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Chapter 6
by
Mercadus
What's next?
Decathlon
Jeremias latscht durch die breiten Gänge, alles Neon, alles Plastik, alles Ordnung. Regale in Reih und Glied, Schuhe aufgereiht wie Soldaten, Schachteln, Logos, immer dieselben Farben. Ein Laden wie ein Sportplatz ohne Luft. Billig aber was soll's
Die Umkleiden am Rand, dünne Wände, Vorhänge, immer was zu gucken. Stimmen, Rascheln, Reißverschlüsse, ein Arsch ohne Hose. Mädels sorgen sich, daß der Vorhang schließt, bei Jungs ist es egal. Passt schon irgendwie. Er tritt hinein, zieht den Vorhang zu und sofort ist die Luft enger, dichter, privater. Die Air **** 1 Low Luxe Light Orewood fabrikneu, unberührt GR 45. SALE Ein echter Fang. Er schlüpft rein, trägt keine Socken, spürt das Gewebe auf der Haut, die Härte, wie sein Fuß in ein fremdes Korsett gedrückt wird. NEU
Nebenan bewegt sich jemand. Ein junger Typ, vielleicht achtzehn, kaum älter als die Azubis aus seiner Mannschaft. Dämpfende Geräusche: Stoff, der über Beine streift, die dumpfen Schläge, wenn ein Knie gegen die Wand stößt, ein Fuß in einen Schuh **** wird. Fluchen.
Jeremias sitzt, lauscht, denkt: *Nur eine Kabine zwischen uns. Nur ein Vorhang. Nur ein Atemzug Abstand.* Und er merkt, wie sein eigener Körper reagiert, wie die Muskeln sich verspannen, seine Latte wächst, wie der Schweiß unter den Achseln frisch ausbricht, als hätte der Laden keine Klimaanlage.
Die Kabinen gehen nicht bis zum Boden. Jeremias sieht die Füße. Immer wieder. Schuhe, die rein- und rausschlüpfen, nackte Knöchel, Stoff, der sich bewegt. Ein kurzer Schatten, ein Husten, das dumpfe Stampfen, wenn der das Gleichgewicht sucht.
Er setzt sich auf den Würfelhocker – dieses künstliche Ding, das sich wie Stoff anfühlt und doch nur Plastik ist. Seine Knie nach vorne, Rücken gerade, er atmet flach. Langsam zieht er den Schuh wieder aus, stellt sein Bein dicht an die Wand. So dicht, daß sein nackter Fuß fast drüben ist. Fast :))
Er starrt auf die Trennwand, Millimeter trennen und zugleich fast nichts. Er stellt sich vor, wie jenseits der Wand jemand das Gleiche tut.
Das Risiko flirrt wie Strom. Ein Nervenkitzel, scharf und süß zugleich. Vielleicht sieht es der andere nicht. Vielleicht doch. Vielleicht nur er.
Jeremias’ Puls hämmert.
Der Fuß plötzlich. Weiße kurze Soxxx mit Logo, ein Schatten zuerst, dann klar, Zentimeter neben seinem Fuß, er bewegt sich zu ihm. Weißer Stoff, der über dem Knöchel endet, schmutzig am Rand, getragen, vergilbt vom Schweiß, Staub, Fussel. Puma - Raubkatze mit feuchtem Fußabdruck.
Jeremias’ Atem stockt. So nah. So unverschämt nah. Eine Wand zwischen ihnen, aber in diesem Augenblick fühlt es sich an, als gäbe es keine.
Sein Blick klebt an diesem Detail. Er hasst es. Er liebt es. Er versteht nicht, warum es ihn so packt, so fesselt, warum er nicht einfach den Kopf drehen, wegsehen kann. Als ob seine Pupillen an unsichtbaren Fäden hängen.
Es steigt in ihm hoch, der kleine Raum riecht nach seinem Schweiß, von drüben dicke Luft. Er fühlt die Tropfen auf seiner Stirn, über die Schläfen laufend, tropfend am Hals. Shirt klamm, Achseln feucht. Herz hämmert. Jeder Millimeter wird zum Abgrund.
Er denkt: Noch näher. Nur ein Hauch. Nur ein Bruchteil. Sein Fuß kriecht wie eine feuchte Schnecke. Starrt auf die 43 des Jungen. Die Spannung reißt ihn fast auseinander, als würde sein ganzer Körper auf diesen kleinen Abstand fixiert.
Und dann: Vibration. Das Display leuchtet wie ein Schlag ins Gesicht. Vanessa. Shit. Ausgerechnet jetzt.
Der Bann zerreißt. Alles rauscht in sich zusammen – Enttäuschung, Wut, ein Rest Glut im Bauch, der nicht gelöscht wird.
Er hebt das Handy, drückt ab, Stimme rau, fast gebrochen: „Ja. Was ist.“
Und während er spricht, ist er nicht bei Vanessa. Nicht bei dem Gespräch. Sondern bei der Wand. Bei dem Schatten. Bei der Frage: War das die Chance? Und ist sie jetzt für immer vorbei?
