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Chapter 5 by Germangeorge Germangeorge

Was heißt zu zweit?

Ein Abend mit Freunden

"Ach, wir machen nur ein bisschen Party. Wir, zwei Freunde von mir und deine Assistentin." Ich wollte, dass es so normal wie möglich klang. Jetzt würden wir ja sehen, aus welchem Holz sie wirklich geschnitzt war. Eigentlich gar nicht mein Typ, hatte Claudia mich tief beeindruckt. Zwar faselte sie was von "so bin ich nicht" und "nur, wenn ich was genommen hab", aber wir wussten glaube ich beide, dass sie, wenn sie geil genug war, nicht wirklich viel Hemmungen hatte. Und das letzte Schamgefühl ließe sich ja auch noch abtrainieren. Auch, wenn sie äußerlich nicht mein normales Beuteschema war, hatte ich mich, ich konnte es kaum glauben, ein wenig in die Kleine verliebt. Ich suchte schon lange die Eine. Die, mit der man wirklich alles ausprobieren kann, hemmungslos, geil, versaut, mit der man aber auch so im normalen Leben Interessantes, Spannendes und Neues erleben konnte. Ich hätte nie gedacht, dass ich so eine Person mal auf einer Buchmesse treffen würde. Diese Maus strahlte auf natürliche Art und Weise alles aus, was mir in meinem guten, aber mittlerweile auch langweilig gewordenen Leben fehlte. Den normalen Teil würden wir hoffentlich später mal herausfinden, jetzt war Zeit, sie erst einmal richtig zu testen. Ich hatte mich eigentlich für heute Abend mit zwei Freunden verabredet, die aber auch total zu dem passten, was ich jetzt vorhatte. Dwight, ein ehemaliger Mannschafftskamerad aus England, groß, schwarz und untenrum genauso gut gebaut wie ich. Und Pavel, Russe aus Frankfurt, er hatte ein paar Bars und Clubs hier und im Rhein/Main Gebiet. Er machte öfter auf Kreta Urlaub und war Gast in meinen Bars. Immer hatte er neue Mädels dabei, und ich wusste, dass seine Bars nicht seine Haupteinnahmequelle waren. Ich schickte die WhatsApp ab. Alles oder nichts. Nur Sekunden später kam ein kurzes "Okay" So schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Ging es ihr vielleicht genauso wie mir? Wir würden sehen. Und für meine spezielle Leidenschaft, ich sag mal so: an Girls herrumbasteln zu lassen - dafür bot sich doch diese Assistentin perfekt an, oder?

Es wurde schon wieder bedrohlich eng in meiner Hose. Auf einer Buchmesse. Echt jetzt? Ich war tatsächlich total verschossen in diese Claudia.

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