe ich Ihrer Tochter die Frist setzen müssen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Ihre Tochter wesentlich zum Familieneinkommen beitragen wird, sofern sie übernommen würde, denn wie ich weiß, sind Sie und Ihre Frau aktuell nicht in Beschäftigung. Und wenn Sie etwas nachdenken würden, dann ist mein Angebot das Beste, was Sie für die **** annehmen können, weil an einem getrennten Wohnort, das Einkommen Ihrer Tochter beim Sozialamt nicht angerechnet würde. Soviel zum Thema Menschlichkeit, ohne den Verweis auf die möglichen Karrierechancen Ihrer Tochter noch weiter zu beleuchten.“

Schweigen am anderen Ende, nur Gemurmel nahm Heiko noch wahr. Es dauerte, bis eine Frauenstimme sich meldete.

„Guten Tag Herr Ehrlich. Mein Name ist Maria Meissner, die Mutter von Andrea. Entschuldigen Sie bitte den Ausrutscher meines Mannes, aber als Andrea gestern nach Hause kam, war es für uns, als wenn unsere familiäre Welt zusammenbrechen würde. Sehen Sie, unsere Kleine war noch nie ohne Ihre **** auf sich gestellt und da haben wir uns natürlich Sorgen gemacht, wie sie sich in einer neuen Umgebung und dazu noch in einer großen Stadt zurechtfinden würde.“

Heiko war sich sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben, Andrea würde ihm noch sehr viele schöne Stunden bereiten.

„Frau Meissner, wenn Sie wünschen, können wir uns gern zum Essen treffen, denn ich habe keine weiteren Termine und hatte eh geplant, ein Restaurant im Ort aufzusuchen. Ich versuche dann, Ihre Bedenken auszuräumen. Es ist Ihre Entscheidung. Ich schicke Ihrer Tochter eine Textnachricht, dort finden Sie die Adresse. Die Frist läuft ab, denn meine Personalabteilung wartet auf meine Rückmeldung bis 15h.“

Keine 5 Minuten später schickte Heiko eine SMS mit der Adresse des Restaurants und eindringliche Nachricht, dass das sie eine Entscheidung für Ihr Leben treffen werde.

Kurz darauf schickte er weitere Nachrichten an Ann-Kathrin, das er den Termin absage, ihr eine schöne Zukunft wünsche und sich an ihrem Einkauf erfreuen solle und an Melanie, dass die Anwesenheit seiner Frau nicht mehr erforderlich wäre, die Suite aber reserviert bleiben sollte. Heiko hatte seinen Plan zunächst umgestellt.

Wie verläuft das Treffen im Rastaurant?

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