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Dorffest Tag 1 Silke

Chapter 28 by Peter_ENF

Die Bühne war grell. Die Zelt voll, Bierbänke bis in die hinteren Reihen, Lichterketten, Bratwurstgeruch, das dumpfe Summen von zweihundertfünfzig Leuten, die schon drei Bier intus hatten und auf den Hauptakt warteten. Dr. Dorn stand seitlich, dunkles Hemd, die Hände in den Taschen, die Stimme so ruhig, als würde er einer Einzelperson etwas ins Ohr flüstern. Sandra kannte die Stimme und die Wörter. Sie hatte sich freiwillig hinsetzen lassen, freiwillig die Augen geschlossen, freiwillig die Worte angenommen. Sie wusste nur nicht mehr, wie tief die Befehle saßen.

Silke und sie hatten die Flyer selbst verteilt. Sandra sah ein rotes Kleid und einen neutralen Text. Alle anderen sahen, was wirklich draufstand: Sandra oben ohne, die Brüste frei und voll, die Nippel hart vom Blitz, das wellige Haar über einer Schulter, der Blick leicht zur Seite. Darunter fett: MEGA-SHOW. NUR AB 18. NUR EINMAL. Die, von der man schon gehört hatte. Die Karten waren weg, bevor die Männer den Satz zu Ende gehört hatten. Die Kasse füllte sich. Silke lächelte wie eine Kassenwartin, der gerade jemand die Einnahmen gerettet hatte.

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Dann war es endlich soweit.

Nach den Partyspielen kam der Hauptakt. Elke, die alle nackt sah und kirschrot wurde. Der Mann, der keine Zahlen mehr sagte. Gelächter, das den Platz warm machte. Silke holte Sandra ans Mikro.

„Ihr kennt unsere neueste Bewohnerin. Ihr habt schon viel von ihr gehört. Und sicherlich auch gesehen.“

Sandra kam in dem roten Kleid. Die Scherzunterwäsche darunter, genau so, wie Silke es ihr in die Hand gedrückt hatte. Oma-BH. Slip mit Spruch. Sandra glaubte an den Witz. Silke glaubte an den zweiten Durchgang.

Dr. Dorn machte seine Show. Sandra tat, was sie für Mitspielen hielt, und war tiefer drin, als sie wusste. Die drei Wörter fielen. *Kaffee. Nächste bitte. Passt schon.* Sandra zeigte den Hintern mit dem Scherzslip. Den Oma-BH. Dann das Kleid vorne hoch, immer noch Stoff, immer noch Witz. Der Platz lachte.

Silke lachte mit. Niemand hätte für Omawäsche so viel Eintritt bezahlt. Die Flyer hatten etwas anderes versprochen. Die Männer vor der Bühne wurden unruhig. Ein Pfiff blieb in der Luft hängen, enttäuscht. Dr. Dorn sagte etwas, das nur Sandra hörte. Einen kurzen, geheimen Befehl. Sandra blieb stehen. Still. Die Arme locker, das Lächeln steif, das Kleid wieder glatt. Als warte sie auf den nächsten Satz und höre schon keinen mehr.

Silke ging nach vorn ans Mikro. „Liebe Leute. Wir fangen jetzt an, ein paar Extra-Spenden zu sammeln. Wenn fünfhundert Euro zusammenkommen, ziehe ich der Kleinen hier die Unterhose und den BH aus. Und wir wiederholen das. Und so wie Elke eben dachte, jeder wäre nackt, wird sie denken, sie hätte was an.“ Pause. Der Platz hielt die Luft an. „Was sagt ihr dazu.“

Es dauerte keine drei Minuten.

Für jeden waren es zwei Euro. Scheine wanderten nach vorn, Becher, Hände, ein Mann vom Vorstand, der zu langsam zählte, weil er schon auf die Bühne starrte. Fünfhundert. Silke nickte Dr. Dorn zu.

Sie trat hinter Sandra. Das rote Kleid blieb an. Silke griff unter den Stoff, fand den Scherzslip und zog ihn Sandra vor allen Leuten die Beine hinunter. Der Oma-BH folgte. Haken. Träger. Weg. Sandra zuckte nicht. Sie stand still, weil der geheime Befehl stillstehen hieß, und lächelte das Lächeln vom Flyer.

Was der Platz jetzt sah, war keine Scherzwäsche mehr.

Sandra erwachte aus der Trance. Sie blinzelte, griff nach dem Kleid, als wolle sie etwas glattstreichen, das gar nicht mehr da war. Dorn gab ihr einen kurzen Befehl. Sandra blieb stehen und hatte eine Art Déjà-vu. Dieselben Wörter. Dieselbe Bühne. Dasselbe Lachen, nur anders.

Silke wiederholte die Befehle.

„Nächste bitte.“

Sandra drehte sich. Das Kleid nach oben. Sechzig Sekunden den nackten Hintern ins Licht. Kein Stoff. Kein Spruch. Nur Haut, die Backen fest, dazwischen der dunkle Schatten, und darunter, wenn sie das Gewicht verlagerte, der Ansatz der Spalte. Der Saal tobte.

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„Kaffee.“

Sie drehte sich nach vorn. Das Kleid über die Brust. Nackte Titten. Sechzig Sekunden. Die Nippel hart. Jemand pfiff so laut, dass das Mikro rückkoppelte. Sandra lächelte das brave Lächeln und glaubte, sie zeige den Oma-BH.

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„Passt schon.“

Das Kleid vorne hoch. Die nackte, glatte Muschi. Sechzig Sekunden still. Die Schamlippen im Scheinwerfer, innen ein Stück offen, der Kitzler als kleiner Punkt, weil die Pose die Beine nicht ganz zusammenließ. Männer standen auf. Frauen schlugen die Hände vors Gesicht und schauten durch die Finger. Der Becher für die Spenden wanderte noch einmal.
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Silke trat nicht zu nah. Sie musste nicht. Sie sah, was sie wollte: Peter irgendwo in einer hinteren Reihe, rot, unbeweglich. Den Bürgermeister, der nicht mehr an die Kasse dachte. Zweihundertfünfzig Leute, die für zwei Euro extra genau das bekommen hatten, was auf Silkes Flyer gestanden hatte.

Sandra verbeugte sich, als der Applaus nicht enden wollte, zog das Kleid glatt und ging seitlich von der Bühne. Unter dem Rot lag nichts. Sie fasste sich an die Hüfte, fühlte Stoff, der nicht da war, und lächelte Silke an.
„Hat der Witz funktioniert?“

Nackte Brüste unter dem hochgeschobenen Kleid, schwer, natürlich, die Vorhöfe dunkel, die Nippel in den Scheinwerfern sofort steif. Der Unterbauch glatt. Die haarlose Muschi offen im Licht, die inneren Lippen leicht sichtbar, ein feuchter Schimmer, der nicht zum Witz gehörte. Der Po rund, fest, ohne Stoff, als Silke sie einmal kurz drehte, nur damit die hinteren Reihen begreifen.

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