„Ja, können wir. Kann jetzt nicht.“ Er zischt die Worte ins Telefon, rau, heiser, wie aus einem fremden Hals. Am anderen Ende Vanessa's Stimme, vertraut, nervig, zu laut. Er hört sie kaum. Will sie nicht hören.
„Ja sag ich doch. Bin beschäftigt“ knallt er ab, ohne Erklärung, ohne Rücksicht. Daumen auf dem Display, Bildschirm schwarz. Stille zurück.
Er atmet hart. Fühlt, wie sein Herz gegen die Rippen hämmert, viel zu schnell, als hätte er gerade einen Sprint hingelegt. Schweiß läuft, die Stirn brennt, der Rücken klebt.
Langsam hebt er den Kopf. Die Wand. Der Boden. Doch da ist nichts mehr. Nur leerer Raum, nur glattes PVC, nur der glänzende Fußabdruck.
Der Moment – weg. Als wäre er nie passiert. Jeremias starrt ins Nichts, versucht den Atem zu kontrollieren, die Zeit zurückzudrehen, die Seifenblase wieder zu fangen, bevor sie platzte. Vergeblich. Was eben noch wie ein elektrischer Strom durch den Raum lief, ist verschwunden, ausgelöscht, verdunstet. Und genau das macht es unerträglicher.
Der Gedanke: Es war da. Es war real. Und ich hab’s vermasselt. Shit Scheisse ausgerechnet
Er beißt sich auf die Innenseite der Wange, schmeckt Blut. Schließt kurz die Augen, zwingt sich, das Bild festzuhalten: den Fuß, die Bewegung, den Millimeter Abstand. Er will nicht, dass es verrinnt. Diese vielleicht einmalige Chance, diese Möglichkeit.
Er sitzt da, reglos, während die Stimmen draußen weitergehen, Lachen, Gespräche, das Klicken von Schachteln, Neonlicht über ihm flackernd.
Totenstille. Herz wie eine Trommel. ein Rhythmus. ein Takt. Einfach nur Bumm-Bumm-Bumm.
Und dann wieder: eine kurze Bewegung. Der Fuß. Wieder da. Zentimeter von ihm entfernt. Stoff auf Boden. Weiß, nein, grau-weiß, verschwitzt, dreckig der Rand. Lächerlich, aber der Weltuntergang.
Jeremias sitzt verkrampft. Hocker zu klein. Knie eng. Hände nass, als hätte er gerade Gewichte gestemmt. Muskeln angespannt, überall. Rücken. Nacken. Waden. Jede Faser sagt: Hau ab. Jede andere sagt: Bleib.
Körper bebt. Kopf explodiert. Schwanz ist Hirn, Hirn ist Schwanz. Gedanke jagt Gedanke. Was, wenn der andere sieht? Was, wenn er’s merkt? Was, wenn er genau das will? Oft genug war er hier im Laden und hat genau das gedacht.
Zitternde Finger am Oberschenkel. Nägel graben sich in den Stoff seiner Sweatpants. Sein fetter Boyschwanz pumpt Saft aus den Eiern. Das hier ist kein Fußballspiel, es ist ein Zweikampf in einer unbekannten Disziplin. Ein Zentimeter. Ein Millimeter. Mehr nicht. Weniger nicht.
Sein Atem zu laut. Viel zu laut. Er hört sich selbst, als stünde er draußen mit einem Megafon. Gleich reißt jemand den Vorhang auf und er mit der Hand am Schwanz. Gleich sieht jeder, was er hier tut. Gleich fliegt er auf. Und genau das macht es so verdammt geil. Verbotener. Kranker. Versauter. Dieses Doppelspiel. Freundin, Bier, Kabinengegröle - gegen das hier.
Schweiß tropft ins Shirt. Er spürt es. Kalt und heiß zugleich. Er fiebert, hofft: Nur näher. Nur einen Atemzug. Nur eine Berührung. Ende. Erlösung. Absturz. Egal. Sturm. Explosion. Alles.
Und Scheiss drauf er wagt es. Nur das leichte Vordrängen der Zehen. Millimeter. Zentimeter. Kontakt.
Und plötzlich: alles rauscht. Ohren geflutet, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, Wasser statt Luft. Gehirn wie unter Strom, flackernd, zu hell. Augen brennen. Die Lider schwer, aber offen, viel zu offen.
Hitze schießt ihm ins Gesicht. Stirn lodert. Wangen glühen. Gleichzeitig bricht Kälte aus jeder Pore. Kalter Schweiß läuft über Rücken, kriecht unter das Shirt, klebt an der Haut. Hände zittern, nass, als würden sie tropfen. Das Herz – nicht mehr im Brustkorb. Nein. Es hämmert in den Schläfen. Hämmern, Pochen, Trommeln, fast zum Zerspringen. Schwindel, als kippe der Hocker unter ihm, als falle er rückwärts ins Nichts. Sein Schwanz ist steinhart, die Beule in dem weichen Stoff wie ein Berg.
Seine Eichel tropft vom Vorsaft, gewaltig die Menge die er neuerdings abgibt.
