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Der Einzug von Sandra
Den Nachmittag verbrachte sie mit Schleppen. Jeder Karton war schwerer als der letzte. Schweiß lief ihr zwischen den Brüsten hinab und sammelte sich im Ausschnitt. Wenn sie sich bückte, spannte sich der feste Po in der engen Jeans, Das Shirt rutschte hoch und zeigte für einen Moment das schwarze Tribal am unteren Rücken – tief sitzend, ornamental, ein Stempel, den sie vor Jahren in einer Laune hatte stechen lassen und der jetzt einfach zu ihr gehörte. Die Hitze blieb in den Wänden stecken. Die Fenster bringen viel Licht in den Raum und sie konnte die Felder sehen. Manchmal glaubte sie, draußen eine Bewegung hinter der Hecke zu sehen, und schüttelte den Kopf. „Einbildung. Du bist nur müde. Niemand guckt dich an.“


Sie räumte die Küche notdürftig ein: Teller, eine Pfanne, Instantkaffee, weil der richtige Apparat noch fehlte. Das Wasser aus dem Hahn schmeckte nach Metall. Im Wohnzimmer schob sie das Sofa an die Wand und sie fluchte leise über die Hitze, nicht über den Körper. Die Einsamkeit war nicht dramatisch – sie war still, warm, und manchmal angenehm.
Gegen Abend war der Transporter leer, der Flur voll, und Sandra so erschöpft, dass die Finger zitterten. Die Hitze hatte nicht nachgelassen. die Luft stand wie Watte. Schweiß klebte an Nacken und Rücken. Sie zog das Tanktop aus, streifte die Jeans ab und stand einen Moment nur im Slip vor dem offenen Schlafzimmerfenster, die Luft auf der nackten Haut. Die Nippel waren vom kühlen Zug bereits hart. Die aufgesetzten Vorhöfe zogen sich zusammen. Der Stoff des Slips lag eng über der Möse . Sie schämte sich sofort der Nacktheit, auch wenn niemand – glaubte sie – sie sah, und ging ins Bad, das Handtuch schon in der Hand, bevor sie überhaupt duschte.
Das Wasser war zuerst zu heiß, dann zu lauwarm. Es rann auf Schultern und Brustansatz, über die schweren natürlichen Titten. Weiter unten: der glatte Schambereich. Sie rasierte seit Jahren fast alles. nur eine schmale Landebahn blieb. Sandra wusch sich mit langsamen Händen, nicht erregt, nur müde.
Danach wickelte sie sich nur in ein dünnes Handtuch – die großen Badetücher steckten noch irgendwo in einem Karton mit der Aufschrift BETT – und stellte sich vor das Schlafzimmerfenster, um die schwüle Luft hereinzulassen. Draußen dämmerte es bläulich. Irgendwo piepte ein Vogel. irgendwo knackte Holz. Sandra dachte an nichts Schlimmes: nur an den nächsten Karton, an die Matratze ohne Bezug, an den Kaffee für morgen, an die Tatsache, dass sie allein war und das gut so war. Das Handtuch rutschte, als sie sich bückte, um den Stecker der Nachttischlampe hinter dem Bettgestell zu suchen. Für einen Herzschlag hing der Stoff nur noch an einer Brust – dann fiel er ganz.
Nackt. Mitten im Zimmer. Vor dem offenen Fenster.
Sandra griff hastig nach dem Handtuch, das Herz pochte bis in die Kehle, Scham brandheiß in den Wangen und unter den Sommersprossen. Die Luft auf den Nippeln fühlte sich plötzlich obszön an. „Scheiße… hoffentlich hat niemand… Bitte niemand…“
Sie wickelte sich ein und stand noch eine Weile da, als könnte Stehen ungeschehen machen.
Die Nippel schmerzten leicht vom Zug. Zwischen den Schenkeln blieb das Gefühl, gesehen worden zu sein.
Obwohl niemand sie gesehen hatte.
Oder doch?
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