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Chapter 6 by John Breedy John Breedy

Wird Sie in der Wildnis sterben, oder rettet Sie jemand?

Die Dorfbewohner

Die Sonne brach durch die Wolken, schwach, aber warm. Anna lag am Rand eines schmalen Pfads, durchnässt, zitternd. Ihr Bein war geschwollen, blau-schwarz, kaum belastbar. Sie hörte Stimmen – rau, männlich.

Zwei Männer kamen den Pfad hoch – einfache Kleidung, Stiefel, einer mit einem Stock. Sie sahen sie, riefen etwas in Dialekt.

„Madl? Bist verletzt?“

Anna hob schwach den Kopf. „Hilfe… bitte…“

Sie hoben sie hoch – vorsichtig, aber fest. „Komm mit. Wir bringen dich ins Dorf. Der Karl wird wissen, was zu tun ist.“

Anna ließ es geschehen – zu erschöpft, zu dankbar. Sie trugen sie den Pfad runter, in ein kleines Tal. Der Weiler tauchte auf: 10–12 Holzhäuser, Rauch aus Schornsteinen, Kühe auf der Weide, ein Bach daneben. Kein Auto, kein Mast, kein Signal. Abgeschieden.

Sie brachten sie zu einem großen Haus – dem größten. Ein Mann trat raus: Karl, der Bauer, Dorfchef. 45, bullig, Vollbart, breite Schultern. Seine Augen wanderten sofort über sie – über die durchnässte Kleidung, die durchsichtigen Stellen, wo ihre vollen Titten sich abzeichneten, der runde Po.

„Was haben wir denn da?“, sagte er ruhig, fast amüsiert. „Eine Städterin. Verletzt und nass. Bringt sie rein.“

Sie legten sie auf eine Bank in der warmen Stube. Greta, Karls Frau, kam – 30, attraktiv, dunkles Haar, Bauch rund mit Zwillingen. Sie musterte Anna mit schmalen Augen, eifersüchtig, aber sagte nichts.

Karl kniete sich hin, prüfte das Bein. Seine Hände waren rau, berührten ihren Oberschenkel länger als nötig. „Prellung. Schlimm. Du bleibst hier. Wir pflegen dich.“

Anna nickte schwach. „Danke… ich… hab kein Signal. Mein Freund…“

Karl lächelte knapp. „Hier gibt’s kein Signal. Kein Telefon. Kein Weg raus. Du bist jetzt bei uns.“

Greta schnaubte leise, ging in die Küche.

Karl stand auf, schaute auf sie runter – Blick auf ihre Titten, die sich unter dem nassen Shirt abzeichneten.

„Zieh dich um. Wir haben trockene Sachen. Und dann hilfst du mit – als Dank. Hier arbeitet jeder.“

Anna spürte die Blicke – Karls, die der Männer draußen. Sie war allein. Verletzt. Ohne Ausweg.

Was ist Ihre Aufgabe im Dorf?

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