Er kann sich nicht bewegen. Angst, Lust, Scham, Mut, Wahnsinn. Die Wand existiert nicht mehr. Kein Holz, kein Blech. Nichts dazwischen. Der andere ist direkt neben ihm. So nah, dass Jeremias schwört, er könnte ihm in die Augen sehen. Dem Skater mit den schönen 43 vielleicht ein Bestfriend von einem der Jungs aus der A-Jugend? Sein Blick, unsichtbar, aber so intensiv, dass er ihn spürt. Ein Stromkreis geschlossen, durch Haut, Stoff, Boden. Und Jeremias denkt: Jetzt. Genau jetzt. Fucking Motherfucker. Mach's. Dieser eine Punkt. Diese winzige Berührung. Bringt ihn schon fast zum Abspritzen.
Ganz unschuldig, so halb unter der dünnen Kabinentrennwand und "rein zufällig" treten die weichen, verschwitzten Sohlen auf Jeremias' nackte Füße und der Boy lässt sich erstaunlich viel Zeit, hebt den Fuß sanft wieder an und bleibt neben den Füßen von Jerre. Kein "Oh sorry!", atemlose Stille. So als vorsichtige Einladung, es ihm gleichzutun.
Von der anderen Seite kullert wie aus Versehen, ein ziemlich fertiger Vans Old Skool unter der Kabinenwand hindurch, so gaaaaanz unabsichtlich. Liegt vor ihm wie eine Handgranate, der schwarze Stoff vorne mit eingetrockneten Flecken mit weißem Rand. Innenfutter fleckig, Innensohlen dunkel, vollgesogenen mit dem Schweiß des jungen unbekannten Skaterboys.
Wie erstarrt blickt Jerre auf den versifften Vans. Sieht die Emojies die mit Edding krakelig auf den dunklen abgeschmierten Rand gekritzelt sind, mit Kuli ein Hanfblatt und ein LBGT.
Jerremias wichst sich durch die Hose, Prügel voll steif, sein Puls rast. Er hält die Luft an und schiebt unbeholfen einen seiner eingelatschten weißen Nike TC Tennis Classic mit dem grünen Swoosh hinüber, vorsichtig als wäre es ein Papierschiff auf dem Wasser. Diese unausgesprochene Bestätigung. Das Einverständnis.
Jeder weiß was jetzt läuft, jeder weiß genau was der andere tun wird. Jeder kennt diesen verdammten Hirnfick des anderen. Jerre überfordert, kollabiert vor der eigenen Courage, spürt dieses Neue dieses Aufregende, diesen Typen. Keult seinen fetten Kolben und knallt sein Gesicht in den Vans, so aufgeregt unerfahren, daß er gar nicht weiß wohin damit. Ins Gesicht, an seinen Schwanz, hinein oder an der Sohle entlang? Er leckt und lutscht an den eingetrockneten Flecken, sein Speichel weicht sie ein. Er sucht innen mit den Fingern, zieht die Innensohle hoch schmiert sein Precum damit ab. Saftet wie ein Wahnsinniger klare Tropfen, zieht lange Fäden. Schiebt sein Rohr tief bis zum Anschlag hinein und dort der Widerstand, das Ende.... der eine Moment abzurotzen, Schübe von seiner Sahne, Samen, Milliarden Spermien pumpen, nochmal bäumt er sich auf, sein Knie schlägt gegen die Wand. Das Signal. Mission accomplished
Das ganze dauerte wenige Minuten, als das Jeremias aufhört zu keuchen, beugt er sich nach unten, sieht drüben, wie die dünnen Beine zittern, die Füße zucken, die Zehen sich verkrampfen und den Schatten von Ellenbogen, rhythmisch dumpf gegen die Wand. Dann Stille.
Jerre hält den Vans in der Hand wie ein Glas, Angst etwas zu verschütten. Sein Schwanz hängt zwischen den Beinen, kleistert mit dicken Tropfen den Hocker und Boden voll. Seine Jogginghose ist eingesaut. Ihm kommt es vor, als würden seine Hoden jedesmal mehr abgeben. Verflucht vielleicht ist er zu weit gegangen? hätte nur sniffen sollen?
Unter der Wand kommt langsam mit zittrigen dünnen langen Fingern, abgebisse Fingernägeln, der grüner Swoosh geswooft. Innen eine schöne kleine Pfütze an der Fersenkappe. Nicht viel aber schöner junger Saft.
Jeremias ist erleichtert. Wortlos werden die vollgepumpten Sneaks ausgetauscht und Jerre wartet wie in Trance noch eine gefühlte Ewigkeit, nachdem er hörte, wie der junge Skater die Nebenkabine verließ, damit sich niemand in die Augen sehen muss.
Sein nackter Fuß streckt sich lang, Zehenspitzen vorsichtig, ein Balletttänzer beim Sprung - taucht ein und zieht sich wieder zurück. Drückt seine Finger in den Schleim und dieser Geruch fickt jede einzelne Hirnzelle so hart! :P
What's next?
Der Torwart
Schweiß und Tränen
Melk- und Fickgeschichten um einen Hetero-Jugendfußballer - Sperma und Fußschweiß
Updated on Jan 5, 2026
by Mercadus
Created on Apr 15, 2025
by RevenX
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