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Chapter 35

What's next?

Deutsche Frauen sind unmoralisch

Bennu stand unschlüssig auf der beschatteten Terrasse. Sein Blick wanderte zwischen der im klaren Wasser badenden Nixe und dem fernen Horizont hin und her. Um ihm die Entscheidung zu erleichtern, ob er ohne Badehose in den Pool steigen sollte, beschloss Heike, den ersten Schritt zu machen.

„Es ist doch nichts dabei, nackt zu baden. Das machen doch alle. Sieh her!“

Sie griff hinter sich, löste den Knoten an ihrem Bikinioberteil und zog es mit einem fröhlichen „Tada“ von ihrem Körper. Ihre Brustwarzen, die sich schon zuvor deutlich unter dem Stoff abgezeichnet hatten, reckten sich noch mehr, als sie an die frische Luft kamen.

Heike winkte dem verschwitzten Ingenieur, sich zu ihr zu gesellen. Kurz starrte er ihren freigelegten Busen an, dann wandte er seinen Blick demonstrativ ab. Die Verschmähte schmollte. Hatte sie ihn durch ihre Forschheit abgeschreckt? Aber so einfach wollte sie nicht aufgeben.

„Komm doch! Das Wasser ist herrlich. Ich habe bestimmt nichts dagegen, wenn du dich ausziehst.“

Sie sah ihm interessiert zu, als er sich mit verbissenem Gesichtsausdruck umdrehte, seine Hose öffnete und mitsamt dem Slip nach unten abstreifte. Sie bewunderte seinen knackigen Hintern und seine betont muskulösen Oberschenkel. Als er sich ihr wieder zuwandte, zog sie beide Augenbrauen hoch. Der Anblick, der sich ihr bot, war durchaus reizvoll. Dass das Objekt ihrer Begierde allerdings völlig schlaff herabhing, fasste sie als persönlichen Affront auf. Das durfte nicht so bleiben.

Was für ein Liebhaber er wohl wäre, fragte sie sich. So liebevoll und aufmerksam wie Klaus, so schüchtern und naiv wie Til oder so aufregend wie Bashir? An andere Exemplare der männlichen Spezies wollte sie im Augenblick nicht denken.

Bennu stieg ins kühle Nass und watete auf sie zu. Ihr Herz flatterte. Sie konnte es kaum erwarten, bis sie sich so nah gegenüberstanden, dass sie ihn endlich berühren konnte. Dass sich sein Gesichtsausdruck dabei verdunkelte, er verärgert, fast gar zornig aussah, ignorierte sie. Diese schlechte Laune könnte sie im Nu verschwinden lassen, wenn sie erst einmal ihre Hände an ihn legen konnte, da war sie zuversichtlich.

**** schloss und öffnete er beide Fäuste. Eine Ader an seinem Hals pulsierte nervös. Immer näher kam er auf sie zu. Sie musste den Kopf in den Nacken legen, um zu ihm aufzuschauen. Er sah mit zusammengezogenen Augenbrauen auf sie herab. Seine Mundwinkel zuckten verächtlich.

Heike ließ sich davon nicht irritieren. Männer waren doch am Ende alle gleich und sie wusste, welche Knöpfe sie drücken musste, um ihn aufzuheitern. Spielerisch sagte sie: „Na, was machen wir jetzt? Hast du eine Idee?“

Sie legte ein verführerisches Timbre in ihre Stimme und lächelte ihn auffordernd an. Er machte noch immer keine Anstalten, darauf einzugehen. Also ergriff sie die Initiative, beziehungsweise sein Glied.

Erfreut stellte sie fest, dass es sich schon deutlich fester anfühlte, als der enttäuschende Anblick nahegelegt hatte.

Blitzartig packte er ihr Handgelenk und bog es zur Seite.

„Au, du tust mir weh. Lass mich los!“, jammerte sie überrascht.

„Warum machst du das?“, verlangte er zu wissen.

„Was meinst du?“

Sie wusste nicht, was er von ihr wollte.

„Warum müsst ihr deutschen Frauen alle so unmoralisch sein? Ihr kleidet euch wie Huren und ihr geht mit jedem Mann, auf den ihr ein Auge geworfen habt, ins Bett. Ihr bringt Schande über euch und eure Familien. Und ihr macht eure Ehemänner zu Spottfiguren.“

Heike fehlten die Worte. Nie hätte sie gedacht, dass er so über sie denken könnte. Bevor sie in der Lage war, etwas zu tun, ergriff er sie an den Schultern und drückte sie unter Wasser.

Wild ruderte sie mit den Armen, strampelte mit den Beinen. Doch gegen seine überlegene Kraft konnte sie nichts ausrichten. Alles drehte sich um sie. Die Luft ging zur Neige. Ihre Lunge brannte. Wollte er sie etwa ertränken?

Letztendlich riss er sie wieder über die Wasseroberfläche. Gierig saugte sie den dringend benötigten Sauerstoff ein.

Aber er war noch nicht fertig mit ihr.

Er schleppte sie trotz ihrer hilflosen Bemühungen, ihm zu entkommen, an den Beckenrand, drückte sie gegen die Umfassungsmauer und zog ihr rücksichtslos das Höschen vom Leib.

„Ich hatte gedacht, du bist anders. Gehofft, du verdienst meinen Respekt. Dabei bist du keinen Deut besser als alle die anderen hellhäutigen Schlampen. Dann bekommst du jetzt von mir, was du wirklich verdienst.“

Sein Schwanz stand längst aufrecht. Hart, groß, bedrohlich, wütend.

Heike schluckte trocken.

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