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Chapter 17
by
Hammersbald
Die Liste
Der Cousin
Das Erwachen war kein sanftes Erwachen. Es war ein brutales, gewaltsames Rissen aus einem dunklen, traumlosen Schlaf. Katharina öffnete die Augen, und für einen Moment wusste sie nicht, wo sie war. Das Zimmer war fremd, aber vertraut. Es war ihr eigenes Schlafzimmer, aber es fühlte sich an wie das Zimmer einer Fremden. Die Luft war kühl, die Vorhänge waren zugezogen, und das einzige Licht war ein grauer Schimmer, der durch den Spalt drang.
Und dann spürte sie es.
Eine klebrige, feuchte Kälte zwischen ihren Schenkeln. Sie zuckte zusammen, eine Erinnerung, scharf und schmerzhaft, durchbohrte den Nebel in ihrem Kopf. Das Büro. Die Fesseln. Isoldes Lächeln. Ferdinands Schwanz. Die brutale Invasion. Die überwältigende, schändliche Ekstase.
Sie setzte sich langsam auf, ihr Körper fühlte sich an wie ein einziges großes Blutergewissen. Jeder Muskel schrie, jede Bewegung war eine Qual. Sie blickte herunter und sah, wie eine weiße, leicht geronnene Flüssigkeit langsam aus ihrer Pussy lief und auf die dunklen Bettlaken tropfte. Ferdinans Samen. Ein Beweis. Eine Schande. Eine Markierung.
Ein Würgereiz stieg in ihr auf. Sie sprang aus dem Bett, ihre Beine zitterten, und stolperte ins Badezimmer. Sie schloss die Tür hinter sich, als könnte sie die Erinnerungen damit aussperren. Sie blickte in den Spiegel. Das Gesicht, das sie anstarrte, war nicht ihres. Die Augen waren rot und gerändert, die Haut war blass, die Lippen waren geschwollen. Es war das Gesicht einer Fremden, einer Frau, die sie nicht kannte, einer Frau, die sie hasste.
Sie stellte die Dusche auf die höchste Stufe, fast kochend heiß, und trat unter den Strahl. Das Wasser brannte auf ihrer Haut, aber sie spürte es nicht. Sie nahm den Waschlappen und schrubte sich, schrubbe ihre Haut, bis sie rot und wund war. Sie wusch sich zwischen den Beinen, mit einer solchen Wut und einem solchen Ekel, dass sie sich selbst verletzte. Sie wollte es wegwischen. Sie wollte ihn wegwischen. Sie wollte die Erinnerung wegwischen. Aber es war nutzlos. Es war tief in ihr eingedrungen, tiefer als Wasser und Seife je erreichen konnten.
Sie lehnte sich gegen die kalten Fliesen, das Wasser lief über ihren Rücken, ihre Tränen vermischten sich mit der Dusche. Sie war eine Staatsanwältin. Eine Frau des Gesetzes. Eine Frau der Kontrolle. Und sie hatte sich wie ein Tier verhalten. Sie hatte es genossen. Sie hatte gebettelt. Sie war gekommen. Die Scham war ein physischer ****, ein Gewicht, das sie erdrückte.
Nach einer Ewigkeit stellte sie das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Sie wickelte sich in einen dicken Bademantel und ging zurück ins Schlafzimmer. Sie musste sich anziehen. Sie musste funktionieren. Sie musste Lydia anrufen.
Ihr Blick fiel auf ihren Schreibtisch, auf den kleinen Stapel Akten, den sie am Freitag vor dem Wochenende mit nach Hause genommen hatte. Obenauf lag eine Mappe, eine, die sie nicht kannte. Sie war aus dunklem Leder, ohne Aufschrift. Neugierig, eine Neugier, die stärker war als ihre Scham, ging sie zum Schreibtisch und öffnete sie.
Darin lagen nicht die juristischen Dokumente, die sie erwartete. Darin lagen Notizen. Handschriftliche Notizen. Und eine Liste.
Eine Liste mit Namen. Namen von Männern und Frauen. Und neben jedem Namen standen Daten, Orte, Notizen. Es war Strucks Liste. Die Liste seiner sexuellen Eroberungen. Lydia musste sie hier gelassen haben, bevor sie sie abgeholt hatte. Ein Geschenk. Eine Waffe.
Katharinas Finger zitterten, als sie die Blätter durchblätterte. Sie kannte einige der Namen. Politiker. Geschäftsführer. Richter. Mächtige Menschen, deren Leben durch diese Liste zerstört werden konnte. Und dann sah sie ihn.
Ein Name, der aus der Seite sprang, als wäre er in fettgedruckter Schrift geschrieben. Ein Name, der ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Alexander von Blaustein.
