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Chapter 20

What's next?

Anleitung

Sophie kam zu sich und schaute direkt in das freundliche Gesicht von Lilly. Die hatte sich neben sie aufs Bett gelegt und ihren Wuschelkopf auf einen Arm gebettet. Sie waren nah genug beieinander, so dass sie sogar trotz ihrer Kurzsichtigkeit jedes Detail bis hin zu den langen Wimpern erkennen konnte.

"Na. Wie geht's?"

"Boh! Das war wunderbar. Ich wünschte mir fast, ich könnte es nochmal erleben", seufzte Sophie verträumt.

"Warum nicht?", grinste ihr Gegenüber, "Dann war's also besser, als wenn du es dir selbst machst?"

Nun glotzte die Noch-immer-Jungfrau sie unverständig an. Verstand sie die Frage wirklich nicht oder war sie nur zu schüchtern, um zu antworten? Lilly war skeptisch.

"Du willst doch nicht behaupten, du hättest es dir noch nie selbst gemacht? Das machen doch alle!"

Entsetzt schüttelte Sophie den Kopf. Ihre halblangen dunklen Haare folgten der heftigen Bewegung und fielen ihr ins Gesicht. Was ihre freche Freundin da andeutete, war ungeheuerlich. Selbstverständlich hatte sie so etwas nie getan! Es wäre unanständig und überhaupt unvorstellbar.

"Aber du willst schon, dass ich es noch einmal mit dir mache?"

Betreten schlug Sophie die Augen nieder. Sie fühlte sich ertappt und wollte es am liebsten abstreiten. Dennoch nickte sie befangen.

"Wie wär's", schlug Lilly fröhlich vor, "wenn wir's gemeinsam versuchen? Gib mal deine Hand!"

Sie ergriff das Handgelenk der anderen und führte es, den schwachen Widerstand überwindend, in deren Schoß.

"Hier, fühl mal. Wie ist das? Und jetzt fang an, dich zu streicheln."

Unter Lillys verständiger und zwangloser Anleitung lernte Sophie, wie und wo sie sich anfassen musste, damit es sich schön anfühlte. Sie verstand immer besser, was sie wollte, was sie brauchte, wie sie sich selbst holen konnte, was sie zuvor von Lilly geschenkt bekommen hatte. Bald benötigte sie keine Hilfe mehr. Die Frau neben ihr bestätigte sie lediglich nur noch, flüsterte ihr aufmunternde Worte ins Ohr, feuerte sie leise an.

Sie hieß die Gefühle, die sie in sich weckte, willkommen. Sie waren nicht mehr so unbekannt, drängend und überwältigend, wie beim ersten Mal. Irgendwie anders und doch ebenso schön.

Nun, da sie es selbst in der Hand hatte, im wahrsten Sinne des Wortes, steuerte sie zielstrebig auf ihren Höhepunkt zu. Eroberte ihn und ergab sich ihm gleichzeitig.

Diesmal dauerte es nicht mehr so lange, bis sie sich beruhigt hatte. Mit leuchtenden Augen und vor Glück strahlend grinste sie ihre Bettgenossin an.

"Na? Was essen?", fragte die.

Die frisch Erblühte sah nicht überzeugt aus und zog den Mund schief, als ob sie schmolle.

"Komm! Ich denke, du brauchst was in den Magen. Und vor allem, was zu ****. Du kannst ja nachher weitermachen."

"Stimmt. Hopp! Isst du mit mir?"

Sie sprang eifrig aus dem Bett, schnappte sich im Laufen ihre Brille vom Nachttisch und ihren Bademantel vom Boden und eilte in die Küche.

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