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Chapter 21

Was für Seiten haben sich Nazan und Cherin angeschaut?

Der Eintrag “Brustwarzenpiercing“ auf Wikipedia

Unschuldig, als ob sie kein Wässerchen trüben könnten sahen die beiden Schülerinnen in ihre Unterlagen, als Gretchen den letzten Schritt zu ihrem Arbeitsplatz überwunden hatte.
“WAS Bitte macht ihr da?” Mit bestimmtem Ton flüsterte die junge Lehrerin den beiden Ertappten zu. Sie hatte zuerst überlegt die Mädchen laut zu ermahnen, sich aber Letzen Endes doch dagegen entschieden, da sie weder Lust hatte sich das Gekicher der restlichen Schüler anzuhören noch das triumphale Grinsen von Gregor Schmidt zu ertragen.

“Wir waren nur auf erh...Wikipedia.” Nazan verzog keine Miene, stotterte aber leicht.
“Klar...ihr wollt mich wohl für dumm verkaufen?! Gib mir die Maus!” Mit wenigen Mausklicks hatte Gretchen den Browserverlauf wiederhergestellt.
Mit ernster Miene sah sie die Schülerinnen an.
“Was ihr euch in eurer Freizeit anschaut ist ja eure Sache, aber wie kommt ihr bitte darauf euch solche...Sachen... in der Schule anzuschauen? Ihr seid hier um zu LERNEN!”

“Boah Frau Fischer seien Sie mal nicht so spießig! Ich wollte der Nazan nur zeigen, wo ich mir die hab stechen lassen!” Die freche Cherin deutete auf die billig aussehende Visitenkarte von “Ralle’s Piercingstudio”, welche zwischen den Mädchen auf dem Tisch lag. “Bei Ihnen sähen die bestimmt auch voll schön aus! Valla ich schwöre!”

Das war Gretchen eindeutig zu viel. “Ich glaube du SPINNST!” Leider etwas zu laut ermahnte sie ihre vorlauten Schülerinnen, wodurch auch Herr Schmidt und Cynthia in der Besprechung der Hausaufgaben unterbrochen wurden.
“Gibt es ein Problem Fräulein Fischer?”
Cherin grinste sie nur frech an.
“Nein, Nein. Wir haben gerade alles geklärt Herr Schmidt!” Schnell schnappte sich Gretchen die Visitenkarte und steckte diese ein, während sie leise mit den Störenfrieden sprach: “Damit ist jetzt Schluss. Ihr habt Unterricht!”

Mit einem Blick der kein “aber” zuließ kehrte die Lehrerin schließlich zu ihrem eigenen Rechner zurück.
Der Kollege Schmidt war inzwischen mit seiner Erklärung fertig, musste nun aber helfen, die sich mit ihrem verboten tiefen Ausschnitt soweit über den Tisch des Lehrers lehnte, dass ihre Nippel selbigen durch den dünnen Stoff ihres Spaghettiträger-Tops berührten.

Niemand brauchte aktuell ihre Hilfe und selbst Nazan und Cherin widmeten sich ausnahmsweise mal der Aufgabe und so ertappte sich Gretchen wie sie die „konfiszierte“ Visitenkarte erneut las. Die Adresse befand sich mitten im Industriegebiet der Stadt, einer Gegend, in der sich die junge Lehrerin normalerweise nicht herumtrieb, aber unterhalb befand sich auch noch die Adresse einer Homepage.
Nun, es kann ja nicht schaden sich einmal zu informieren, wo sich meine Schützlinge so herumtreiben, oder?
Gretchen tippte die Adresse in den Browser ein, wartete…und bekam eine Warnmeldung zu sehen: „Warnung! Diese Seite enthält explizit sexuelle Darstellungen. Mit Klick auf „Betreten“ bestätigen Sie in ihrem Herkunftsland volljährig zu sein und diese Warnung gelesen zu haben!“
Etwas kribbelig war ihr ja schon zu Mute, aber in Anbetracht der ansonsten staubtrockenen Unterrichtsstunde, entschloss sich Gretchen die Webseite zu „betreten“.

Aha... diese Stifte nennt man also Barbell...und Die gibt es auch als Curved...faszinierend
Nachdem sie den Teil über die verschiedenen Arten der Nippelpiercings durchhatte, sah die junge Lehrerin auf die Uhr. Noch gute 15 Minuten...Die Schüler waren mit ihrer Aufgabe beschäftigt und Herr Schmidt saß ebenfalls wie gebannt am Lehrer-PC.
Ich könnte mir also noch das weitere Angebot von Ralle‘s Piercingstudio ansehen...

Gretchen war die Unterrichtsstunde inzwischen ziemlich egal und sie war sich sicher, dass sie den Rest der Zeit nicht mehr gebraucht werden würde. Daher entschloss sie sich zunächst anzusehen welche Tätowierungen angeboten wurden, ehe sie den Link für den Bereich “Intimpiercings” öffnete. Die junge Lehrerin spürte, wie sich dabei Schweißperlen auf ihrer Stirn bildeten. Was sie da sah war unglaublich sexy, jedoch auch unglaublich verrucht. Sie fühlte sich, als ob sie wieder das kleine Mädchen wäre, dass sich trotz Verbot des Vaters heimlich aus der Süßigkeiten Schublade noch eine Handvoll Gummibärchen genommen hat.

“Fräulein Fischer, die Stunde ist rum.” Die Stimme von Herrn Schmidt riss Gretchen aus ihrem Tagtraum. “Reißen Sie sich mal zusammen! Sie standen heute völlig neben sich!”
In der Hoffnung, dass Herr Schmidt keinen Blick mehr auf ihren Monitor erhaschen könnte klickte sie schnell auf “herunterfahren”. “Erh ja...Danke. Ich geh dann mal besser.” Mit diesen Worten verließ Gretchen den Computerraum.

Was erlebt Gretchen als Nächstes?

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