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Chapter 19
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Der Kuss
Sophie war völlig durcheinander. Sie drohte, in einem Strudel der Gefühle unterzugehen. Nach allem, was sie bisher geglaubt und gedacht hatte, war es falsch, sich von einer Frau küssen zu lassen. Und dennoch fühlte es sich so gut und richtig an. Ganz anders und viel besser, als diese feuchte Knutscherei mit dem Jungen, die sie damals unter dem Einfluss von zu viel **** zugelassen hatte. Als der dann auch noch anfangen wollte zu fummeln, war es für sie aus gewesen. Seither versuchte sie, möglichst nie mehr an jene Episode zu denken.
Und nun lag sie - nackt! - auf einem Bett und ließ es zu, dass Lilly sie liebkoste. Seltsamerweise schämte sie sich gar nicht mehr. Sie genoss es. Und sie wollte mehr.
Zaghaft gab sie Lillys Zunge nach, die immer wieder kitzelnd über ihre Lippen strich und sanft versuchte, sich dazwischen zu schieben. Nur ganz leicht öffnete sie ihren Mund. Seltsamerweise war es gar nicht eklig, als das fremde Organ sie erforschte. Sie konnte nicht anders, als ihrerseits mit der Zunge auf Reise zu gehen und Lilly entgegenzukommen.
Die Finger, die neben ihrer Vagina lagen, setzten die vorherige Behandlung zärtlich fort, wurden strebsamer, strichen über ihre Labien, teilten diese sanft. Sophie wurde ganz warm. Sie sperrte sich nicht gegen die Berührungen, sondern bewegte unwillkürlich die Beine auseinander, um den forschenden Fingern mehr Raum zu gewähren.
Atemlos musste sie den Kuss lösen, rang nach Luft, ihre Brust hob und senkte sich in schnellem Wechsel. Lilly verlängerte die Perlenkette der Liebkosungen mit ihren Lippen. Sie wanderte über den Hals und den Oberkörper bis zu den beiden milchweißen Hügeln, die sie umkreiste, in immer enger werdenden Zirkeln. Als sie sich endlich um die erste der Spitzen schloss, die sich längst dunkelrot und rau aufgerichtet hatten, und daran saugte, konnte Sophie nicht mehr anders als laut zu stöhnen. Sie wünschte nichts sehnlicher, als dass auch ihre zweite Brustwarze diesen Genuss spüren dürfte, und wurde nicht enttäuscht.
Immer tiefer zog Lilly ihre Spur über den bebenden Bauch der Gespielin, bis ihr Mund dem schwarzen Pfeil folgend das fruchtbare Tal erreichte, das vor Nektar überquoll. Die geschickte Zunge umspielte die Klitoris, lockte sie aus ihrem Versteck. Sachte saugend hielt sie die kleine Perle fest und widmete sich ihr mit Freude und Eifer.
Sophie wusste nicht, wie ihr geschah. Sie atmete immer schneller und tiefer, bis ihr Hals brannte. Das Blut pochte ihr in den Schläfen. Ein tiefes Ziehen beherrschte ihrem Unterleib, das nach Erlösung verlangte. Weit spreizte sie ihre Oberschenkel. Ein frecher Finger verstand dies als Einladung und schob sich in ihre klatschnasse Spalte.
Sie keuchte. Still liegen zu bleiben, wurde ihr unmöglich. Sie warf ihr Becken nach oben, immer wieder. Ihre Hände verkrallten sich in Lillys Locken und pressten sie fest gegen sich. Alles war so neu, so erschreckend - und gleichzeitig himmlisch schön.
Sie wollte, dass dieses Gefühl nie mehr endete. Da blieb die Welt stehen.
Sie glaubte, sich aus ihrem Körper zu lösen, entschwebte in einen Himmel voller leuchtender Sterne und explodierender Sonnen. Und dann fiel sie in absolute Dunkelheit.
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Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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