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Chapter 3
by
Frizza
What's next?
Die nächsten Vorderungen.
Der zweite Tag ist fast vorbei, als Thomas mit Sandra vor dem Fernseher sitzt. Er hat kaum ein Wort mit ihr gesprochen, er fühlt sich zu schrecklich. Auch Mia hat sich zum Glück nicht mehr blicken lassen, als sein Handy vibriert. Darauf hat er bereits gewartet, auch wenn er diesen Moment gefürchtet hat.Verstohlen guckt er zu seiner Frau hinüber.
Sie blickt zum Fernseher.
„Ich gehe mal aufs Klo“, sagt er und verlässt das Wohnzimmer.
Bereits im Flur öffnet er die Mail. Dieses Mal ist es eine andere Mailadresse. Der Erpresser versucht, seine Spuren gut zu verwischen...
[Herr Vogel. Ich bin gespannt, ob Sie das Bild haben. Senden Sie es mir!]
Ohne zu zögern, sendet er das Bild, auf dem Mia hoch in die Kamera guckt. Er möchte nur, dass es endlich endet. Die Antwort dauert quälend lange. Doch dann kommt sie, und Thomas wäre es lieber gewesen, wenn keine Antwort gekommen wäre, nachdem er da liest
[Herr Vogel. Das Bild genügt. Doch das war erst der Anfang. Mia muss sich vollständig fügen. Ihre nächsten Anweisungen sind präzise und müssen exakt befolgt werden.
- Ab sofort ist es Mia in ihrem eigenen Zimmer untersagt, Kleidung zu tragen. Ihre Nacktheit soll ihr natürlicher Zustand in der Privatsphäre werden.
- Sie wird Ihrer Mutter Sandra gegenüber erklären, dass dies ihre eigene Entscheidung ist, um „künstlerische und persönliche Befreiung“ zu erlangen. Sie wird dies überzeugend und ohne **** vortragen. Sollte Sandra auch nur den geringsten Verdacht schöpfen, dass Sie dahinterstecken, gilt unsere Vereinbarung als gebrochen.
- Sie entfernen den Schlüssel aus ihrem Zimmerschloss. Mia darf keine Tür mehr abschließen, weder die ihres Zimmers noch die des Badezimmers. Ihre Privatsphäre ist fortan kein Recht, Sie dürfen jederzeit und ohne anzuklopfen in ihr Zimmer eintreten.Klären Sie diese Regeln noch heute Abend. Ich melde mich morgen wieder.]
Thomas, der in der Zwischenzeit bereits aufs Klo gegangen ist, wirft sich kaltes Wasser ins Gesicht.
Er muss es jetzt tun! Jetzt sofort, oder bereits morgen könnte alles vorbei sein. Seine Ehe, sein Job....Ohne lange darüber nachzudenken, geht er ohne zu klopfen in Mias Zimmer. Diese sitzt an ihrem Schreibtisch und zeichnet.Verärgert dreht sie sich zu Thomas.
„Was willst du denn noch?Außerdem klopf gefälligst an!“, sagt sie verärgert und ängstlich zugleich.
Fast wie ferngesteuert beginnt er zu reden.„Die Zeit des Anklopfens ist ein für alle Mal vorbei!“ Er dreht sich um und holt den Schlüssel aus Mias Tür.
„Und damit ist auch Schluss! Ab jetzt wirst du dich nicht mehr einschließen. Weder hier, noch im Bad oder sonst wo.“
Mia weiß, was er gegen sie in der Hand hat, und fragt nur genervt: „Okay,war es das?“
Thomas wartet einen Moment und redet dann weiter.
„Ab sofort trägst du in deinem Zimmer keine Kleidung mehr.“
Ihr Gesicht wurde steinern.
„Das werde ich nicht tun.“
„Doch, wirst du“, entgegnete er.
„Und du wirst deiner Mutter erklären,dass es deine eigene Idee ist. Dass du dich befreien willst. Künstlerisch.“
Ein ungläubiges Lachen entfuhr ihr.
„Das wird sie mir nie abnehmen!“
„Doch, das wird sie“, sagte er mit einer Ruhe, die er nicht empfand.
„Denn wenn sie es nicht tut, oder wenn du auch nur andeutest, dass ich dich dazu zwinge, schicke ich die Fälschung los und du zeichnest nur noch in der Fußgängerzone.“
„Gut. Ich mache es...“, sagt Mia mit zitternder Stimme.
„Mach es 5 Minuten, nachdem ich raus bin. Die Regel gilt, sobald du mit ihr gesprochen hast“, sagt Thomas und verlässt Mias Zimmer, um nur wenige Sekunden später im Wohnzimmer zu sein.
„War aber eine längere Sitzung“, sagt Sandra und lächelt.
Doch sie lässt Thomas in Ruhe, da sie merkt, dass er irgendwie deswegen peinlich berührt ist.
Und tatsächlich, nach 5 Minuten kommt Mia ins Wohnzimmer.
„Mama“, hört er Mia mit erstaunlich gefasster Stimme sagen, „ich habe etwas beschlossen. Ich... ich fühle mich so eingeengt. Von allem. Auch von Kleidung. Ich möchte in meinem Zimmer... nackt sein. Um mich zu befreien. Um mich auf meine Kunst zu konzentrieren, ohne diese... Barrieren.“
Es folgt eine lange Pause
.„Mia,das ist... ungewöhnlich“, sagt Sandra schließlich, ihre Stimme voller vorsichtiger Verwirrung.
„Bist du dir sicher? Ist alles in Ordnung?“
„Ja,Mama. Bitte respektiere das. Es ist wichtig für mich.“
Thomas kann kaum fassen,dass sie es tut. Sie log so gut.
„Okay, mein Schatz, wenn das dein Wunsch ist. Ich dachte schon, es wäre etwas Schlimmes passiert, da du heute so still warst“, sagt Sandra erleichtert.
Mia geht zurück in ihr Zimmer, und Thomas weiß, ab jetzt wird sie immer nackt hinter dieser Tür sein.
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Updated on Dec 2, 2025
by Papas_Liebling
Created on Aug 30, 2025
by Papas_Liebling
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