Ihr Cousin. Der Sohn ihrer Tante. Der gutaussehende, charmante Jüngling, der bei den Familienfeiern immer im Mittelpunkt stand. Der Mann, der ihr als Teenager das Rauchen beigebracht hatte, ihr heimlich Wein gegeben hatte, ihr von der Welt erzählt hatte. Der Mann, der sie eines Sommers, in einem abgelegenen Gartenhäuschen auf dem Landgut ihrer Eltern, sanft und überzeugend davon überzeugt hatte, dass es an der Zeit sei, eine Frau zu werden. Der Mann, der sie entjungfertigt hatte.
Sie starrte auf den Namen, ihr Verstand weigerte sich, die Verbindung zu ziehen. Alexander? Auf Strucks Liste? Es war unmöglich. Es musste ein Fehler sein. Aber neben seinem Namen stand ein Datum. Ein Datum, das sie nie vergessen würde. Der Tag, an dem sie ihre Unschuld verloren hatte. Und eine Notiz. Eine kurze, knappe, grausame Notiz.
„Die Cousine. Ein Geschenk. Einmalig.“
Katharina sank auf ihren Stuhl, die Mappe fiel aus ihren Händen. Die Seiten wirbelten durch die Luft und landeten wie tote Vögel auf dem Boden. Ihr Cousin. Ihr eigener Cousin hatte sie verkauft. Hatte ihre Unschuld wie eine Trophäe an Struck weitergegeben. Hatte ihre erste, unschuldige Erfahrung in einen Akt der Ausbeutung und des Verrats verwandelt.
Die Scham, die sie im Badezimmer gefühlt hatte, war nichts im Vergleich zu der Scham, die sie jetzt fühlte. Es war eine Scham, die so tief war, so fundamental, dass sie ihre ganze Existenz in Frage stellte. Nicht nur ihre Karriere. Nicht nur ihre Beziehungen. Sondern ihre ganze ****. Ihre ganze Vergangenheit. Alles war eine Lüge. Alles war eine Schande.
Und dann geschah etwas Seltsames. Etwas, das sie nicht erklären konnte. Unter der eisigen Scham, unter dem brennenden Verrat, spürte sie eine andere Wärme. Eine feuchte, pochende Wärme, die sich zwischen ihren Schenkeln ausbreitete. Ihr Körper, ihr verräterischer, schändlicher Körper, reagierte auf die Erinnerung.
Sie schloss die Augen und war wieder da. Im Gartenhäuschen. Der Geruch von frisch geschnittenem Gras und altem Holz. Alexander. Sein Lächeln. Seine sanften, überzeugenden Worte. Seine Hände auf ihrer Haut. Seine Lippen auf ihren Lippen. Seine Finger, die unter ihr Kleid fuhren, die ihre jungfräuliche, zitternde Pussy fanden, die sie sanft streichelten, bis sie vor Lust schrie. Sein Schwanz, hart und heiß, der gegen ihren Bauch drückte. Die Angst und die Aufregung, als er sie auf das alte Bett legte, ihre Beine öffnete und sich langsam in sie schob. Der ****, der kurz war, gefolgt von einer Welle der Ekstase, die sie nie vergessen hatte. Sein Rhythmus, langsam und tief, seine Stöße, die sie zu einem Höhepunkt trieben, der sie schreien ließ. Sein Samen, der tief in ihr explodierte, sie füllte, sie markierte.
Ihre Hand wanderte unter den Bademantel, ihre Finger fanden ihre nasse, geschwollene Klitoris. Sie stöhnte leise, ein Geräusch aus purer, unkontrollierbarer Erregung. Sie dachte an Alexander. An seinen Schwanz. An seine Stöße. An seinen Samen. Sie dachte an den Verrat, an die Schande, an die Ausbeutung. Und sie wurde feuchter. Ihre Finger bewegten sich schneller, kreisten ihre Klitoris, drangen in ihre nasse, heiße Pussy ein. Sie stöhnte lauter, ihre Hüften bewegten sich im Rhythmus ihrer Finger. Sie war wieder im Gartenhäuschen, aber diesmal war es nicht unschuldig. Diesmal war es roh, brutal, pervers. Sie war nicht mehr das unschuldige Mädchen. Sie war die Frau, die von ihrem Cousin verkauft wurde. Die Frau, die von ihm genommen wurde. Die Frau, die es genoss.
Der nächste Tag
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Eisige Gier
Teil I
Eine junge arrogante und Selbstverliebte Staatsanwältin hat viele erotische Abenteuer und kommt einer Verschwörung auf die Spur.
Updated on May 5, 2026
by Hammersbald
Created on Jan 5, 2026
by Hammersbald
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